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Okaeri

Makoto ShinozakiJapan – 1995
Er ist ein ganz normaler Mann, der einer so genannt normalen Arbeit nachgeht. Sie ist eine gewöhnliche Hausfrau, die sich nebenbei noch etwas Geld verdient. Er besucht Kneipen und lässt zu Hause die Suppe kalt werden. Sie hat sich damit abgefunden. Denkt er, scheint es. Doch eines schönen Tages läuft sie ihm davon, klaut einen Wagen und verändert sich in eine Frau, die er nicht wieder erkennt.

Über den Wandel der Frau und die dadurch provozierte Neuorientierung des Mannes betrachtet der Japaner Makoto Shinozaki die heutige Gesellschaft und die Welt, in der sie sich entfaltet. Er möchte, sagt der Regisseur, "Zuschauerinnen und Zuschauer nicht hintergehen, sondern echte Emotionen in ihnen wecken. Am Ende des Films, in der Szene auf dem Hügel, schauen Yuriko und Takashi in die gleiche Richtung. Die einen werden denken, er haben nun dieselben Visionen wie seine Frau, die anderen, dass sie dank ihm Heilung findet. Ich lasse es offen." Das Publikum müsse seine eigene Antwort finden, denn ein Film sei ein Spiegel, in dem sich Individuen betrachten können.
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