Filme aus Bosnien und Herzegowina
|
Gori Vatra - Fuse! (2003) von Pjer Zalica
Der heimliche Sieger im Wettbewerb von Locarno, Publikumsliebling, der eine stehende Ovation erhielt bei seiner Premiere, eine irrwitzige Komödie über das Leben am Anfang des 21. Jahrhunderts. Tesanj ist eine kleine bosnische Stadt, deren düstere Realität die vordergründige Bilderbuchidylle Lügen straft: bescheidene, offene und warmherzige Bewohner, fröhliches Leben, ein Marktplatz, Traditionen, gute nachbarschaftliche Beziehungen.
|
|
Grbavica (2006) von Jasmila Zbanic
Mutter und Tochter im Sarajevo von heute
|
|
I don't dream in German (2009) von Ivana Lalovic
Die siebzehnjährige Lejla arbeitet mit ihrer Freundin Anci (25) in einem edlen Hotelrestaurant über den Dächern von Sarajevo. Eines Tages lernt Lejla Milos (43) kennen, der seit dem Krieg in Bosnien im Ausland lebt und in Sarajevo auf Geschäftsreise ist. Als es dunkel wird, bleiben Milos und Lejla im Hotelrestaurant und kommen sich näher. Ohne zu wissen, was sie am nächsten Morgen erfahren werden.
|
|
|
Steffisburg: 30. Mai
Weitere Informationen in der Tagespresse
von Jasmila Zbanic
Luna und Amar sind ein verliebtes Paar. Sie haben begehrte Jobs und geniessen das Leben im pulsierenden Alltag von Sarajevo. Sie ist als Flight Attendant viel in der Luft, und er verliert manchmal an Boden, wenn er ein Glas zu viel hebt. Als man ihn im Tower mit Schnaps im Kaffee erwischt, wird Amar suspendiert. Beim Ausflug zum Riverrafting trifft er auf einen alten Bekannten, findet durch ihn eine Anstellung in einer ultrakonservativen religiösen Gruppierung und beginnt sich zu verändern. |
|
Snijeg - Snow (2008) von Aida Begic
Sechs Frauen, ein alter Mann und fünf Kinder leben in Slavno, einem kleinen Dorf, das fernab der Welt zu liegen scheint und doch in den 90er Jahren vom Krieg in Bosnien heimgesucht worden war. Jetzt soll ihr Dorf für ein Ferienzentrum an Serben verkauft werden. Sollen die Frauen das Angebot wahrnehmen und ihr verlassenes Dorf abgeben? Oder sollen sie bleiben? Das vielversprechende Debüt einer jungen Filmerin, sanft und berührend.
|




