Film

Stray Dog - Nora inu

Akira KUROSAWAJapan – 1949

Film noir mit Toshiro Mifune
Er ist noch jung, jener Schauspieler, er rund um die Welt bekannt werden sollte mit Meisterwerken wie «Rashomon» oder «Die sieben Samurai», der Akira Kurosawas Darsteller bleiben sollte bis hin zum Spielfilm «Doktor Rotbart». Hier hat er einen Krimi gestaltet auf dem Hintergrund der jüngsten und überhaupt nicht verarbeiteten japanischen Kriegsvergangenheit, von der viele der Figuren erzählen, egal ob Frau oder Mann.

«Stray Dog» (Ein streunender Hund) spielt während des schwül-heissen Sommers in Tokyo des Jahres 49. Dem blutjungen und völlig unerfahrenen Inspektor Murakami (Toshiro Mifune) wird in einem überfüllten Bus die geladene Dienstwaffe aus der Jackentasche gestohlen. Murakami ist ausser sich. Er befürchtet schlimmste Konsequenzen für seine noch junge Karriere. Gemeinsam mit dem älteren Kollegen Sato aus dem Diebstahldezernat macht er sich auf die Suche nach Spuren des Diebes. Dabei durchstreifen wir mit ihm den japanischen Nach-kriegsalltag, sammelt er Erfahrungen und lehrt ihn nicht nur der alte Hase Sato, Ruhe zu bewahren. Auch Frauen, die ins Geschehen involviert sind, fauchen ihn als Grünschnabel an. Eine eindrückliche Milieustudie von Akira Kurosawa, in der der Meister sich im Genrefilm beweist und uns vor Augen führt, was er erzählerisch, atmosphärisch und visuell drauf hat.     
Walter Ruggle

Originaltitel Stray Dog - Nora inu
Deutscher Titel Ein herrenloser Hund
Französischer Titel Chien enragé
Andere Titel Cane randagio
RegisseurIn Akira KUROSAWA
Land Japan
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Ryûzô Kikushima, Akira Kurosawa
Montage Toshio Gotô, Yoshi Sugihara
Musik Fumio Hayasaka
Kamera Asakazu Nakai
Ton Fumio Yanoguchi
Ausstattung Takashi Matsuyama, Yoshirô Muraki
Produktion Toho, Tokyo - Sôjirô Motoki
Länge 122 Min.
Sprache Japanisch/d
SchauspielerInnen
Toshirô Mifune Det. Murakami
Takashi Shimura Det. Sato
Keiko Awaji Harumi Namaki
Eiko Miyoshi Mutter-mère Harumi
Noriko Sengoku Mädchen - jeune-fille
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Im Kino

  • Basel, Stadtkino: 28. April
  • Brugg: 18. Oktober

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