Mahamat-Saleh Haroun

Tschad – 2 Filme im Verleih

Biografie

MAHAMAT-SALEH HAROUN
Geboren 1963 in Abéché, Tschad. Ausbildung am Conservatoire Libre du Cinéma Français. Realisierte mit Maral Tanié 1994 seinen ersten Kurzfilm. Nach einigen weiteren Kurzfilmen drehte er mit Bye Bye Africa (1999) seinen ersten Langfilm, dem 2002 Abouna folgte.

2005 : Kalala, documentaire (52 mn)
2001 : Letter from New York City, court métrage (13 mn)
1996 : Sotigui Kouyaté, un griot moderne, documentaire (52 mn)
1996 : Goï-Goï, court métrage (15 mn)
1995 : Bord'Africa, documentaire (52 mn)


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Filme von Mahamat-Saleh Haroun im Verleih

Un homme qui crie (Flyer) Un homme qui crie (2010)

Adam ist ein schöner Mann. Früher war er Schwimm-Champion, und alle kannten ihn. Nun arbeitet er als Bademeister in einem Luxus-Hotel von Tschads Hauptstadt N’Djamena. Bis er versetzt wird und sein Gefühl von Würde verliert. Adams Sohn Abdel wird von der Armee zwangsrekrutiert. In beeindruckenden Bildern und bewegenden Stimmungen erzählt Mahamat-Saleh Haroun, wie der Vater aufbricht, den verratenen Sohn zu retten.

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Der verratene Sohn
Mahamat-Saleh Haroun, dessen letzter Spielfilm Daratt tief beeindruckt hat, ist einer der wenigen Filmemacher aus Schwarzafrika, die es noch schaffen, zu filmen und auch in Europa wahrgenommen zu werden.

Daratt - Dry Season (Flyer) Daratt - Dry Season (2006)

DARATT - mit den Augen Afrikas

Das afrikanische Kino hat es schwer, die Produktionsmöglichkeiten sind beschränkt. Dennoch entstehen grossartige Filme wie DARATT von Mahamat-Saleh Haroun aus dem Tschad, der letztes Jahr am Internationalen Filmfestival von Venedig im Wettbewerb lief, den Grossen Spezialpreis der Jury holte und jetzt dank trigon-film in die Schweizer Kinos gelangt. Es geht in diesem Film um ein brennend aktuelles Thema, das nicht nur den Tschad beschäftigt: Wie kann der Teufelskreis aus Gewalt und Rache durchbrochen werden? Wie findet ein in sich zerstrittenes Land zurück zu seinem Frieden?

Mahamat-Saleh Haroun erzählt eine durchwegs ruhige Geschichte, friedfertig und liebevoll, fast zärtlich mitunter, und dies, obwohl in ihr das Moment zum Schuss schlummert.