Faouzi Bensaidi

Marokko – 3 Filme im Verleih

Biografie

Faouzi Bensaïdi wurde 1967 in Meknès geboren. Nach dem Schauspielstudium am Theaterinstitut von Rabat erhielt er Rollen in zahlreichen Theaterstücken. Er setzte seine Ausbildung am Conservatoire National Supérieur d'Art Drama-tique in Paris fort und inszenierte selber auch verschiedene Bühnenstücke. 1997 legte er seinen ersten Kurzfilm La falaise vor. 1999 wirkte Bensaïdi als Co-Autor für das Script von André Téchinés Film Loin, in welchem er auch selber spielte. 2000 drehte er die Kurzfilme Le mur, der in Cannes, und Trajets, der in Vendig ausgezeichnet wurde. Als Schau-spieler war Faouzi Bensaïdi auch im besinnlichen Roadmovie Le cheval de vent seines Landsmanns Daoud Aoulad Syad zu sehen. Mille mois (2003) war sein erster eigener Spielfilm.


Filme von Faouzi Bensaidi im Verleih

Death for Sale (2011)

In Tetouan, at the northern edge of Morocco, three young men decide to rob a jewelry store. The heist goes awry, and their destinies part drastically. In Death for Sale, Faouzi Bensaidi draws a captivating noir portrait of a city abandoned to corrupt officials, smugglers and extremists.

WWW - What a Wonderful World (Flyer) WWW - What a Wonderful World (2006)

Casablanca ist nicht nur ein legendärer Film aus Hollywood, es ist auch eine real existierende Stadt voller Kontraste, modern und archaisch in einem. Hier lebt Kamel als Auftragskiller in einer Art Einzimmer-Penthouse. Die Aufträge erhält er übers Internet. Cool führt er sie aus. Nach jedem ausgeführten Auftrag ruft er Souad an, eine Gelegenheitsprostituierte, mit der er anschliessend ins Bett steigt. Wirklich den Kopf verdreht ihm aber Kenza, die an einer der am stärksten frequentierten Kreuzungen in Casablanca den Verkehr regelt oder besser: dirigiert, so, als würde sie ein Symphonieorchester leiten.

Mille mois - Alf Chahr (Flyer) Mille mois - Alf Chahr (2003)

Anfangs der 80er Jahre in Marokko. Der siebenjährige Mehdi, dessen Vater bei einem Streik inhaftiert wurde, erlebt während des Ramadan die politische Willkür und den aufkeimenden religiösen Fundamentalismus in seinem Dorf. "Mille Mois" ist das erste marokkanische Filmprojekt, das nach der Thronfolge des jungen Königs Mohammed VI. die Geschichte des Landes thematisiert und in traumhaft schönen Bildern und sanften Bewegungen inszeniert.

Faouzi Besaidi, den Regisseur von "Mille mois", konnte man in dem wunderbaren marokkanischen Spielfilm "Le cheval de vent" von Aoulad Syad Daoud geniessen, wo er auf einem Motorrad mit Seitenwagen und dem alten Zufallsgefährten Tahar unterwegs ist durch die marokkanischen Landschaften.