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Open Doors in Locarno

07.08.2018

In Locarno sind die GewinnerInnen der Koproduktions-Plattform Open Doors bekanntgegeben worden. Open Doors wird in den kommenden drei Jahren sein Augenmerk auf Südostasien und die Mongolei verschieben.

In den vergangenen 16 Jahren konnte Open Doors bereits einen Grossteil der Regionen auf der südlichen und östlichen Hemisphäre abdecken. In den kommenden drei Jahren geht die Reise weiter in Richtung Osten. Von 2019 bis 2021 werden Südostasien (Laos, Thailand, Kambodscha, Vietnam, Myanmar, Indonesien, Malaisia und die Filippinen) sowie die Mongolei im Mittelpunkt stehen. Die Gewinnerinnen und Gewinner des Open Doors Hub und Lab von Locarno71 wurden am Festival ausgezeichnet. Mit der Ausgabe 2018 geht der dreijährige Zyklus für den Raum Südasien zu Ende.

Open Doors Hub

Die Jury von Open Doors hat folgende Projekte von Open Doors Hub ausgewählt, um deren Weiterentwicklung oder ihre Produktion zu unterstützen:

Open Doors Grant

Der Preis, offeriert vom Schweizer Fonds visions sud est zur Unterstützung von Filmproduktionen (seinerseits unterstützt von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA) sowie der Stadt Bellinzona:

Unterstützung für die Produktion (35 000 CHF)
THE WOMEN (MA) von The Maw Naing, Myanmar

Unterstützung für die Entwicklung (15 000 CHF)
MOTHER (AMMA) von Sanjeewa Pushpakumara, Sri Lanka / Frankreich

Förderbeitrag für die Filmentwicklung CNC – Centre national du cinéma et de l’image animée (8 000 Euro)
SAND CITY von Mahde Hasan, Bangladesh

ARTE Kino International Prize Open Doors (6 000 Euro)
A YEAR OF COLD (CHISO BARSA) von Min Bahadur Bham, Nepal / Frankreich

Sørfond
Zum ersten Mal hat der norwegische Fonds Sørfond einen Preis in Form einer Teilnahme an der Plattform Pitching from the South an eines der Hub-Projekte von Locarno vergeben:
THE WOMEN (MA) de The Maw Naing, Myanmar

«Residency Internationale Kurzfilmtage Winterthur @ Villa Sträuli»

Das internationale Kurzfilmfestival Winterthur in Zusammenarbeit mit der Villa Sträuli vergibt den Preis in Form eines Stipendiums für einen zweimonatigen Aufenthalt an eine Teilnehmerin oder einen Teilnehmer der Sektionen Open Doors, Pardi di domani und Filmmakers Academy aus Afrika, Asien, Osteuropa oder Lateinamerika.
Ausgezeichnete Regisseurin Mahde Hasan, Bangladesh, Regisseurin von SAND CITY (Open Doors Hub)

Von Beginn an hat die Sektion Open Doors mit der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) des eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) eine Partnerschaft gestartet. Sie hat zum Ziel Filmschaffende und Produzierende in Ländern aus dem Süden und Osten der Welt, wo der unabhängige Film auf tönernen Füssen steht, zu unterstützen und ihre Produktionen international bekannt zu machen. Das Programm von Open Doors besteht aus drei Hauptaktivitäten: die internationale Koproduktions-Plattform Open Doors Hub, die Talentschmiede für Produzierende Open Doors Lab und öffentliche Aufführungen, die Open Doors Screenings. Diese Formel soll auch im kommenden Dreijahres-Zyklus angewandt werden, sowie die Zusammenarbeit mit der DEZA.

Weitere Informationen zu The Black Hen
Weitere Informationen zu White Sun

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