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Lugares comunes

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Adolfo Aristarain
Lugares comunes (2003)
Martín (Hache) (1998)
Un lugar en el mu... (1992)

Argentinien
Las vidas posible... (2007)
El otro (2007)
El custodio (2006)
La demolición (2005)
Dignidad de los n... (2005)
Bombón - el perr... (2004)
Memoria del saque... (2004)
El abrazo partido (2004)
Extraño (2003)
Lugares comunes (2003)
Los guantes mági... (2003)
Historias minimas (2002)
Día de suerte, U... (2002)
Todas las azafata... (2002)
Las aventuras de ... (2001)
Sólo por hoy (2001)
Taxi - un encuent... (2001)
Borges - Los libr... (2000)
Garaje Olimpo (1999)
Martín (Hache) (1998)
La nube (1998)
Pequeños milagro... (1997)
Despabílate amor (1996)
No te mueras sin ... (1995)
Un lugar en el mu... (1992)
El lado oscuro de... (1992)
El viaje (1992)
Después de la to... (1990)
Sur (1988)
Tangos - el exili... (1985)
Hora de los horno... (1968)

Lugares comunes

Der sechzigjährige Fernando Robles ist Professor für Pädagogik an einer Universität in Buenos Aires. Er ist seit vielen Jahren mit Liliana Rovira verheiratet, einer Spanierin, die als Sozialarbeiterin in den ärmeren Quartieren Buenos Aires' tätig ist. Beide verspüren Liebe und Respekt füreinander, sind einander treu und könnten sich ein Leben ohne den jeweiligen Partner nicht mehr vorstellen. Ihr Sohn Pedro ist ebenfalls verheiratet und hat zwei Söhne. Sie leben im fernen Madrid, wo Pedro einen guten Job hat und zur gutsituierten Mittelschicht gehört. Fernandos Ruhe wird erschüttert, als er aus heiterem Himmel einen Brief erhält, der ihn über seine vorzeitige Pensionierung informiert. Ein Ereignis, welches das Leben des Paars vollständig verändert.

Der argentinische Altmeister betrachtet auf einfühlsame Art die Situation des Älterwerdens und den Moment, an dem ein Paar auf ein langes gemeinsames Leben zurückblickt, auf Erfahrenes, Geteiltes, Verpasstes. Sein Film greift den einschneidenden Moment einer vorzeitigen Pensionierung auf, in der ein Mensch aus seinem gewohnten Lebensgang geworfen wird und man ihm aus was für Gründen auch immer, bedeutet, dass er an seinem Arbeitsplatz nicht mehr gebraucht wird. Es ist eine zärtliche Annäherung an den Moment des Übergangs, an dem es um so verdrängte Dinge wie den Sinn und das Sinnliche geht und wo das zusammen Sein seine Bedeutung erfährt. Aristarain lässt seine Figuren angesichts der neuen Situation über das sinnieren, was das Leben ist und was es sein könnte. Ein im besten Sinn reifer Film.

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