Filme aus Kambodscha
Filme von Davy Chou |
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Golden Slumbers (2012) von Davy Chou
Die Autofahrt über eine nächtliche Landstraße in den Morgen der Stadt läuft in die falsche Richtung. Erst nach einer Weile bemerkt man, dass alle rückwärts fahren, ins Dunkel der Wirklichkeit. Mit dieser rät- selhaften Metapher beginnt eine Reise in Kambodschas unbekannte Filmgeschichte. Zwischen 1960 und 1975 entstanden fast 400 Filme in Phnom Penh, von denen nur noch 30 existieren. Die Khmer Rouge haben sie verbrannt und verrotten lassen, genauso wie viele der Studios und Kinos. |
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Filme von Rithy Panh |
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Un Barrage contre le Pacifique (2008) von Rithy Panh
Indochina, 1931. Im Golf von Siam, am Rand des Pazifischen Ozeans, lebt eine Mutter mit ihren beiden Kindern, dem 20-jährigen Joseph und der 16-jährigen Suzanne. Sie sieht sie aufwachsen und weiss, dass sie sie irgendwann in absehbarer Zeit verlassen werden. Müde von der kolonialen Administration investiert die Mutter alle ihre Ersparnisse in ein Grundstück, das regelmässig überflutet wird und also nicht bebaubar ist. Sie kämpft gegen korrupte Bürokraten und steckt ihre gesamte Energie in ein hoffnungslos erscheinendes Projekt: Sie will mit Hilfe der Bauern des Dorfes einen Damm gegen den Ozean errichten. |
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Les Artistes du théâtre brûlé (2005) von Rithy Panh
Rithy Panh ist so etwas wie das gute künstlerische Gewissen Kambodschas, eines Landes, das unter langen Kriegs- und Terrorjahren unfassbar gelitten hat. Die Kultur wurde zerstört, während KünstlerInnen leben. In einem wunderbaren Film über ein abgebranntes Theater und Menschen, die den Glauben an die Kunst nicht aufgeben, die sich für die Würde einsetzen, zeigt er uns Wesentliches. |
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Un soir après la guerre (1998) von Rithy Panh
Kambodscha ist während Jahren in den Schlagzeilen unserer Medien aufgetaucht: Krieg zunächst, Vernichtungslager später und das Terrorregime einer Guerillaorganisation. In letzter Zeit ist es ruhiger geworden im Nachbarland zu Vietnam. Seit 1993 entwickelt sich zaghaft eine Demokratie. Die Rote Khmer unter Pol Pot hat aufgegeben, der Führer ist tot. Vor dem Hintergrund des endlich erlangten Friedens siedelt der kambodschanische Regisseur Rithy Panh («Les gens de la rizière») seinen zweiten Spielfilm an. |
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Les gens de la rizière - Neak srê (1994) von Rithy Panh
In seinem Spielfilmdebüt erzählt der kambodschanische Regisseur Rithy Panh die Geschichte des Reisbauern Yong Poeuw und seiner Familie. Die Ernte, die sie in der Harmonie von Natur und Mensch einzubringen hoffen, muss die Eltern und deren sieben Töchter ernähren. Der Film lebt sehr stark von Bildern , die in einer grossen Reinheit gestaltet sind und mit zarter Poesie schildern, wie der Zyklus des Lebens und der Zyklus des Reises, die hier eng miteinander verbunden sind, in Gefahr geraten. |
Filme von Pierre-Alain Meier |
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La danse du singe et du poisson (1994) Sieben Mädchen, die zwischen vier und siebzehn Jahren alt sind, spielen im kambodschanischen Film "Das Reisfeld" sieben Schwestern, die, von einem Tag auf den andern auf sich alleine gestellt, vielen Hindernissen trotzen und die grosse Reisernte einbringen müssen.
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