Fernando Solanas

7 Filme im Verleih
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Biografie

Fernando Ezequiel Solanas wurde am 16. Februar 1936 in Buenos Aires in Argentinien geboren. Seit über 30 Jahren schon betrachtet er sein Land immer wieder von Neuem mit den Mitteln des Kinos. Er erregte Aufsehen, als er in den 70er Jahren zusammen mit Octavio Getano ein Manifest für «Ein Kino der Dekolonisation» verfasste, in dem er für ein unabhängiges, eigenständiges Filmschaffen plädierte, für Mündigkeit einer jeden Kinematografie. In diesen Kontext gehört sein legendärer Film LA HORA DE LOS HORNOS (1967/68). 1976 wird Solanas mit Morddrohungen eingedeckt und einer seiner Schauspieler wird umgebracht. Während mehrerer Jahre weilt Solanas im Exil in Paris, in einem Zustand fern von der Heimat und voller Sehnsucht nach ihr, den er filmisch in TANGOS - EL EXILIO DE GARDEL thematisiert. 1984 normalisiert sich die Situation in Argentinien. Solanas kehrt heim dreht SUR (1988) und EL VIAJE (1992), in denen er die Auseinandersetzung zum Leben in Argentinien und Lateinamerika fortsetzt und eine ausgeprägte filmische Handschrift entwickelt. Doch die Freude über die wiedergewonnene Freiheit des Landes wird getrübt durch Korruption und ein neoliberales System, das Menem an die Macht bringt - nicht ohne Folgen für Fernando Solanas: Selbst Abgeordneter geworden, überlebt er ein Attentat nur mit Glück und sechs Kugeln im Bein. Sein direktes politisches Engagement hält ihn fünf Jahre lang vom Filmemachen ab. Er verliert den Glauben an die politische Klasse und ist weiterhin davon überzeugt, dass der Künstler sich in die öffentliche Sache einmischen muss. Sein letzter Spielfilm war LA NUBE, eine Hommage ans unabhängige argentinische Theater und den Widerstand in grauen Zeiten. Danach dokumentierte er in MEMORIA DEL SAQUEO die Strukturen der Aushungerung unter dem Namen Liberalismus und in LA DIGNIDAD DE LOS NADIES die folgen für die ganz gewöhnlichen Menschen.


FILMOGRAFIE:

La hora de los hornos - Die Stunde der Hochöfen 1967/68
Der Blick der anderen 1980
Tangos - el exilio de Gardel 1985
Sur - Der Süden 1987
El viaje - Die Reise 1992
La nube - Die Wolke 1998
Memoria del saqueo 2004
La dignidad de los nadies 2005

Argentinien

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Filmographie

1962 Seguir andando
1963 Reflexión ciudana
1969 La hora de los hornos (Die Stunde der Hochöfen)
1971 Revolución justicalista
1971 Actualisación politica y doctrinaria
1978 Hijos de fierro (Söhne des Fierro)
1980 Le regard des autres
1985 Tangos ? el exilio de Gardel (Tangos ? Das Exil von Gardel)
1987 Sur (Süden)
1992 El viaje (Die Reise)
1998 La nube (Die Wolke)

Filme von Fernando Solanas im Verleih:

Dignidad de los nadies, La (Flyer)

Dignidad de los nadies, La (2005)

Von der Würde der Menschen Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft Weiter

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Memoria del saqueo (Flyer)

Memoria del saqueo (2004)

Es ist bald dreissig Jahre her, seit der Argentinier Fernando Solanas zusammen mit dem Spanier Octavio Getano unter dem Titel "Kino der Dekolonisation" eine Art Manifest zur Unabhängigkeit der verschiedenen Kinematographien verfasst hat. Weiter

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La nube (Flyer)

La nube (1998)

Das Theater in der alten Werfthalle am Stadtrand war einmal eine revolutionäre Kulturinstitution, sein charismatischer Leiter ein mephistopheleischer Komödiant, der grosse Vor- und Querdenker seiner wilden Generation. Weiter

El viaje (Flyer)

El viaje (1992)

Fernando Solanas schickt den 17-jährigen Martin Nunca, der mit seiner Mutter und dem Stiefvater in Ushuaia, dem südlichsten Zipfel Argentiniens lebt, auf eine lange Reise der Entdeckungen durch den lateinamerikanischen Kontinent. Weiter

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Sur (Flyer)

Sur (1988)

1987/88, nach seiner Rückkehr aus dem Exil, hat Fernando Solanas den Spielfilm "Sur" realisiert. Ein Schlüsselwerk des jüngeren politischen Kinos genausosehr wie ein melancholischer Liebesfilm. Weiter

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Tangos - el exilio de Gardel (Flyer)

Tangos - el exilio de Gardel (1985)

Sehnsucht nach der Heimat In Paris probt eine Gruppe von exilierten Künstlerinnen und Künstlern aus Argentinien ein musikalisches Spektakel über den Tango. Juan uno, ein begnadeter Bandoneonspieler, erhält dabei von Juan dos, der in Buenos Aires geblieben ist und der Diktatur widersteht, das Buch mit der Geschichte des legendären Sängers Carlos Gardel. Weiter

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Hora de los hornos, La (Flyer)

Hora de los hornos, La (1968)

Alle Macht der Leinwand Die 60er Jahre brachten nicht nur ästhetisch neue Wellen in die Filmgeschichte: Sie brachten auch politische Bewegungen auf die Leinwand. Zum Beispiel in Lateinamerika, wo in Brasilien, Chile, Kuba, Bolivien oder Argentinien Filmemacher sich laut- und bildstark äusserten. Weiter

La hora de los hornos - Die Stunde der Hochöfen DVD

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