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Et la vie continue - Zendegi edamé dâradAbbas Kiarostami Iran 1992
Zusammen mit seinem kleinen Sohn macht sich ein Vater zu einer einzigartigen Suche auf: Mit dem Auto dringen sie durch das albtraumhafte Chaos der Erdbebenkatastrophe von 1990. Im Zentrum der Zerstörung, die über 50'000 Tote gefordert hat, in der unübersichtlichen Berglandschaft Irans will der Vater erfahren, ob die beiden Kinder, die in Kiarostamis Film "Wo ist das Haus des Freundes" die Hauptrolle gespielt haben, noch leben. Ganze Dörfer liegen in Schutt und Asche. Menschen berichten, wie sie plötzlich vor dem Nichts stehen, ihre ganze Familie mit über dreissig Angehörigen verloren haben. Und doch ist der Film kein Zeugnis des Schreckens. Die Fahrt von Vater und Sohn wird zu einer Entdeckungsreise: Mitten im blindwütigen Zorn des Schicksals verbirgt sich das Unzerstörbare im Menschen selbst. Was im Schatten des Todes beginnt und mit dokumentarischer Intensität gefangen nimmt, öffnet sich zu einer liebevollen, innigen Hymne an das Leben und zu einem poetischen Essay über das Wundervolle.
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