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La Estrategia del caracól - Strategy of the snailPressestimmen
<< Zurück zur Film-ÜbersichtDie Strategie der Schnecke avancierte im spanischsprachigen Bereich zum absoluten Publikumshit und überholte im ersten Monat nach der Uraufführung in Kolumbien Spielbergs "Jurassic Park" in der Zuschauergunst. In Madrid avancierte er monatelang zum Kultfilm in ausverkauften Kinos. epd Film Die Frische und Vitalität,mit der Cabrera erzählt, strahlen einen wunderbaren Optimismus aus, einen Spass, der das populäre Kino Lateinamerikasauszeichnet. Westfälische Nachrichten Die furiose Handlungdes Films verspinnt Milieustudien im Stil des italienischen Neorealismus kurzweiligmit Screwball-Elementen. Running Gags und phantasievolle szenische Erfindungen verdichtet der Regisseur zu einer eigenständigen Mixtur. Dieser Film ist genau das Richtige für trübe Herbstabende. die tageszeitung, Berlin Die Dialoge sind von sprühender Lebendigkeit,und der malerische Mikrokosmos des Wohnviertels vereinigt in leicht überdrehter Art sämtliche revolutionären Strömungen. La Libération Es sollte die Geschichte einer Gemeinschaft erzählt werden, die, und das ist für mich das Wichtigste, eine originelle, ganz eigene Idee zur Lösung eines Problems hat, ohne auf traditionelle Methoden zurückzugreifen. Sergio Cabrera Mit skurrilem Zugang beleuchtet Sergio Cabrera auf wundervolle Weise die Situation des Menschen im Staat: Er erzählt von Würde und Willkür, von Anarchie und Ausgeliefertsein. Und er erzählt von Treue: Der Treue der Bewohner zu ihrem Haus, sei es noch so schief und schimmelig, der Treue, die sich die Nachbarn gegenseitig schwören, seien sie ein noch so zusammengewürfelter Haufen.Aus ihren verqueren Beziehungen entsteht diese poetische Geschichte, eine ernste Komödieüber "la dignidad" die Würde des Menschen. Der Spiegel Was zählt in dieser vitalen, zwischen Ironie und Pathosschillernden Typen-Komödie ist die unbeirrbare Praxis gemeinsamen Handelns. Wenn die Mieter der "Casa Uribe" am Ende vor einem eher zweifelhaften Neubeginn stehen, so haben sie doch eines gelernt: Solidarität. Süddeutsche Zeitung Es grenzt fast an ein Wunder, dass La Estrategie del caracól doch noch fertig gedreht wurde. Nach fünf langen und schwierigen Produktionsjahren, in denen der Regisseur, Sergio Cabrera, beinahe das Handtuch geworfen hätte. Ein Meisterstück des Humors: Cabrera hat mit seinem witzigen Film den Schlüssel gefunden, die Herzen der Kolumbianer wieder einem Kino zu öffnen, das es mangels eigener Identität lange Zeit nicht gegeben hat. Semana, Kolumbien Ich glaube, dass kein kolumbianischer Film Bogotá derart adäquat dargestellt hat. Es ist das reale Bogotá, mit einer Schönheit, die aus Widersprüchen kommt, aus seinem Elend und aus seinem menschlichen Reichtum. Es ist ein poetischer und politischer Film im besten Sinne des Wortes, und es ist vor allen Dingen Kino. El Colombiano La estrategia del caracól (Die Strategie der Schnecke), Kolumbien 1993 Regie: Sergio Cabrera. Drehbuch: Humberto Dorado, Ramón Jimeno, Sergio Cabrera. Kamera: Carlos Congote. Musik: Germán Arrieta. Montage: Nicholas Wentworth, Manuel Navia. Produktion: Caracol Televisión, Bogotá (Sergio Cabrera), 1993. 116 Minuten, Farbe, Format 35 mm, 1:1.85. Originalfassung mit Untertiteln (d/f). Darsteller/innen: Fausto Cabrera (Don Jacinto), Frank Ramirez (Romero), Florina Lemaître (Gabriel/Gabriela), Gustavo Angarita (Pater Luis), Humberto Dorado (Gegenanwalt), Victor Mallarino (Hausbesitzer), Sain Castro (Linker), Delfina Guido (Hauswartsfrau). Preise und Auszeichnungen (Auswahl): Preis des Publikums, Preis der Jugend und «Caja de España», Valladolid; «Colombo d’Oro», Huelva; «Soleil d’Or», Preis der CICAE und Preis des Publikums, Biarritz. Weitere Auszeichnungen in Havanna, Latino of Chicago, Berlin. Sergio Cabrera wurde 1950 in Medellín, Kolumbien, geboren. Seine Eltern waren Exilierte der spanischen Diktatur und arbeiteten als Schauspieler. Nach dem Besuch der Grundschule in Bogotá fuhr er mit seinen Eltern in die Volksrepulik China und absolvierte dort die Sekundarschule. Als 18-jähriger kehrte er nach Kolumbien zurück und trat der Ejército Popular de Liberación bei, einer maoistischen Widerstandorganisation, und engagierte sich dort bis 1972. Dann studierte er Film bis 1975, unter anderem an der London Film School. Spielfilme als Regisseur Elementos para una acuarela (1986) Técnicas de duelo: Una cuestión de honor (1988) La estrategia del caracól (1993) Aguilas no cazan moscas (1994) Ilona llega con la lluvia (1996) Sergio Cabrera ist der erfolgreichste Filmemacher Kolumbiens überhaupt. Die Dreharbeiten zu La estrategia del caracól (Die Strategie der Schnecke), dauerten fast vier Jahr. Mehr als einmal war er soweit, ihn aufzugeben. Doch am Ende hatte sich die Mühe gelohnt. Nicht nur wegen der internationalen Beachtung und der mit dem Film gewonnenen Auszeichnungen. Vor allem war La estrategia del caracól in Kolumbien ein Kinoerfolg ohnegleichen. |
