Filme aus dem Iran

Baden: ab 4. Oktober
Zürich: ab 4. Oktober
Weitere Informationen in der Tagespresse
Modest Reception - Paziraie Sadeh (2012)

Ein Mann, der mit seinem Gipsarm an Napoleon erinnert, und eine gut gekleidete Frau fahren im SUV durch eine vom Krieg gezeichnete Bergregion. In ihrem Kofferraum Plastiktüten voller Geld, die sie an arme Menschen verteilen, die ihren Weg kreuzen. Sind die beiden tat- sächlich in wohltätiger Mission unterwegs, oder bekommen wir es mit einem perfiden Spiel um Verführung und Moral zu tun?

Schon in MEN AT WORK (Forum 2006) führte Mani Haghighi die vom iranischen Kino erwartete Sozial- und Gesellschaftskritik ins Absurde.

A Separation (Flyer)
Aarau: 16. Juli
Affoltern am Albis: 7. November
Bischofszell: 18. Mai
Luzern: 6. August
Reinach: 27. August
Samstagern: 6. Juli
Schloss Heidegg: 5. August
Winterthur: 27. Mai
Weitere Informationen in der Tagespresse
A Separation (2011)

Simin möchte den Iran verlassen. Ihr Mann Nader will bleiben und seinen an Alzheimer erkrankten Vater nicht allein zurück lassen. Deshalb reicht Simin beim Familiengericht die Scheidung ein. Als ihre Klage abgewiesen wird, zieht sie in die Wohnung ihrer Eltern. Die gemeinsame Tochter Termeh bleibt vorerst beim Vater und hofft, dass die Mutter bald wieder nach Hause kommt. Zur Betreuung seines kranken Vaters engagiert Nader eine junge Frau.

The Hunter - Shekarchi (Flyer) The Hunter - Shekarchi (2010)

Ali arbeitet als Nachtwächter in einer Fabrik. Er lebt mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter in Teheran. Als er erfährt, dass die beiden bei einer Manifestation ums Leben gekommen sind, treibt ihn die Wut zu einem Racheakt und in eine ausweglose Flucht. Shekarchi ist eine Art Thriller, der nach innen explodiert, die stille Betrachtung eines Landes, das den Raum zum Leben immer enger zieht, in dem alle Verfolgter und Verfolger werden.

Grün ist die Hoffnung
Ali lebt mit seiner Frau und seiner sechsjährigen Tochter in der iranischen Metropole Teheran, einem Moloch, der die Menschenmassen und den Verkehr zu verschlingen scheint.

Frontier Blues (Flyer) Frontier Blues (2009)

"Willkommen im Land von Liebeskummer und Traktoren", sagt eine der Figuren in «Frontier Blues», der in der Provinz Golestan an der iranisch-turkmensischen Grenze angesiedelt ist, in kargen Steppen am Kaspischen Meer. Ein herrlich-lakonisches Stück Kino aus der iranisch-turkmenischen Grenzregion. Aki Kaurismäki und Jim Jarmusch lassen grüssen. Alam ist ein 28-jähriger Turkmene, der bei seinem Vater lebt und auf einer Hühnerfarm arbeitet.

About Elly - Darbareye Elly (Flyer) About Elly - Darbareye Elly (2009)

Nach vielen Jahren in Deutschland macht Ahmad Urlaub in seiner Heimat Iran. Ehemalige Studienkollegen organisieren einen gemeinsamen drei­tägigen Ferienaufenthalt am Kaspischen Meer. Eine der beteiligten Frauen, die lebenslustige Sepideh, nimmt die Sache in die Hand. Ohne dass diese ihren Freunden vorher bekannt gewesen wäre, hat sie auch Elly eingeladen, die junge Erzieherin aus dem Kindergarten ihrer Tochter. Ahmad hat eine unglückliche Ehe hinter sich, seit kurzem ist er von seiner deutschen Frau geschieden.

Djomeh (Flyer) Djomeh (2000)

Djomeh, ein junger Mann aus Afghanistan, ist in den benachbarten Iran gezogen, um dort Arbeit auf einem Bauernhof zu finden. Täglich fährt er mit der Milch zu den Leuten hinaus. Im nächstgelegenen Dorfladen, der er mit seinem Fahrrad aufsucht, hat er ein Auge auf die Tochter des Ladenbesitzers geworfen. Schüchtern wie Djomeh aber ist, bewusst der Regeln des Anstands, die hier gelten, traut er sich nicht, das Mädchen anzusprechen. Dafür deckt er sich bei ihr über alle Masse mit Esswaren und kleineren Gütern ein, um wenigstens so lange wie möglich in ihrer Gegenwart zu verweilen.

Fasl-e panjom - Season Five (1997)

Et la vie continue - Zendegi edamé dârad (Flyer) Et la vie continue - Zendegi edamé dârad (1992)

Zusammen mit seinem kleinen Sohn macht sich ein Vater zu einer einzigartigen Suche auf: Mit dem Auto dringen sie durch das albtraumhafte Chaos der Erdbebenkatastrophe von 1990. Im Zentrum der Zerstörung, die über 50'000 Tote gefordert hat, in der unübersichtlichen Berglandschaft Irans will der Vater erfahren, ob die beiden Kinder, die in Kiarostamis Film "Wo ist das Haus des Freundes" die Hauptrolle gespielt haben, noch leben. Ganze Dörfer liegen in Schutt und Asche.