Buddhadeb Dasgupta

Indien – 2 Filme im Verleih

Biografie

Buddhadeb Dasgupta wurde am 11. Februar 1944 geboren und arbeitet mindestens so stark wie als Filmemacher als Schriftsteller und Dichter. Seit den sechziger Jahren hat er als Dokumentarfilmer gearbeitet und immer wieder auch fürs Fernsehen produziert. Er gehört zu jenen indischen Filmschaffenden, die Verkrustungen im Lebensverständnis entfernen und für das Einssein mit dem Universum in Harmonie plädieren. In Europa ist er mit dem Film "Bagh bahadur" bekannt geworden.


Druckversion

Filme von Buddhadeb Dasgupta im Verleih

Uttara (Flyer) Uttara (2000)

Balaram und Nemai sind zwei lebensfrohe Männer, die im tiefsten Bengalen als Weichensteller und Bahnwärter arbeiten. In jeder freien Minute trainieren sie Ringkampf. Der Priester des Weilers hilft den Christen, einer Gemeinschaft von Zwergen und der einheimischen Bevölkerung. Er hat einen jungen Hindu-Waisen adoptiert und sorgt für ihn genauso wie für ein paar Landstreicher, die an seinem Tisch willkommen sind. Balarams Heirat mit der schönen Uttara, die er eines Tages von einer längeren Reise zu Verwandten mit zurück gebracht hat, führt zu Spannungen zwischen den beiden Freunden und dazu, dass ihre fast schon liebevollen Ringereien auf dem Hügel hinter den Bahngeleisen immer verbissenere Formen annehmen.

Charachar (Flyer) Charachar (1992)

Wie Generationen vor ihm lebt auch Lakhinder als Vogelfänger. Doch im Umgang mit seiner Beute verfängt er sich selbst: Er beginnt die Vögel, die er fängt, mehr und mehr zu lieben. Und seit sein kleiner Sohn einen toten Vogel begraben hat, damit aus ihm ein Vogelbaum wachse, und am andern Tag selbst gestorben ist, kennt Lakhinder nur noch die eine Leidenschaft: seinen gefangenen Vögeln Freiheit und Leben wiederzugeben, ihren Flug als eigenes Glück zu erleben. Doch damit gerät er in Konflikt mit seiner Umgebung, vor allem mit seiner Faru, die ihn, der sie kaum noch zu ernähren weiss, verlässt.