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Argentinien
Argentinien war eines der Pionierländer auf dem Gebiet des Stummfilms. Schon 1896 wurde am Rio de la Plata der erste Film gedreht. Er hatte die argentinische Fahne zum Thema. 1933 begann der Aufstieg der argentinischen Filmindustrie mit dem Aufkommen des Tonfilms. Damit begann die erste grosse Zeit des argentinischen Kinos, dessen Filme weltweit zu sehen waren. Besonders bekannt wurden die «Tangofilme» aus Buenos Aires, unter anderem mit dem heute noch vergötterten Sänger Carlos Gardel.
Ab der Mitte der 1940er Jahre griff der Staat mittels Zensur in die Kinoszene ein. Besonders dramatisch wurde dies in den Militärregierungen (1966–1973 und 1976–1983), wo Film- und unabhängige Kulturschaffende verfolgt wurden; viele von ihnen setzten sich ins Exil ab. 1968 kam dennoch das filmische Manifest «La hora de los hornos» von Fernando Solanas heraus, ein Film, der als einer der Höhepunkte des politischen lateinamerikanischen Kinos gilt und seinerzeit klandestin gezeigt werden musste. Ein anderer politischer Filmemacher aus dieser Zeit ist Raymundo Gleyzer.
Bombón - el perro (2004)
Ein Mann kommt auf den Hund, möchte man sagen, und gleichzeitig anfügen: Er entdeckt dabei das Leben neu und findet zu sich und einem Auskommen. Als die jüngste filmische Erzählung von Carlos Sorín ansetzt, ist der Mann arbeitslos und versucht auf geradezu rührende Art, Messer mit selber geschnitztem Knauf an die Leute zu bringen. Juan heisst er, und wir erfahren im Verlauf seiner Geschichte, dass er an der Tankstelle, an der er die vergangenen zwanzig Jahre gearbeitet hatte, entlassen wurde. Weiter
Im Kino
Wipkingen: 27. Juni
Borges - Los libros y la noche (2000)
Um den hundertsten Geburtstag von Jorge Luis Borges zu feiern, hat Tristán Bauer einen ausgesprochen anregenden Filmessay gestaltet: Gekonnt, respektvoll und poetisch vermischt er Archivdokumente, Gespräche und Fotos zum Leben des Schriftstellers, die Borges' politische Haltung, seine Probleme mit dem Perón Regime und seine internationalen Erfolge widerspiegeln. Tristán Weiter
Despabílate amor (1996)
Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. Filme, sagt die karibische Traumfrau in Eliseo Subielas nostalgieverliebter Komödie "Despabilate amor" (Wach auf, Geliebter!), Filme sind immer alt: "Sie halten etwas fest, was gewesen ist. Neu ist nur das Leben." Recht hat sie, aber die Grenzen sind fliessend. Treu bleibt sich Eliseo Subiela. Er kreist, lockerer denn je, um das Thema der Weiter
Después de la tormenta (1990)
Filme aus Lateinamerika müssten eigentlich auch bei uns ein grosses Publikum finden, wenn man bedenkt, wie viele in den letzten Jahren den Kontinent oder einzelne Länder darauf bereist haben. "Despues de la tormenta" vom Argentinier Tristan Bauer könnte gemachte Erfahrungen vertiefen und erweitern, den Blick auf die lateinamerikanische Gegenwart über seine eigenen Geschichten und Erzählformen schärfen. Weiter
Dignidad de los nadies, La (2005)
Von der Würde der Menschen Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft ausverkauft und zerstört haben, widmet er sich in seinem neusten Dokument den betroffenen Menschen und zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen geschlossene Firmen, Bauern verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. Weiter
Dos hermanos (2010)
Sie leben beide allein. Sie brauchen einander, und gleichzeitig gehen sie einander auf die Nerven. Die Zwillinge Marcos und Susana schaffen es nicht, die Wunden verheilen zu lassen, die nach dem Tod ihrer Mutter aufgingen. Als Susana die Wohnung der Mutter verkauft, nimmt die dem Bruder jenen Lebensraum, in dem er sein Leben mit der Mutter, die er gepflegt hat, verbrachte. Die Schwester zwingt den Bruder, Buenos Aires in Richtung Uruguay zu verlassen. Weiter
El abrazo partido (2004)
Das ist Ariels Welt: Eine kleine, leicht heruntergekommene Ladenpassage der Innenstadt von Buenos Aires. Den ganzen Tag über kann man hier die italienischen Ladenbesitzer herumschreien hören; zusehen, wie die Koreaner Feng-Shui-Artikel verkaufen und der alte Osvaldo auf seinem Kram sitzen bleibt. Ariels Mutter betreibt hier ein Geschäft für Damenunterwäsche, sein Bruder ist im Import-Export-Handel tätig. Weiter
El custodio (2006)
Preisgekrönt als bester lateinamerikanischer Film 2006 Preis der Internationalen Filmkritik in Guadalajara mit Argentiniens grandiosem Julio Chávez, der an der Berlinale 2007 als bester Schaupieler ausgezeichnet wurde. Weit weg vom Volk: Der Politiker PolitikerInnen können sich heute vielerorts kaum noch frei bewegen. Sie werden von einer Art lebendigen Schatten begleitet, ihren Leibwächtern. Weiter
El lado oscuro del corazón (1992)
Oliverio, ein junger Dichter in Buenos Aires, ist ein geborener Bohemien, der sich sein Geld mehr schlecht als recht mit Werbesprüchen für eine Agentur verdient. Daneben verbringt er seine Zeit damit, Liebesgedichte gegen Steaks einzutauschen oder Autofahrern Verse vorzutragen. Doch in Wirklichkeit ist er auf der Suche nach der Frau, von der er nur eines verlangt: dass sie vom Boden abheben, mit ihm fliegen kann. Weiter
El nido vacío (2008)
In seinem neusten Film erzählt der Argentinier Daniel Burman von einem Moment, der das Leben aller Eltern mit erwachsen werdenden Kindern prägt. Es ist die Zeit, in der die Kinder ausfliegen, das Nest verlassen. «El nido vacío», das verlassene Nest eben, ergründet den Moment der Leere, wenn die Kinder gross geworden sind und selbstständig, wenn sie das erreicht haben, was ihnen die Eltern ja über die Jahre ihrer Kindheit hinweg wünschten. Weiter
El otro (2007)
Für den 46-jährigen Anwalt Juan Desouza scheint alles darauf hinzudeuten, dass er wie sein Vater ein Leben in Sicherheit und Wohlstand verbringen wird. Als ihm seine Frau mitteilt, vielleicht schwanger zu sein, und zugleich sein Vater schwer erkrankt, beginnt Juan über sein Dasein nachzudenken. Eine geschäftliche Reise verleitet ihn dazu, die Identität zu wechseln und das Leben dadurch aus anderer Perspektive neu zu sehen. Weiter
El viaje (1992)
Fernando Solanas schickt den 17-jährigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem südlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikanischen Kontinent. Mit dem Fahrrad bricht er auf, um seinen Vater zu suchen. Unterwegs sammelt er Erfahrungen, lernt die Facetten verschiedener Orte und Länder kennen. Die argentinische Hauptstadt Buenos Aires steht unter Wasser, doch der Staatschef Doktor Rana (Frosch) lässt sich nicht beirren. Weiter
Extraño (2003)
Nah am Leben durch Schwangerschaft Das junge argentinische Kino ist voller Überraschungen, und mit zu den schönsten und gleichzeitig auch stillsten gehört "Extraño" von Santiago Loza. Das ist ein ausgesprochen intimer Film, der eine wunderbare Resonanz entwickelt, ohne irgendwelche spektakulären Momente zu bemühen. Ein feiner Film, der in seinem intimen Charakter besticht und uns über die Schwangerschaft der Frau und das Distanz nehmen des Mannes sinnieren lässt übers Leben. Weiter
Garaje Olimpo (1999)
Buenos Aires zur Zeit der Militärdiktatur: ein General des Regimes wird von einer Bombe in die Luft gesprengt, die eine Freundin seiner Tochter unter seinem Bett versteckt hat. Szenenwechsel. Die Studentin Maria lebt mit ihrer französischen Mutter Diane in einem grossen, etwas heruntergekommenen Haus. Ein paar Zimmer sind untervermietet. In einem von ihnen wohnt Felix, ein junger, schüchterner Typ, der in Maria verliebt ist. Weiter
Historias minimas (2002)
Tausende Meilen südlich von Buenos Aires sind drei Menschen auf den einsamen Landstrassen Patagoniens unterwegs. Don Justo, der ehemalige Besitzer eines Gemischtwarenladens, bricht auf, seinen Hund zu suchen, den jemand in San Julian gesehen haben will. Es stellt sich heraus, dass es für Don Justo zwar wichtig ist, den Hund zu finden, aber noch sehr viel wichtiger, vor seinem Tod den Frieden der Seele wieder zu gewinnen. Weiter
Hora de los hornos, La (1968)
Alle Macht der Leinwand Die 60er Jahre brachten nicht nur ästhetisch neue Wellen in die Filmgeschichte: Sie brachten auch politische Bewegungen auf die Leinwand. Zum Beispiel in Lateinamerika, wo in Brasilien, Chile, Kuba, Bolivien oder Argentinien Filmemacher sich laut- und bildstark äusserten. Film ist immer politisch - als Erkenntnis ist diese Feststellung Weiter
La demolición (2005)
Heitere Arbeitswelt Beto hat sich entschieden, seinen Arbeitsplatz, an dem er 40 Jahre lang gewirkt hat, zu verteidigen, obwohl der Betrieb geschlossen, die Fabrik stillgelegt wurde. Wie ein Buddha sitzt er da an seinem Pult und arbeitet weiter, auch wenn die Telefonlinien nicht mehr funktionieren. Osvaldo, auch er ohne regelmässige Arbeit, trifft eines Morgens ein, um das Gebäude abzubrechen. Weiter
La mirada invisible (2010)
Diego Lerman erzählt – dem Roman «Ciencias morales» (Sittenlehre) von Martín Kohan folgend – von einer 23-jährigen Schulangestellten, die zur Zeit der Diktatur in Argentinien als Aufseherin für Ordnung sorgen muss und dabei eine Beobachtende, Spähende wird. Sie will alles richtig und korrekt machen, sollte neutral und streng sein, gleichzeitig lebt sie nicht ohne Empfindungen und Emotionen. Weiter
La nube (1998)
Das Theater in der alten Werfthalle am Stadtrand war einmal eine revolutionäre Kulturinstitution, sein charismatischer Leiter ein mephistopheleischer Komödiant, der grosse Vor- und Querdenker seiner wilden Generation. Aber heute wirken auch in Buenos Aires die Kulturfunktionäre, während draussen in der vom Abbruch bedrohten Spielstätte die eingeschworene Truppe gegen Publikumsschwund, Stromausfälle und Geldmangel kämpft. Weiter
Las aventuras de Dios (2001)
Geträumtes Leben Das Kino ist die Kunst der Erinnerung. Und Eliseo Subiela ist einer der begabtesten Erinnerungskünstler der Filmkunst. In "Las aventuras de Dios" lässt er uns zwischen Realitäten geradezu schweben. Ein Mann taucht aus dem Meer auf und findet sich in einem verlassen wirkenden, geradezu surrealen Hotelpalast aus den dreissiger Jahren wieder. Dort stösst er auf eine Reihe von Figuren, die ihn an Momente des Lebens erinnern, an die menschliche Existenz und ihre Ingredienzen. Weiter
Las vidas posibles (2007)
Eine Frau bricht auf, ihren Mann zu suchen, der für einen Arbeitsauftrag als Geologe nach Patagonien gereist und dort nie angekommen ist. Sie findet ihn - oder ist der, den sie findet, ein anderer? Wen suchen wir, wenn wir einen anderen suchen? Carla, die Frau, steht verloren in der faszinierenden Landschaft Patagoniens, verunsichert durch das, was sie erfahren hat, berührt durch das, was sie sieht und erlebt. Weiter
Lluvia (2008)
An einem chaotischen Freitag in Buenos Aires begegnen sich Alma und Roberto im strömenden Regen. Mitten im Verkehrschaos öffnet sich die Tür von Almas Auto. Roberto steigt ein, verletzt und nass bis auf die Knochen. «Bitte schliess die Tür! Sobald das alles vorbei ist, steige ich wieder aus.» Ohne zu wissen, weshalb, macht Alma, worum Roberto sie bittet. Sie ahnen nicht, dass diese plötzliche und unerwartete Begegnung das Leben der beiden verändern wird. Weiter
Los guantes mágicos (2003)
Martín Rejtman schrieb und drehte diese bitter-süsse Komödie, die ein bedrückendes Buenos Aires zeigt, das geprägt ist von Mangel, Verfall und Absurdität. Drei Freunde teilen sich dort die gleiche Unzufriedenheit, die gleichen frustrierten Ambitionen: Das Auto von Alejandro ist in einem so kümmerlichen Zustand, dass man ihn kaum mehr als Taxichauffeur bezeichnen kann; Valeria, die Hostess, muss sich mit einfachen Inlandflügen zufrieden geben; Luís sieht sich als Schauspieler, tritt bislang aber bloss in Pornofilmen auf. Weiter
Lugares comunes (2003)
Der sechzigjährige Fernando Robles ist Professor für Pädagogik an einer Universität in Buenos Aires. Er ist seit vielen Jahren mit Liliana Rovira verheiratet, einer Spanierin, die als Sozialarbeiterin in den ärmeren Quartieren Buenos Aires' tätig ist. Beide verspüren Liebe und Respekt füreinander, sind einander treu und könnten sich ein Leben ohne den jeweiligen Partner nicht mehr vorstellen. Weiter
Martín (Hache) (1998)
Martín Echenique, ein Filmregisseur aus Buenos Aires, lebt seit über 20 Jahren in Madrid. Seine Heimat ist ihm verhasst (vielleicht weil er sie so sehr geliebt hat?); er weigert sich, dem Heimweh zu frönen und verbietet sich jede Begegnung mit seiner Vergangenheit. Der Familientradition folgend heisst auch sein Sohn Martín, doch alle nennen ihn H[atsche] (für hijo = Sohn). Er ist 19 Jahre alt und lebt bei seiner Mutter in Buenos Aires. Weiter
Medianeras (2011)
Frisch verliebt im Zeitalter von Internet, Facebook und Twitter. Mariana und Martín sind die beiden Hauptfiguren in Gustavo Tarettos vergnüglichem Spielfilm. Sie leben an der selben Strasse im pulsierenden Buenos Aires. Er ist ein Computerfreak und muss erst wieder lernen, mit dem Tageslicht umzugehen, nachdem er die ganze Zeit vor dem Bild-schirm sass und Spiele entwarf. Sie setzt sich zuhause eine Schaufensterpuppe zusammen, um eine Mannsfigur zu haben. Weiter
Im Kino
Bern: 2. Juli
Winterthur: 7. August
Gustavo Taretto, Argentinien
Memoria del saqueo (2004)
Es ist bald dreissig Jahre her, seit der Argentinier Fernando Solanas zusammen mit dem Spanier Octavio Getano unter dem Titel "Kino der Dekolonisation" eine Art Manifest zur Unabhängigkeit der verschiedenen Kinematographien verfasst hat. Darin heisst es unter anderem: "Eine Kinematographie wie eine Kultur wird nicht durch ihre Geographie national, sondern nur dadurch, dass sie den besonderen Notwendigkeiten der Befreiung und Entwicklung eines jeden Volkes entspricht. Weiter
No te mueras sin decirme adónde vas (1995)
Der Filmtitel ist ebenso umständlich wie wunderbar melodiös. "No te mueras sin decirme adónde vas". Das heisst übersetzt: Stirb nicht, ohne mir zu sagen, wohin du gehst. Die Dialogzeile stammt aus dem Schlussteil von Eliseo Subielas Werk, und sie bringt ein menschliches Verlangen zum Ausdruck: Die Geliebte will wissen, wohin sich der Geliebte nach dem Sterben begibt. Das nächste Mal, sagt Rachel (Mariana Arias), sagst du´s mir. Weiter
Pequeños milagros (1997)
Seine Figuren sind nicht von dieser Welt, und dennoch sind sie da. Seine Figuren träumen wie die junge Rosalie im Spielfilm "Pequeños milagros". Sie wäre gerne eine Fee und kann tatsächlich Kräfte entwickeln, die übersinnlich sind. Der Argentinier Eliseo Subiela liebt es, das Kino als träumerisches Spielfeld zu nutzen. Dabei scheut er sich nicht davor, an die Grenzen zum Kitsch zu gehen, ja diese Grenze da und dort auch einmal nachdrücklich zu überschreiten. Weiter
Sólo por hoy (2001)
Toro, Equis, Morón, Ailí und Fer wohnen zusammen. Sie haben große Pläne für die Zukunft und wären gerne Filmemacher, Schauspieler oder Malerin. Die Wirklichkeit sieht anders aus - tatsächlich jobben sie als Teppich-Reiniger, Koch oder Motorrad-Kurierin. Mit seinem gefeierten Debüt hält Ariel Rotter in Momentaufnahmen das Leben in ihrer WG fest - ein Leben im Hier und Jetzt von Buenos Aires, mit allen Schwierigkeiten und voller Zukunftsträume, zur wunderbaren Musik von Gustavo Cerati. Weiter
Sur (1988)
1987/88, nach seiner Rückkehr aus dem Exil, hat Fernando Solanas den Spielfilm "Sur" realisiert. Ein Schlüsselwerk des jüngeren politischen Kinos genausosehr wie ein melancholischer Liebesfilm. 1976 übernahmen die Generäle in Argentinien die Macht; 1983 endete ihre Herrschaft. Die 6 Millionen Dollar anfänglicher Auslandschulden haben sie in dieser Zeit auf 45 000 Millionen Dollar anwachsen lassen. Weiter
Tangos - el exilio de Gardel (1985)
Sehnsucht nach der Heimat In Paris probt eine Gruppe von exilierten Künstlerinnen und Künstlern aus Argentinien ein musikalisches Spektakel über den Tango. Juan uno, ein begnadeter Bandoneonspieler, erhält dabei von Juan dos, der in Buenos Aires geblieben ist und der Diktatur widersteht, das Buch mit der Geschichte des legendären Sängers Carlos Gardel. Fernando Solanas entwirft eine zauberhafte Tangedia, eine Mischung aus Tanz, Komödie und Tragödie zum Exil. Weiter
Im Kino
St. Gallen: 30. Juli bis 18. August
Taxi - un encuentro (2001)
Esteban ist ein kleiner Gauner in Buenos Aires. Er hat sich auf Taxidiebstähle spezialisiert. Bevor er sie zu seinem Hehler bringt, spielt er gern für ein paar Stunden den Taxifahrer. Das bringt ihm ein paar Pesos ein und hilft ihm über die Einsamkeit hinweg. Doch in dieser einen Nacht kommt alles anders. Eine junge Frau, Laura, bricht in seinem gestohlenen Taxi mit einer schweren Schusswunde zusammen. Weiter
Todas las azafatas van al cielo (2002)
Teresa (Ingrid Rubio) und Julián (Alfredo Casero) sind zwei Menschen aus Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires. Sie lebt als Stewardess vorwiegend aus Koffern und über den Wolken, wo sie mit pantomimischen Einlagen die desinteressierten Fluggäste auf die üblichen Sicherheitsvorkehrungen hinweist und von einem Ort zum anderen jettet, ohne am Boden richtig Fuss zu fassen. Er ist ein erfolgreicher Augenarzt, der den Leuten dann helfen kann, wenn sie die Dinge nicht mehr klar sehen. Weiter
Un amor (2012)
Eine erinnerte Liebesgeschichte aus weiblicher Sicht erzählt: Lisa kehrt nach dreissig Jahren nach Buenos Aires zurück und besucht dort Lalo und Bruno, jene beiden Freunde aus der Schulzeit, mit denen sie das Liebeserwachen erfahren hat. Jetzt steht sie mitten im Leben und will wissen, was aus den Jungs ihrer Passion von damals geworden ist. Paula Hernández erzählt feinfühlig und subtil, wie uns Momente des Lebens prägen und … was bleibt. Weiter
Paula Hernández, Argentinien
Un día de suerte (2002)
"Un día de suerte" spielt im aktuellen politischen und sozialen Chaos in Buenos Aires. Elsa, 25, hält sich mit nervigen Gelegenheitsjobs über Wasser, wie Vitamindrinks oder Anti-Stress-Pastillen zu verkaufen. Eigentlich will sie nur möglichst weit weg - so wie Zehntausende von Argentiniern. Am liebsten nach Italien. Dort lebt Cándido, in den sie sich vor einiger Zeit blitzartig verliebt hat. Ausserdem ist dies das Land ihrer Vorfahren. Weiter
Un lugar en el mundo (1992)
Es gibt im Film des Argentiniers Adolfo Aristarain eine mehrfach wiederkehrende Szene, in der ein Knabe mit einer Pferdekutsche gegen die Eisenbahn um die Wette fahren. Er rast dabei nicht nur auf dem holprigen Weg neben dem Zug dem Geleise entlang, er will auch noch beim fernen Bahnübergang der erste sein. Das geht, bisweilen knapp, immer gut aus. Ein Rennen in der Zeit gegen die Zeit, ein Rennen, bei dem die Vergangenheit es noch einmal mit der Gegenwart aufnehmen kann. Weiter


































































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