Filme aus dem Kongo
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Congo River - Beyond Darkness (2006) von Thierry Michel
Eine absolut faszinierende, packende Reise von der Mündung bis zur Quelle des Kongos, des grössten Flussgebietes der Welt. Wir lernen die Mythologie des Flusses kennen, erleben den Alltag mit all seinen Facetten und begegnen den legendären Gestalten, die im Herzen Afrikas Geschichte geschrieben haben: Forschern wie David Livingstone und Sir Henry Morton Stanley, Königen der Kolonialzeit sowie den afrikanischen Führern wie Lumumba, Mobutu und Kabila. |
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Katanga Business (2009) von Thierry Michel
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Lumumba (2000) von Raoul Peck
An der Berliner Konferenz von 1885 teilte Europa den afrikanischen Kontinent unter sich auf. Der Kongo wurde zum persönlichen Eigentum des Königs Leopold II. von Belgien. Am 30. Juni 1960 wurde ein junger Nationalist mit Namen Patrice Lumumba der erste Regierungschef in einem neuen, so genannt unabhängig gewordenen Staat. Zwei Monate sollte er in seinem Amt bleiben, bis er mit tatkräftiger Unterstützung aus den USA und aus Europa verschleppt und niedergemacht wurde. |
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On the Rumba River - Wendo (2007) von Jacques Sarasin
Im Jahr 1925 geboren und als «lebendes Denkmal» der kongolesischen Musik bekannt, verdankt Papa Wendo seinen Ruhm dem Lied «Marie-Louise», dem man im Volk magische Kräfte zuschrieb. Da es angeblich Tote wieder zum Leben zu erwecken oder die Flussgeister zum Tanzen zu bringen vermochte, wurde sein Interpret von den belgischen Missionaren exkommuniziert. Wendos Leben gleicht einem Roman: Schon früh zum Waisen geworden, war er zehn Jahre lang Fährmann und anschliessend Boxer, bevor er Sänger wurde.
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Soul Power (2008) James Brown, Miriam Makeba, B.B. King, Celia Cruz, The Crusaders, Sister Sledge, Big Black, Bill Withers - sie alle sind mit von der Partie, als 1974 im damaligen Zaire ein nie da gewesenes Kulturereignis stattfindet: Eine Art Gipfeltreffen zwischen afroamerikanischen Soulgrössen und afrikanischen Top Acts, das legendäre African Woodstock. Vereint in ihrer Leidenschaft für die Musik und beseelt von der Black Power der späten 60er Jahre, feiern sie in Kinshasa ihre gemeinsamen Wurzeln und die pure Lebensfreude. |




