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Thèbes à l'ombre de la tombe (Flyer)

Thèbes à l'ombre de la tombe

Jacques Siron – 2008

Das westliche Theben breitet sich am linken Flussufer des Nils aus, in Luxor, Oberägypten. Dort stossen das antike Theben mit seinem traditionellen Leben und die moderne Welt aufeinander: Sie kreuzen und überschneiden sich. Im Schatten der pharaonischen Grabstätten, neben dem bekannten «Tal der Könige» und den grossen Grabtempeln, schwingt das alltägliche Leben der Dörfer im mysteriösen Rhythmus ihrer Schönheit. Das Wesentliche bleibt geheim für den Strom der Touristinnen und Touristen, die vom ganzen Planeten herkommen. Weiter

Dunia - Kiss Me Not on the Eyes (Flyer)

Dunia - Kiss Me Not on the Eyes

Jocelyne Saab – 2006

Liebe, Sinnlichkeit und Freiheit Mit ihrem einfühlsamen Spielfilm Dunia schafft es die gebürtige Libanesin Jocelyne Saab, Begriffen wie Liebe oder Sinnlichkeit ein Gesicht zu geben, Bilder, Rhythmen und Stimmungen. Und deutlich zu machen, dass Liebe etwas ist, was man suchen und anstreben kann - und leben muss. Wenn man in gar nichts verliebt ist, hat der Tunesier Nacer Khemir einmal gesagt, dann fehlt dem Leben das Ziel und damit natürlich auch das, was man Sinn nennen mag. Weiter

Mendiants et orgueilleux - Chahatine wa noubala'a (Flyer)

Mendiants et orgueilleux - Chahatine wa noubala'a

Asma El Bakri – 1991

Der fünzigjährige Gohar, Professor für Geschichte und Philosophie, hat mit den Spielregeln der Mächtigen, mit der Lüge des Alltags gebrochen und seinen Dozentensessel an der Universität verlassen. Wie sein Freund, der Dichter, will er als Bettler leben, als anarchischer Philosoph, der nichts hat, nichts will und sich daher frei fühlt. Nur ein bisschen Haschisch braucht er. Und seinen Seelenfrieden. In einem Augenblick, in dem ihm beides fehlt, erwürgt er eine junge Prostituierte, ohne greifbares Motiv, als käme eine andere Gewalt über ihn. Weiter

Awdat al ibn al dal - Le retour de l'enfant prodigue (Flyer)

Awdat al ibn al dal - Le retour de l'enfant prodigue

Youssef Chahine – 1976

Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt lang wegen seiner politischen Aktivitäten im Gefängnis war, darf Ali endlich zu seiner Familie zurückkehren. - Eine freie Adaption von André Gides Roman aus dem Jahr 1908. Chahine macht daraus eine weitere seiner politischen Parabeln, angesiedelt im arabisch-israelischen Krieg. Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt lang wegen seiner politischen Aktivitäten im Gefängnis war, darf Ali endlich zu seiner Familie zurückkehren. Weiter

Al-asfour - Al usfur - Le moineau (Flyer)

Al-asfour - Al usfur - Le moineau

Youssef Chahine – 1972

Der «Sperling» fasziniert mit seinen parallel verlaufenden Handlungssträngen. Die verschiedenen Wege, einem verbrecherischen Geschäftemacher zu begegnen, namentlich durch einen Polizeioffizier und einen Journalisten, sind letztlich nur Spuren, die zur Spitze eines Eisbergs führen: der Korruption der ägyptischen Gesellschaft am Vorabend des Sechstage-Kriegs. Aus der Situation von Krieg und Niederlage sowie dem Rücktritt Nassers zeigt Chahine die wahren Gründe für das vorprogrammierte militärische und politische Desaster auf. Weiter

Al Ard - La terre (Flyer)

Al Ard - La terre

Youssef Chahine – 1969

Dieses fast neorealistische Epos ist eine bittere Anklage gegen soziale Ungerechtigkeit und Unterdrückung. Der Ende der 1960er Jahre entstandene Spielfilm betrachtet die Ausbeutung und den gescheiterten Aufstand ägyptischer Bauern zwei Jahrzehnte vor der Revolution von 1952, die Gamal Abdel Nasser an die Macht und eine Agrarreform mit sich brachte. Als der prototypische ägyptische Fellache strahlt Hauptdarsteller Mahmoud El-Meliguy jene stille Würde aus, die alle Ausbeutung überdauern wird. Weiter

Cairo Station - Bab el hadid (Flyer)

Cairo Station - Bab el hadid

Youssef Chahine – 1958

Melodram und Krimi, Sozialdrama und Liebesgeschichte in einem, ist der 1958 entstandene meisterliche Spielfilm des ägyptischen Regisseurs Youssef Chahine ganz auf dem Bahnhofsgelände angesiedelt. «Hinter den 7 Gleisen» sozusagen auf arabisch, packend inszeniert und frisch wie am ersten Tag. Der alte Madbouli ist Kioskbesitzer am Hauptbahnhof von Kairo. Eines Tages findet er einen halb verhungerten, ärmlichen Mann am Rande der Gleise. Madbouli hat Mitleid mit dem traurig blickenden, hinkenden Bauern Kenaoui und stellt ihn als fliegenden Zeitungsverkäufer an. Weiter

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