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Good Men, Good Women - Haonan haonHsiao-hsien Hou Taiwan 1995
Mit "Haonan haonu" schliesst Hou Hsiao-hsien nach "Stadt der Trauer" und "Der Puppenspieler" seine historische Trilogie, die der 1947 in Meixan auf dem chinesischen Festland geborene Filmemacher über China gestaltet hat. Vor dem Hintergrund der jüngsten Spannungen zwischen der Volksrepublik China und dem Inselstaat Taiwan erscheint Hous Auseinandersetzung mit der Vergangenheit doppelt interessant. Seine eigene Familie war 1949 nach Taiwan übersiedelt. Er betrachtet die Zeit seither gewissermassen umgekehrt durch ein Prisma, das die Farben von gestern mit jenen von Heute wieder in einem Strahl bündelt. Es sind im wesentlichen drei auch farblich unterschiedliche Erzählstränge, die der Filmmemacher nach einem Drehbuch der Schriftstellerin Chu Tien-wen bündelt: Im ersten schildert er eine Reise in den Widerstand gegen die japanischen Besatzer anfangs der 40er Jahre. Der Widerstand wird vom chinesischen Festland aus geführt, die eingereisten Studentinnen und Studenten werden zunächst als japanische Spione verdächtigt: Die Vertrauensbasis ist klein. Jahre später werden sie in Taiwan als Kommunisten vom neuen Kuomintang-Regime verfolgt.
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