Stichwort 'Migration'
Verwandte Stichwörter
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Bern: 17. Februar Sent: 15. Februar
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Artan Minarolli Albanien 2009
Koli studiert in Tirana albanische Literatur. Nachdem er ins Dorf zurückgekehrt ist, um seinen Vater zu beerdigen, sieht er sich in eine Blutfehde verwickelt, die sein Grossvater vor über sechzig Jahren ausgelöst hatte. Koli will mit der alten Geschichte nichts zu tun haben, will sein eigenes Leben in Frieden leben und zurück an die Uni. |
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Anaparastasi - Αναπαράσταση
Theo Angelopoulos Griechenland 1970
In ein entlegenes Bergdorf im Norden Griechenlands kehrt ein Μann zurϋck, der als Fremdarbeiter lange Zeit in der Bundesrepublik Deutschland gelebt hat. Daheim slnd die Kinder inzwischen schulreif geworden, pflegt die Μυtter eine Liebschaft mit einem anderen. |
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Au loin des villages
Olivier Zuchuat Tschad 2009
Im April 2006 flohen 13 000 Dajos und fanden Unterschlupf auf der Ebene von Gouroukoun im Osten des Tschad. Alle sind sie Überlebende des Krieges in Darfur. Sie haben ein Lager gebaut und eingerichtet, haben sich eingeschlossen und eine Form des Überlebens erfunden. |
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Bamako
Abderrahmane Sissako Mali 2006
Afrika zeigt's dem Wilden Westen
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Barroco
Paul Leduc Mexico 1989
Ein reines Sinnenspiel hat der Mexikaner Paul Leduc gestaltet - das bleibt der wohl wichtigste Film zum 500. Entdeckungsjahr Amerikas. "Ich erhebe nicht den Anspruch, Filme für alle zu machen", sagt Paul Leduc. Damit hebt er sich schon mal positiv von der Masse ab. |
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Beautiful New World - Meili xin shijie
Runjiu Shi China 1999
Ungewohnt lockeres Kino aus China, eine erfrischende Komödie aus Schanghai. In Form einer einfachen Ballade, ironisch erzählt, lehnt sich der Film an den Suzhou-Stil der traditionell gesungenen chinesischen Epen an. Baogen ist ein Mann vom Land mit bewährten Moralvorstellungen, der hart arbeitet, um sich ein neues städtisches Leben aufzubauen und um das Herz seiner scharfzüngigen Tante zu gewinnen. |
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Bern: 24. August
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Xiaoshuai Wang China 2001
Beijing in der Gegenwart. Mit grossen Erwartungen hat Guei seinem Heimatdorf den Rücken gekehrt und ist in die Stadt gekommen. Doch es dauert eine Zeit, bis er eine Arbeit findet: als Fahrradkurier, der für jede seiner oftmals weiten Touren 10 Yuan bekommt. |
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Dao ma tse
Zhuangzhuang Tian China 1985
Der Nomade Norbu lebt zusammen mit Frau und Kind im gebirgigen Hochland Tibets als Hirte. Er gehört dort einer ethnischen Minderheit an, und ab und zu zwingen ihn die schwierigen Umstände, sich als Pferdedieb zu betätigen, um sich und seine Familie durchzubringen. |
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Día de suerte, Un
Sandra Gugliotta Argentinien 2002
"Un día de suerte" spielt im aktuellen politischen und sozialen Chaos in Buenos Aires. Elsa, 25, hält sich mit nervigen Gelegenheitsjobs über Wasser, wie Vitamindrinks oder Anti-Stress-Pastillen zu verkaufen. Eigentlich will sie nur möglichst weit weg - so wie Zehntausende von Argentiniern. |
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Djomeh
Hassan Yektapanah Iran 2000
Djomeh, ein junger Mann aus Afghanistan, ist in den benachbarten Iran gezogen, um dort Arbeit auf einem Bauernhof zu finden. Täglich fährt er mit der Milch zu den Leuten hinaus. Im nächstgelegenen Dorfladen, der er mit seinem Fahrrad aufsucht, hat er ein Auge auf die Tochter des Ladenbesitzers geworfen. |
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En attendant le bonheur - Heremakono
Abderrahmane Sissako Mauretanien 2002
Nouadhibou, eine Kleinstadt an der Küste Mauretaniens, ein Ort des Transits. Abdallah besucht vor seiner Abreise nach Europa noch einmal seine Mutter. Er sitzt in seinem Zimmer mit dem ebenerdigen Fenster und beobachtet das Leben auf der Strasse als Fremder, da er die lokale Sprache nicht spricht. |
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Journey to the Sun - Günese Yolculuk
Yesim Ustaoglu Türkei 1999
In «Günese Yolculuk» (Reise zur Sonne) hat die türkische Regisseurin Yeșim Ustaoğlu in langwierigen Dreharbeiten mit militärischen Interventionen gleich mehrere Themen aufgegriffen, die in ihrer Heimat eigentlich tabu sind. Sie redet von Kurdistan, sie zeigt Aufnahmen von staatlicher Gewalt, und sie macht auf bewegende Art vor allem eines deutlich: Frieden ist dann möglich, wenn man sich wechselseitig ernst nimmt und akzeptiert. |
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Jukti, Takko aar gappo
Ritwik Ghatak Indien 1990
"Jukti, takko aar gappo" ist der letzte Spielfilm, den der Bengale Ritwik Ghatak drehen konnte. Er beschäftigt sich mit der Person, die der Autor am besten kennt: Mit sich selber. Ghatak verkörpert denn auch einen trinkenden Intellektuellen, der von seiner Familie verlassen wurde und nun an der Seite eines jungen Bengalen und einer Schutz suchenden Bengalin die Gegend durchwandert. |
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Samstagern: 10. Februar
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Nizamettin Ariç Armenien 1992
Die Kurden sind ein nomadisierendes Volk, wobei sie unter Nomadisieren gerne etwas anderes verstehen würden als ein Leben ohne eigene Heimat. Der bekannte und beliebte kurdisch-türkische Sänger und Regisseur Nizamettin Ariç bringt uns in seinem Spielfilm «Ein Lied für Beko» auf ungemein einfühlsame Art seine ursprüng-liche Heimat näher, ein Kurdistan, das vor allem aus Schlagzeilen von Menschen auf der Flucht bekannt ist. |
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Komal gandhar
Ritwik Ghatak Indien 1961
Thematisch greift dieses Werk eine der konstanten Ängste von Ritwik Ghatak auf: Jene der Zerstörung der Träume, die uns gestärkt hat, für die wir gekämpft haben. Allen voran der Traum vom Aufbau einer Einheit, in der sich die objektiven Bedingungen zusammentun, um der sozialen Struktur eine Form zu geben. |
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L'enfant endormi
Yasmine Kassari Marokko 2005
Im Nordosten Marokkos erlebt die hübsche Zeinab ihr Hochzeitsfest und muss zusehen, wie der Ehemann am Tag danach ins Ausland abreist, um in Europa irgendwo Arbeit zu suchen. Wann er wiederkehrt, ist unklar, klar ist einzig, dass Zeinab schwanger ist. |
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La nube
Fernando Solanas Argentinien 1998
Das Theater in der alten Werfthalle am Stadtrand war einmal eine revolutionäre Kulturinstitution, sein charismatischer Leiter ein mephistopheleischer Komödiant, der grosse Vor- und Querdenker seiner wilden Generation. Aber heute wirken auch in Buenos Aires die Kulturfunktionäre, während draussen in der vom Abbruch bedrohten Spielstätte die eingeschworene Truppe gegen Publikumsschwund, Stromausfälle und Geldmangel kämpft. |
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Madagascar
Fernando Pérez Kuba 1990
Kuba und La Habana bilden den Hintergrund im Spielfilm von Fernando Pérez. Die kubanische Hauptstadt hat bessere Tage gesehen. Dennoch haben die Menschen die Hoffnung und das Träumen noch nicht aufgegeben. Ausgehungert vom imperialistischen Gehabe der nördlichen kapitalistischen Besserwisser bleibt ihnen vor allem ein Lebenselexier: Die Illusion. |
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Madrigal
Fernando Pérez Kuba 2007
Havanna, heute. Kubanisches Schweben zwischen den Wirklichkeiten.
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Altdorf: 16. Mai Baden: 17. bis 22. Februar Basel: ab 16. Februar Bern: ab 16. Februar Chur: 4. und 5. März Dübendorf: 4. bis 11. März Luzern: 8. bis 14. März Rapperswil: 16. Mai Zuoz: 1. März Zürich: ab 16. Februar
Weitere Informationen in der Tagespresse
Mika Kaurismäki Südafrika 2011
Mika Kaurismäkis Dokumentaressay über die weltbekannte südafrikanische Sängerin Miriam Makeba, die ein halbes Jahrhundert lang die Welt bereiste und ihre politische Botschaft gegen Rassismus, gegen Armut und für Gerechtigkeit und Frieden verbreitete, ist die Hommage an eine Frau, die wie keine andere die Hoffnung und die Stimme Afrikas verkörperte. |
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Martín (Hache)
Adolfo Aristarain Argentinien 1998
Martín Echenique, ein Filmregisseur aus Buenos Aires, lebt seit über 20 Jahren in Madrid. Seine Heimat ist ihm verhasst (vielleicht weil er sie so sehr geliebt hat?); er weigert sich, dem Heimweh zu frönen und verbietet sich jede Begegnung mit seiner Vergangenheit. |
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Meghe dhaka tara
Ritwik Ghatak Indien 1960
Die nach der Trennung Bengalens nach Indien geflüchtete Familie lebt gemeinsam in einem Dorf, doch statt sich gegenseitig zu unterstützen verlassen sich alle auf die Schwester Nita und beuten deren Opfersinn aus. Erst als sie erschöpft zusammenbricht, beginnt die Familie zu erkennen, was sie angerichtet hat. |
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Memorias del subdesarrollo
Tomás Gutiérrez Alea Kuba 1968
Castros Revolution war für viele Kubaner die Erlösung von einem tyrannischen Regime und der Beginn von wesentlich mehr Freiheit und sozialer Gerechtigkeit. Sergio ist im Land geblieben, nicht aus Überzeugung, sondern aus Bequemlichkeit und ein bisschen Neugier. |
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Piravi
Shaji N. Karun Indien 1988
Der indische Spielfilm "Piravi" erzählt von einem Vater, der mit Frau und Tochter auf die Rückkehr seines Sohnes wartet. Ein Film, der in sich ruht, der uns wundersam den Fluss der Zeit vor Augen führt. "Du bist ungeduldig, Vater", meint die Schwester von Raghu, der seine Heimkehr angekündigt hatte und auf sich warten lässt. |
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Pizza Bethlehem
Bruno Moll Schweiz 2010
Im Zentrum von Bruno Molls Film PIZZA BETHLEHEM, der an den Solothurner Filmtagen 2010 von Publikum und Medien als Highlight gefeiert wurde, stehen neun junge Frauen des FC Bethlehem. Das Team spiegelt die ethnische Zusammensetzung des Berner Quartiers, in dem die Mädchen leben, der Film betrachtet beschwingt, liebe- und humorvoll den Alltag der jungen Frauen in Schule, Liebe, Beruf und Familie - und er lässt natürlich den Frauenfussball leben. |
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Subarnarekha
Ritwik Ghatak Indien 1962
Die Teilung Bengalens im Jahr 1948 bildet den Hintergrund des Films "Subarnarekha" von Ritwik Ghatak. Millionen von Menschen haben damals durch die Flucht ihren Halt verloren, Familien sind auseinander gebrochen, der Verzweiflung der Erwachsenen steht die von Schuld und Korruption noch unversehrte Sehnsucht der Kinder gegenüber.
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Teza
Haile Gerima Äthiopien 2008
Nachdem Anberber einige Jahre in Deutschland Medizin studiert hat, kehrt er nach Äthiopien zurück und findet das Land seiner Kindheit in Aufruhr. Sein Traum, das Gelernte in Äthiopien anzuwenden, ist durch die Junta Mengistus in Frage gestellt, weil diese die Intellektuellen für ihre politischen Ziele missbrauchen will. |
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Un lugar en el mundo
Adolfo Aristarain Argentinien 1992
Es gibt im Film des Argentiniers Adolfo Aristarain eine mehrfach wiederkehrende Szene, in der ein Knabe mit einer Pferdekutsche gegen die Eisenbahn um die Wette fahren. Er rast dabei nicht nur auf dem holprigen Weg neben dem Zug dem Geleise entlang, er will auch noch beim fernen Bahnübergang der erste sein. |
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Vacances au pays
Jean-Marie Teno Kamerun 1999
"Vacances au pays" ist eine tagebuchartig gestaltete Reise, auf der sich der Filmemacher Jean-Marie Teno nach Jahren der Abwesenheit zurück in seine Heimat Kamerun begibt, auf die Suche nach dem Fantasma der Modernität, von dem sein Volk besessen ist. |

























