Film

Shortcuts - Kurzgeschnitten

Brauereibesitzer Francin lebt in einer glücklichen Ehe mit der allzu schönen Maryška. Sein Leben wird durch den unerwarteten Besuch seines exzentrischen Bruders Pepin gehörig auf den Kopf gestellt. Maryška findet in Pepin eine verwandte Seele und gerät in den Modernisierungssog der 1920er-Jahre, dem sie beherzt nachgibt. Ihr neuer Haarschnitt wird zum Zankapfel der Weltanschauungen zwischen Tradition und Moderne. Kurzgeschnitten, die Verfilmung einer Erzählung von Bohumil Hrabal, wurde in der Tschechoslowakei zu einem Publikumserfolg. Tom Milne schwärmt im Time Out Film Guide: «Maryška, die lokale Schönheit, die sich an ihrer üppigen Sinnlichkeit erfreut, wird von Magda Vášáryová gespielt – eine hinreissende Darbietung, die dem etwas derben Treiben einen willkommenen Hauch von Maupassant verleiht.»

Originaltitel Shortcuts - Kurzgeschnitten
Deutscher Titel Kurzgeschnitten
Französischer Titel Postriziny
Andere Titel Postřižiny - Shortcuts - Cutting it Short
RegisseurIn Jiri Menzel
Land Tschechische Republik
Kinoformate DCP
Drehbuch Bohumil Hrabal, Jirí Menzel
Montage Jirí Brozek
Musik Jirí Sust
Kamera Jaromír Sofr
Ton Karel Jaros
Ausstattung Zbynek Hloch, Michal Poledník, Karel Kracik
Kostüme Theodor Pistek
Produktion Filmové studio Barrandov
Länge 98 Min.
Sprache Tschechisch
SchauspielerInnen
Magda Vásáryová Maryska
Jirí Schmitzer Francin
Jaromír Hanzlík Pepin
Rudolf Hrusínský Dr. Gruntorád
Petr Cepek Pán de Giogi
Oldrich Vlach Ruzicka
Frantisek Rehák Vejvoda
Miloslav Stibich Bernádek
Alois Liskutín Sefl
Pavel Vondruska notár Lustig

«Wenn man bei uns von „dem tschechischen Film“ spricht, meint man das Genre des Menzel-Films, diese merkwürdigste Verbindung von Weltweisheit, Einfalt, Bosheit, Poesie und Witz.» Tagesspiegel

«Jiří Menzel verfügt nach meiner Meinung über eine Eigenschaft, die vielen anderen Filmemachern fehlt: Einerseits schafft er es, in seinen Filmen eine gewisse Humanität zu zeigen. Er interessiert sich nicht für grosse Helden, sondern für die kleinen, die er aber gross herausbringt. Andererseits haben seine Filme eine einzigartige Poetik. Diese beiden Eigenschaften sind auch typische Merkmale des tschechischen Films. Vorrangig stehen sie aber für das Schaffen von Jiří Menzel. Und das macht ihn nicht nur für das tschechische Publikum interessant.» Martina Vacková

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Im Kino

  • Basel, Stadtkino: 6., 19. und 23. Januar
  • Bern, Rex: 17., 26. und 28. Dezember