Moussa Touré

Senegal – 1 Film im Verleih

Biografie

Moussa Touré wurde 1958 im Senegal geboren. Als Elektriker und Beleuchter arbeitete er ab 1973 bei verschiedenen Filmproduktionen mit, so etwa bei "L'histoire d'Adèle H." von François Truffaut, bei Bertrand Taverniers irrem Afrikafilm "Coup de Torchon" und bei Ousmane Sembenes "Camp de Thiaroye". 1987 wagte sich Moussa Touré selber hinter die Kamera und realisierte den Kurzfilm "Baram". Sein erster Langspielfilm "Toubab Bi" wurde an zahlreichen Festivals ausgezeichnet.

Filmografie

1987 Baram
1991 Toubab Bi
1998 TGV


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Filme von Moussa Touré im Verleih

TGV (Flyer)
Rheinfelden: 24. Mai
Zürich: 21. Juli
Weitere Informationen in der Tagespresse
TGV (1997)

In seinem zweiten Spielfilm «TGV», unternimmt der senegalesische Filmemacher Moussa Touré auf wunderbar leichte Art eine Reise durch seinen schwarzafrikanischen Kontinent. In einem bunt bemalten Bus, den der Chauffeur mit dem für sich sprechenden Namen Rambo in Anlehnung an den französischen Hochgeschwindigkeitszug kühn «TGV» nennt, hat er eine illustrative Auswahl von Zeitgenossinnen und Zeitgenossen vereint, die sich in unterschiedlichen und zum Teil für sie nicht sonderlich angenehmen Situationen behaupten müssen. Ihre Mischung erinnert an so schöne Klassiker wie «Stagecoach» von John Ford oder «La mort en ce jardin» von Luis Buñuel, in denen das Schicksal auch allerlei Menschen einen gemeinsamen Weg beschreiten liess, weg vom Alltagsgeschehen.

Moussa Touré bringt in seinem knatterigen Gefährt unter anderem einen flüchtigen Finanzminister, ein verirrtes europäisches Ethnologenpaar auf der Suche nach der untergegangenen Mandingo-Zivilisation, einen Dealer und weitere Bewohnerinnen und Bewohner des afrikanischen Kontinents unter.