Regisseur/in

Rithy Panh

4 Filme im Verleih

Rithy Panh wurde 1964 in Phnom Penh geboren, als jüngstes von insgesamt neun Kindern. Sein Vater war mit Leidenschaft Lehrer: Er bereiste fast die ganze Welt, um die unterschiedlichen Methoden der Schulen kennenzulernen. Als Elfjähriger erlebte Rithy Panh den Einmarsch der Roten Khmer in Phnom Penh: Er geriet in ein Umerziehungslager, in eigentliche Gefangenschaft. 1979 gelang ihm die Flucht aus einem Flüchtlingslager in Mairut (Thailand). Ein Jahr später gelangte er nach Frankreich, wo er sein Studium wieder aufnahm. Und ab 1985 besuchte er die Filmschule IDHEC in Paris. Heute lebt Rithy Panh in Kambodscha und Paris.

Filmographie

1988 Le passé imparfait (Kurzspielfilm)
1989 Site 2 (Dokumentarfilm)
1990 Souleymane Cissé (Dokumentarfilm)
1992 Cambodge, entre guerre et paix
1994 Neak srê (Das Reisfeld)
1995 The Tan?s Family
1996 Bophana, une tragédie camodgienne
1997 Un soir après la guerre
1997 Dix films contre 100 000 000 de mines
1998 Van Chan, une danseuse cambodgienne
1999 La terre des âmes errantes
Un Barrage contre le Pacifique (Flyer)

Un Barrage contre le Pacifique (2008)

Indochina, 1931. Im Golf von Siam, am Rand des Pazifischen Ozeans, lebt eine Mutter mit ihren beiden Kindern, dem 20-jährigen Joseph und der 16-jährigen Suzanne. Sie sieht sie aufwachsen und weiss, dass sie sie irgendwann in absehbarer Zeit verlassen werden. Müde von der kolonialen Administration investiert die Mutter alle ihre Ersparnisse in ein Grundstück, das regelmässig überflutet wird und also nicht bebaubar ist. Weiter

Les Artistes du théâtre brûlé (Flyer)

Les Artistes du théâtre brûlé (2005)

Rithy Panh ist so etwas wie das gute künstlerische Gewissen Kambodschas, eines Landes, das unter langen Kriegs- und Terrorjahren unfassbar gelitten hat. Die Kultur wurde zerstört, während KünstlerInnen leben. In einem wunderbaren Film über ein abgebranntes Theater und Menschen, die den Glauben an die Kunst nicht aufgeben, die sich für die Würde einsetzen, zeigt er uns Wesentliches. "Das abgebrannte Theater von Phnom Penh ist Symbol für die Situation in Kambodscha, wie auch in anderen Ländern in Asien. Weiter

Un soir après la guerre (Flyer)

Un soir après la guerre (1998)

Kambodscha ist während Jahren in den Schlagzeilen unserer Medien aufgetaucht: Krieg zunächst, Vernichtungslager später und das Terrorregime einer Guerillaorganisation. In letzter Zeit ist es ruhiger geworden im Nachbarland zu Vietnam. Seit 1993 entwickelt sich zaghaft eine Demokratie. Die Rote Khmer unter Pol Pot hat aufgegeben, der Führer ist tot. Vor dem Hintergrund des endlich erlangten Friedens siedelt der kambodschanische Regisseur Rithy Panh («Les gens de la rizière») seinen zweiten Spielfilm an. Weiter

Les gens de la rizière - Neak srê (Flyer)

Les gens de la rizière - Neak srê (1994)

In seinem Spielfilmdebüt erzählt der kambodschanische Regisseur Rithy Panh die Geschichte des Reisbauern Yong Poeuw und seiner Familie. Die Ernte, die sie in der Harmonie von Natur und Mensch einzubringen hoffen, muss die Eltern und deren sieben Töchter ernähren. Der Film lebt sehr stark von Bildern , die in einer grossen Reinheit gestaltet sind und mit zarter Poesie schildern, wie der Zyklus des Lebens und der Zyklus des Reises, die hier eng miteinander verbunden sind, in Gefahr geraten. Weiter

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