Hsiao-ming Hsu
Biografie
Hsu Hsiao-ming wurde in Kaohsiung in Taiwan geboren und hat in den achziger Jahren sein Filmstudium in der Hauptstadt Tiapeh absolviert und erfolgreich abgeschlossen. "Shaolin Ye, An La" war im Jahr 1992 sein erster abendfüllender Spielfilm. In seiner jüngsten Produktion "Wang hsiang", einem Dokumentarfilm, beschreibt er vier Schicksale von ausländischen Arbeitern, die nach Taiwan kamen, um ihre Lebenssituation zu verbessern. Hsu Hsiao-ming macht gerade damit, dass er die Migrationsproblematik in seiner Region aufgreift und über die Kluft zwischen Kulturen nachdenkt, deutlich, wie stark er auch ein politisch engagierter Filmemacher ist.
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Filme von Hsiao-ming Hsu im Verleih
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Heartbreak Island - Qunian dongtian (1990) Eine taiwanesische Studentin legt für ihren Professor und Geliebten eine Bombe, verbüsst eine mehrjährige Gefängnisstrafe und erkennt nach der Freilassung, dass es mit seinen Idealen doch nicht soweit her war. Gänge und Gassen gleichen sich: Drinnen im Knast sind sie eng und düster, draussen in der Freiheit beschränken sie den Bewegungsraum, geben die Richtung vor. Der taiwanesische Regisseur Hsu Hsiao-ming insistiert in "Heartbreak Island" auf seinen sorgsam gestalteten Tableaus. Beinahe unmerklich verknüpft er zwei Zeiten, die Wochen des Formosa-Aufstands 1979 mit ihren Hoffnungen und dem Bankrott des alten Regimes, und die Gegenwart mit ihrem Wirtschaftswunder, das den Helden von einst zu Wohlstand verholfen hat und ihr Denken nutzbringend ausrichtete. |

