Aqui no ha pasado nada - Much ado about nothing

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Aqui no ha pasado nada - Much ado about nothing

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In Sundance hat er erstmals Aufsehen erregt: Der Spielfilm aus Chile, der mit Crowdfunding finanziert wurde und einen spektakulären Fall aufgreift, gleichzeitig fesselndes Porträt einer Jugend ist, die eigentlich alles hat und permanent auf allen Kanälen kommuniziert.

Vicente geniesst das Leben. Er liebt Partys, Mädchen, schnelle Autos. In einer Sonntagnacht fährt er mit anderen Jugendlichen, mit denen er gefeiert hat, durch die Stadt. Plötzlich erschüttert ein Schlag den Wagen. Am Morgen stellt sich heraus, dass ein Mann überfahren worden ist, ein Vater von drei Kindern, und niemand hat Hilfe geleistet. Obwohl Vicente nicht am Steuer sass, gilt er bald als der Schuldige. Denn der Vater des eigentlichen Fahrers ist ein Senator und Wirtschaftsboss, einer der mächtigsten Männer im Land, auf den kein Schatten fallen darf.

Alejandro Fernández Almendras rekonstruierteinen wahren Fall, der in Chile hohe Wellen schlug. Den Titel könnte man übersetzen als Teil der Bitte an einem Unfallplatz: Gehen Sie weiter, hier ist nichts passiert. Aquí no ha pasado nada fasziniert in seiner Erzählweise und verblüfft noch stärker, wenn man sich die Entstehungsgeschichte vor Augen führt. Finanziert durch Crowdfunding, wurde der Film mit gerade mal 27’000 Dollars in nur 11 Tagen gedreht. Sicher hat dieses kühne und spontane Vorgehen dazu beigetragen, dass ein sehr direktes, ungeschminktes und authentisches Porträt Jugendlicher und ihrer Musik entstanden ist. Der Film gibt weit über Chile hinaus Einblick in den Alltag einer globalisierten Jugend, die alles hat, gerne an die Grenzen geht und permanent mobil kommuniziert, während den Eltern die Zeit für die Kinder fehlt. Wenn es noch einen Beweis gebraucht hätte: Chiles Kino lebt!
Walter Ruggle

Originaltitel Aqui no ha pasado nada - Much ado about nothing
Deutscher Titel Much ado about nothing
Französischer Titel Tout va bien
Andere Titel Much ado about nothing
RegisseurIn Alejandro Fernández Almendras
Land Chile
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Alejandro Fernández Almendras, Jerónimo Rodríguez
Musik Sokio
Kamera Inti Briones
Ton Diego Perez
Produktion Jirafa, Augusto Matte
Länge 95 Min.
Sprache Spanisch/d/f
SchauspielerInnen
Agustín Silva Vicente
Luis Gnecco Gustavo Barría
Paulina García
Li Fridman
Alejandro Goic
Daniel Muñoz
Augusto Schuster
Auszeichnungen

Sundance 2016
Berlinale 2016

«Ein Porträt einer gleichgültigen Jugend in einer korrupten Welt.» Watson, Anna Rothenfluh


«In seinem atemberaubenden Drama «Aquí no ha pasado nada» wirft der Chilene Alejandro Fernández Almendras ein Schlaglicht auf die Missstände in seiner Heimat, wo sich Reiche vor Gericht einen Freispruch kaufen können.» Frame, Christian Jungen

«Ein engagierter Film über eine nicht so engagierte Jugend.» Berner Zeitung

«Seine Figur ist nicht nur Opfer, sondern - und das ist fast beklemmender - auch Porträt einer Generation zwischen Desillusion und Hedonismus.» Thuner Zeitung


«Über die bewegte Handkamera und den vibrierenden Soundtrack wirft Fernández den Zuschauer mitten ins Geschehen.» Hollywood Reporter

«Dass man nach dem Abspann noch ungewöhnlich lange über einen Tweet nachdenkt, das spricht durchaus für diesen Film.» Critic

«Die Handkamera vermittelt eine fiebrige Nervosität, der Soundtrack sorgt mit zeitgenössischem chilenischen Rock, Indie und Rap für vibrierende Spannung.» Screen Daily

«Die selbstredende Präsenz sozialer Medien und der fein unterlegte Soundteppich mit den neusten chilenischen Musiktrends verdichten sich zu einem lebensnahen Porträt junger Erwachsener.» Movie News

«Film criticism has been key to my work as a filmmaker.» Alejandro Fernández Almendras

«Aquí no ha pasado nada basiert auf einem wahren Gerichtsfall, der 2013 Jahren in Chile für Furore sorgte. Vollständig mittels Crowdfunding finanziert wurde der Film in gerade mal 11 Tagen gedreht. Den schau ich mir an!» Ron Orp

«Ein packender moralischer Thriller. - Almendras macht den Zuschauer zum Zeugen der Korruption in seiner Heimat. Ein starker, moralischer Thriller, der in Chile eine nationale Debatte über die Befangenheit der Justiz befeuerte.» NZZ am Sonntag

«Aquí no ha pasado nada ist ein engagierter Film über eine nicht so engagierte Jugend. – Das Porträt einer Generation zwischen Desillusion und Hedonismus.» Berner Zeitung

«Ein authentisches Porträt über eine globalisierte Jugend, die alles hat.» Friday Magazine, Melanie Biedermann

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