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30 Jahre trigon-film

03.05.2018

Die Stiftung trigon-film feiert heuer ihr 30-jähriges Jubiläum - das darf gefeiert werden. Das Stadtkino Basel macht den Anfang mit der Reihe «Reisen ohne Koffer packen».

Basel und Rodersdorf waren ihre Ausgangspunkte, den Süden und den Osten hat sie nach wie vor im scharfsichtigen Auge: die Basler Stiftung trigon-film. Sie hatte ihr erstes Büro in Trämli-Reichweite im solothurnischen Rodersdorf. Seit dreissig Jahren engagiert sie sich dafür, dass bei uns das Filmschaffen aus der ganzen Welt wahrgenommen wird und die Leinwandfenster in alle Himmelsrichtungen offen stehen. In der Kollektion trigon-film sind mittlerweile 535 Filme von 357 Filmschaffenden aus 96 Ländern greifbar, 345 Titel sind unter eigenem Label auf DVD herausgebracht worden, mehr als 200 Filme auf VoD (Video on Demand) anzuschauen. 156 Filmschaffende wurden in die Schweiz eingeladen, viele wiederholt, bis Ende 2017 zählten die Filme stolze 3 964 131 Eintritte in Kinos und Spielstellen. 106 Magazine und Bulletins sind erschienen, zwei Bücher zum Kino Süd-Ost publiziert worden und 12 Begleitbücher zu Filmschaffenden veröffentlicht. 978 Filme und Publikationen sind im beliebten Online-Filmshop verfügbar.

Eine weltweit einzigartige Sammlung und ein Engagement für die kulturelle Vielfalt. Das Stadtkino Basel lädt mit einer feinen Auswahl von 13 trigon-Filmen ein zu einer Reise um die Welt. Koffer müssen keine gepackt werden, aber Entdeckungen oder Wiederbegegnungen der siebten Kunst sind auf der Reise garantiert. Unter ihnen die frisch digitalisierte und restaurierte Fassung des erfolgreichsten Films aus der Kollektion trigon-film: La vida es silbar des Kubaners Fernando Pérez.

Die Reise macht Station in Asien bei Filmen wie Warum Bodhi-Dharma in den Orient aufbrach vom Südkoreaner Yong-Kyun Bae (1989) oder Shimen Road des Chinesen Haolun Shu (2011), in Afrika mit TGV von Moussa Touré und Bab’Aziz von Nacer Khemir. Aus Lateinamerika ist neben La vida es silbar der argentinische Klassiker El viaje (1992) von Fernando Solanas zu sehen, wie die meisten Filme der Reihe in restaurierter Fassung. Alicia Scherson führte mit Turistas (2010) vor Augen, wie innovativ das junge chilenische Kino ist, und in Ecuador lud Tania Hermida 2006 mit ihrem Roadmovie Que tan lejos ein auf eine Reise durchs Andenland. Zu den absoluten Highlights der Basler Reihe, die bis Mitte Juni läuft, gehört mit Memorias del subdesarrollo von Tomás Gutiérrez Alea ein Meisterwerk aus Kuba und einer der grössten Filme der Kinogeschichte überhaupt. Infos zum Programm, für das wir uns herzlich bedanken: www.stadtkinobasel.ch

Weitere Informationen zu Bab'Aziz - Le prince qui contemplait son âme
Weitere Informationen zu Bodhi Dharma - Dharmaga tongjoguro kan kkadalgun
Weitere Informationen zu C'eravamo tanto amati
Weitere Informationen zu El viaje
Weitere Informationen zu La vida es silbar
Weitere Informationen zu Memorias del subdesarrollo
Weitere Informationen zu Shanghai, Shimen Road
Weitere Informationen zu Turistas

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