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Seit der Trennung ihrer Eltern lebt Sara mit ihrer jüngeren Schwester bei der Mutter, die jetzt mit einer Frau zusammen ist. Der Alltag der vier unterscheidet sich kaum von dem anderer Familien. Für Sara ist die Situation ganz in Ordnung. Doch nicht alle sehen es so, insbesondere ihr Vater hat Bedenken. Das einfühlsame Spielfilmdebüt von Pepa San Martín beruht auf wahren Ereignissen und betrachtet alles aus der Perspektive der 13-jährigen Sara.

Auf den ersten Blick sieht der Alltag in Saras Familie ganz normal aus: Schule, Aufgaben, Knatsch mit der Schwester, Herzklopfen bei einem der Jungs in der Klasse, Hänseleien, gemeinsames Essen am Familientisch. Sara ist 12, bald kann sie ihren 13. Geburtstag feiern und freut sich schon auf ihr Fest. Eigentlich möchte sie das ganz normal zu Hause feiern, doch in der Schule hört sie ab und an Fragen, die sie verunsichern. Denn Saras Mutter hat den Vater ihrer beiden Töchter verlassen und lebt mit ihnen und einer Frau zusammen. Für Sara und ihre jüngere Schwester Catalina die selbstverständlichste Sache der Welt, fürs Umfeld nicht immer. Und gerade jetzt wieder nicht, wenn es um die Einladungen geht und darum, wer denn alles an die Geburtstagsparty kommen soll und auch kommen darf.

Die junge Regisseurin Pepa San Martín hat bei Alicia Schersons Spielfilm Turistas als Darstellerin mitgewirkt und mit der Landsfrau nun dieses federleichte Drehbuch über den ganz gewöhnlichen Alltag einer Zwölfjährigen geschrieben. Inszeniert hat sie es mit ausgeprägtem Sinn für die Bedeutung des Unscheinbaren, die kleinen Gesten, die nebenbei fallengelassenen Sätze, die Blicke, die unseren Alltag prägen und ganz besonders den Alltag eines Kindes beeinflussen können. Sara geht es gut, sie ist aufgeweckt. Die Regisseurin hat ganz bewusst ihren Blick eingenommen, und das trägt, zusammen mit den beiden schlicht grossartigen Mädchen, die die Schwestern spielen, ganz entscheidend zu den Qualitäten ihres Erstlings bei. Einfühlsam im besten Sinn des Wortes erzählt Pepa San Martìn aus dem Alltag eines Mädches an der Schwelle zur Pubertät; mit der Selbstverständlichkeit, mit der die beiden Frauen ihre Beziehung leben, greift sie ein Thema auf, das keine Nationalität kennt - aber Vorurteile.
Walter Ruggle

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Originaltitel Rara
Deutscher Titel Rara - Meine Eltern sind irgendwie anders
Französischer Titel Rara
Andere Titel Rara
RegisseurIn Pepa San Martin
Land Chile
Kinoformate DVD, Blu-ray, DCP
Drehbuch Alicia Scherson, Pepa San Martín
Montage Soledad Salfate
Musik Ignacio Pérez Marín
Kamera Enrique Stindt Art
Ton Manuel de Andrés, Guido Beremblum
Produktion Manufactura de Películas, Le Tiro Cine, Macarena López
Länge 90 Min.
Sprache Spanisch/d/f
SchauspielerInnen
Mariana Loyola
Agustina Muñoz
Julia Lubbert
Emilia Ossandon
Daniel Muñoz
Sigrid Alegría
Coca Guazzini
Auszeichnungen

BERLINALE:
Grosser Preis der Internationalen Jury Generation für den besten Film

«Ein zutiefst humaner Film, wunderbar leichtfüssig erzählt und voller präzis beobachteter Details.» Hollywood Reporter

«Un véritable joyau.» 20 Minutes, Catherine Magnin

«Regisseurin Pepa San Martín offenbart in ihrem nuancierten Spielfilmdebüt einen präzisen Blick auf die Welt eines Teenagers, der sich zwischen allen Stühlen befindet.» Medientipp


«Une jolie réussite. - Cinéaste engagée dont c’est là la première œuvre, Pepa San Martin a eu la bonne idée d’en tirer un film léger et plein de sensibilité.» Le Temps, Norbert Creutz

«Die Regisseurin bezieht sich auf einen wahren Gerichtsfall und zeigt mit wohltuender Frische und grosser Natürlichkeit das Familienleben hinter der Schlagzeile.» Wir Eltern

«Das feinsinnige Porträt schildert mit den Augen einer Zwölfjährigen eine besondere Patchworkfamilie.» Schulblatt Aargau


«Un portrait intelligent, tout en subtilité et en finesse du quotidien de cette famille homoparentale victime de rejet au sein d’une société conservatrice."
360° Edmée Cuttat

«Feinfühlig inszeniertes Coming-of-Age-Drama von Pepa San Martin.» Cineman, Filmtipp der Woche, Urs Arnold

«Regisseurin Pepa San Martin gelingt mit Rara ein undogmatisches Plädoyer für Toleranz, genaues Hinschauen und Rücksicht auf die Bedürfnisse der Kinder. Ein filmisches Kleinod aus Chile.» Schweizer Fernsehen Kultur, Richard Herold

«Die herausragenden Kinderdarsteller und die naturalistisch gespielten Szenen spiegeln die auch immer künstliche Produktion von Gewöhnlichkeit, um die Mutter und Freundin in einem latent feindseligen Umfeld bemüht sind.» Tages-Anzeiger, Pascal Blum

«Basierend auf einem realen Fall, der Chile erschütterte, entwickelt Regisseurin Pepa San Martin in ihrem Erstling eine Familiengeschichte, die mit schwungvoller Inszenierung und stupender Präsenz der 15-jährigen Julia Lubbert als Sara überzeugt.» Neue Zürcher Zeitung, Geri Krebs

«Dass sich Pepa San Martin nicht auf den Gerichtsfall, sondern auf den unspektakulären Alltag der Kinder konzentriert, erweist sich als Glücksfall. Das liegt auch an den Kinderdarstellerinnen, die mit überzeugendem Spiel und starken Dialogen brillieren.» WochenZeitung, Silvia Süess


«Feinsinniges Porträt einer speziellen Patchworkfamilie, aus dem Blickwinkel einer Zwölfjährigen.» Der andere Film, Hanspeter Stalder

«Trotz seiner ernsten Prämisse ist der Debütfilm von Pepa San Martin jedoch keineswegs nur schwere Kost. An vielen Stellen vermag der Film mit feinem Humor zu erheitern und an die eigenen pubertären Launigkeiten zu erinnern. Durchwegs aus der Sicht von Sara erzählt, trägt sich hier im Grundsatz eine Coming-of-Age-Geschichte vor, die sehr bedachtsam ausgearbeitet wurde. Dank dem natürlichen Spiel der Besetzung – besonders lobend hat man die beiden jungen Laienschauspielerinnen Julia Lübbert und Emilia Ossandon zu erwähnen – ist dieser Film äusserst authentisch geraten. Das wiederum verstärkt die Sensibilisierung auf sein Kernthema.» Luzerner Zeitung, Urs Arnold

«Die junge Regisseurin Pepa San Martín hat nun dieses federleichte Drehbuch über den ganz gewöhnlichen Alltag einer Zwölfjährigen geschrieben. Inszeniert hat sie es mit ausgeprägten Sinn für die Bedeutung des Unscheinbaren, die kleinen Gesten, die nebenbei fallengelassenen Sätze, die Blicke, die unseren Alltag prägen.» Frauen Luzern

«Der einfühlsame Spielfilm «Rara» der Chilenin Pepa San Martín ist inspiriert von einem Justizskandal, der sich in Chile über Jahre hingezogen hat: ein Krieg Mann gegen Frau, Hetero- gegen Homosexuelle, ein Kampf um Kinder und Menschenwürde. Doch er konzentriert sich nicht auf den Gerichtsfall, sondern erzählt seine Geschichte aus der Perspektive der zwölfjährigen Sara.» Seniorweb

«Mit Rara präsentiert die chilenische Regisseurin Pepa San Martin ein einfühlsames Spielfilmdebüt. Im Vordergrund steht Sara, welche in die Pubertät kommt und erste Erfahrungen mit Jungs und Zigaretten macht, aber auch in die schwierige Situation ihrer Eltern hineingerissen wird. “Rara” widerspiegelt eindrücklich die Vorurteile gegenüber homosexuellen Paaren – und vor allem, wie das Umfeld mit dieser Thematik umgeht.» Radio3fach

«Im Zentrum des Gefüges steht die brillante Jungschauspielerin Julia Lübbert, die mit ihrem ernsten und facettenreichen Wesen für sich einnimmt.» Filmbulletin

«C’est un premier film. Pourtant, Pepa San Martín l’a réalisé avec un ton d’une rare justesse et un remarquable doigté. Comment les enfants vivent- ils la relation homosexuelle de leurs parents? La question est encore nou-velle au cinéma, lequel ne peut y ré-pondre en quelques caricatures.» Echo Magazine, Geneviève Praplan

«Eine gleichgeschlechtliche Patchwork-Situation aus der Perspektive der jüngsten Generation, zu deren Lebenseinstellung Toleranz und Offenheit ganz einfach dazugehören.» Movie News

«Die wunderbare Erzählung über Loyalität, Verzweiflung, Hoffnung und vollkommene Liebe in all ihren Facetten hat uns sehr ergriffen.» Berlinale Jury

«Die Patchwork-Situation scheint im Film in fein beobachteten Details auf und wird verstärkt durch die spezielle Paarsituation.» Frame

«Homosexualité, famille recomposée, sortie de l'enfance... Rarement ces thèmes se seront si bien imbriqués dans un film, rarement ils auront été aussi intelligemment mis en scène du point de vue d'une enfant.» 20 Minutes, Catherine Magnin

«Sehr gelungen, alles aus der Perspektive der 13-jährigen Sara zu betrachten und so eine Distanz zwischen den Generationen zu schaffen, die den ursprünglichen Zustand von Gutherzigkeit und Toleranz sichtbar macht.» Mundo hispánico

«Der intelligente und sensible Blick von San Martín entdeckt in kleinen, präzisen Details die Spannungen, die hinter der anscheinenden Eintracht lauern.» La nación

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