Film

Martín (Hache)

Martín Echenique, ein Filmregisseur aus Buenos Aires, lebt seit über 20 Jahren in Madrid. Seine Heimat ist ihm verhasst (vielleicht weil er sie so sehr geliebt hat?); er weigert sich, dem Heimweh zu frönen und verbietet sich jede Begegnung mit seiner Vergangenheit. Der Familientradition folgend heisst auch sein Sohn Martín, doch alle nennen ihn H[atsche] (für hijo = Sohn). Er ist 19 Jahre alt und lebt bei seiner Mutter in Buenos Aires. Als ihn ein Drogenexperiment beinahe in den vielleicht gewünschten Tod treibt, überwindet Martín senior seine Flugangst und fliegt nach Buenos Aires, um seinen Sohn für eine Weile nach Madrid zu holen. Dort werden die beiden von Alicia, Martíns um einige Jahre jüngeren Geliebten, und Dante, seinem besten und vielleicht einzigen Freund, erwartet. Alicia versucht inbrünstig, die Distanz zu überwinden, die Martín aufrechterhält. Dante ist Schauspieler, doch in erster Linie fühlt er sich dazu berufen, nach seinen Überzeugungen zu leben. Er liebt das Abenteuer, den Tanz auf dem Seil. Martín ist von leidenschaftlichen Menschen umgeben, er selbst jedoch verbirgt seine Gefühle. Wer liebt, ist dem Schmerz ausgesetzt, und davor hat er eine panische Angst.

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Credits

Originaltitel Martín (Hache)
Deutscher Titel Martín (Hache)
Französischer Titel Martín (Hache)
Andere Titel Martín (Hache)
RegisseurIn Adolfo Aristarain
Land Argentinien
Kinoformate 35mm
Drehbuch Adolfo Aristarain, Kathy Saavedra
Montage Fernando Pardo
Musik Fito Paéz
Kamera Porfirio Enríquez A.E.C.
Ton Daniel Goldstein
Produktion Tornasol Films/Adolfo Aristarain
Länge 143 Min.
Sprache spanisch

SchauspielerInnen

Federico Luppi Martín
Juan Diego Botto Hache
Eusebio Poncela Dante
Cecilia Roth Alicia
Sancho Gracia
Ana María Picchio

Auszeichnungen

Prix du Jury des Jeunes: Festival international de Films Fribourg, 1998, Goya Award Spanien: Best Actress (Cecilia Roth), Festival Havanna: Bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin und Preis der Internationalen Filmkritik, San Sebastian International Film Festival 1997: Best Actor (Federico Luppi), Festival Biarritz: Best Actor (Eusebio Poncela), Best Actress (Cecilia Roth), Puerto Rico: Publikumspreis, Barcelona, San Jordi Awards: Best actress (Cecilia Roth) and best actor (Eusebio Poncela)

Pressestimmen

"(...) hier beginnt eine subtile Auseinandersetzung zwischen den beiden [Vater und Sohn], aber auch mit der Geliebten und dem homosexuellen Freund, mit den doppelgesichtigen Erwachsenen, die Moral predigen und vor dem Spiegel sniffen. (...) Das traurige Bild der Sehnsucht mit den grossen Dialogen, hinter denen sich Schmerz verbirgt, ist komplett."

Fred Zaugg, in: Der Bund



"Im Zentrum stehen die hervorragenden Schauspieler, die, hervorragend geführt, das emotionelle Spiel im Griff haben und die Verletzlichkeit der Figuren glaubhaft umsetzen."

Mark Kessler, in: Freiburger Nachrichten



"Martín Hache verkörpert die Hoffnung einer Jugend, der es in der Konfrontation mit einer schwierigen Realität gelingt, sich ihre eigenen Werte und Modelle zu schaffen." Correro del Sur



"Martín (Hache), ein dialogstarker Film in einer Zeit des geräuschvollen Kinos mit Spezialeffekten, ist wie schon Un lugar en el mundo [vom gleichen Regisseur] ein Werk, das sich um die Gefühle einer kleinen Gruppe von Menschen dreht, die sich irgendwann treffen und eine Art Familie sui generis bilden."

Guia del Ocio



"Irgendwo in der Filmwelt gibt es einen Ort, an dem kleine Projekte, Gemütsbewegungen, Engagement und Berufung noch das Ausmass von grossen Idealen haben: In den Filmen von Adolfo Aristarain. (...) Mit seinem jüngsten Film kehrt Aristarain ins Universum der Abenteuer und der Ideale zurück. Martín (Hache) erforscht die Welt der Gefühle, doch widerhallt in ihr das Echo einer Schlüsselfrage der 90er Jahre: Wie findet man in einer Zeit, in der die Hoffnungen (...) Weiter

Credits

Originaltitel Martín (Hache)
Deutscher Titel Martín (Hache)
Französischer Titel Martín (Hache)
Andere Titel Martín (Hache)
RegisseurIn Adolfo Aristarain
Land Argentinien
Kinoformate 35mm
Drehbuch Adolfo Aristarain, Kathy Saavedra
Montage Fernando Pardo
Musik Fito Paéz
Kamera Porfirio Enríquez A.E.C.
Ton Daniel Goldstein
Produktion Tornasol Films/Adolfo Aristarain
Länge 143 Min.
Sprache spanisch

SchauspielerInnen

Federico Luppi Martín
Juan Diego Botto Hache
Eusebio Poncela Dante
Cecilia Roth Alicia
Sancho Gracia
Ana María Picchio

Auszeichnungen

Prix du Jury des Jeunes: Festival international de Films Fribourg, 1998, Goya Award Spanien: Best Actress (Cecilia Roth), Festival Havanna: Bester Film, beste Regie, beste Hauptdarstellerin und Preis der Internationalen Filmkritik, San Sebastian International Film Festival 1997: Best Actor (Federico Luppi), Festival Biarritz: Best Actor (Eusebio Poncela), Best Actress (Cecilia Roth), Puerto Rico: Publikumspreis, Barcelona, San Jordi Awards: Best actress (Cecilia Roth) and best actor (Eusebio Poncela)

Pressestimmen

"(...) hier beginnt eine subtile Auseinandersetzung zwischen den beiden [Vater und Sohn], aber auch mit der Geliebten und dem homosexuellen Freund, mit den doppelgesichtigen Erwachsenen, die Moral predigen und vor dem Spiegel sniffen. (...) Das traurige Bild der Sehnsucht mit den grossen Dialogen, hinter denen sich Schmerz verbirgt, ist komplett."

Fred Zaugg, in: Der Bund



"Im Zentrum stehen die hervorragenden Schauspieler, die, hervorragend geführt, das emotionelle Spiel im Griff haben und die Verletzlichkeit der Figuren glaubhaft umsetzen."

Mark Kessler, in: Freiburger Nachrichten



"Martín Hache verkörpert die Hoffnung einer Jugend, der es in der Konfrontation mit einer schwierigen Realität gelingt, sich ihre eigenen Werte und Modelle zu schaffen." Correro del Sur



"Martín (Hache), ein dialogstarker Film in einer Zeit des geräuschvollen Kinos mit Spezialeffekten, ist wie schon Un lugar en el mundo [vom gleichen Regisseur] ein Werk, das sich um die Gefühle einer kleinen Gruppe von Menschen dreht, die sich irgendwann treffen und eine Art Familie sui generis bilden."

Guia del Ocio



"Irgendwo in der Filmwelt gibt es einen Ort, an dem kleine Projekte, Gemütsbewegungen, Engagement und Berufung noch das Ausmass von grossen Idealen haben: In den Filmen von Adolfo Aristarain. (...) Mit seinem jüngsten Film kehrt Aristarain ins Universum der Abenteuer und der Ideale zurück. Martín (Hache) erforscht die Welt der Gefühle, doch widerhallt in ihr das Echo einer Schlüsselfrage der 90er Jahre: Wie findet man in einer Zeit, in der die Hoffnungen (...) Weiter


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