Alle nennen ihn nur Svet-Ake (Herr Licht). Er ist der Elektriker des Orts, aber für viel mehr als nur für den Strom zuständig. Die Leute rufen den hilfsbereiten Mann zur Lösung der unterschiedlichsten Probleme, angefangen beim elektrischen Kurzschluss bis hin zum Beziehungskurzschluss. Egal, ob es die sind, die die ganze Energie einer Stadt kontrollieren wollen, oder jene, denen die Energie zum Leben fehlt: Svet-Ake ist immer zur Stelle mit praktischer Hilfe und Rat - auch wenn er mitunter das Gesetz arg strapazieren muss. Da wird aus schierem Mitleid auch mal ein Stromzähler rückwärts eingestellt, so dass der bedürftige Benutzer statt der hohen Stromrechnung eine Gutschrift vom Elektrizitätswerk ausbezahlt bekommt. Doch Gutherzigkeit wird in einem Land, das mitten im politischen Umbruch steckt, nicht automatisch belohnt. Aktan Arym Kubat beschreibt in «Svet-Ake» auf vergnüglich lockere Art den Alltag im unabhängig gewordenen Kirgisistan und zeigt, dass die Menschen auch lernen müssen, mit der Freiheit umzugehen. Weil er sich selber dabei nicht ausnehmen will, spielt der Regisseur die Hauptrolle gleich selber. 

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Originaltitel The Light Thief - Svet-Ake
Deutscher Titel Der Dieb des Lichts - Der Lichtdieb
Französischer Titel Le voleur de lumière
Andere Titel Il ladro di luce
RegisseurIn Aktan Abdykalykow - Arym Kubat
Land Kirgisistan
Kinoformate 35mm, DVD, Blu-ray
Drehbuch Aktan Arym Kubat, Talip Ibrahimow
Montage Petar Markovic
Musik Andre Matthias
Kamera Khasan Kydyraliyew
Ton Bakyt Niyaraliyew
Ausstattung Talgat Asyrankulow
Kostüme Inara Abdieva
Produktion Asap Films, Oy Art Film Producing Company
Länge 80 Min.
Sprache Kirgisisch/d/f
SchauspielerInnen
Aktan Arym Kubat Svet-Ake
Taalaikan Abazova Bermet
Askat Sulaimanow Bekzat
Asan Amanow Esen
Stanbek Toichubaew Mansur
Auszeichnungen

Quinzaine des réalisateurs, Cannes

Piazza Grande, Locarno

"C'est avec plaisir que l'on retrouve le cinéma de Aktan Arym Kubat, à la fois modeste et d'une belle netteté, tant par le style que par la morale. (...) Son avertissement à contre-courant, généreux et jamais ennuyeux, est un bel acte de courage, venu d'un pays connu pour la corruption de ses dirigeants."
Le Temps

"Un film à voir, à découvrir. Avec un réalisateur qui est lui-même acteur et scénariste. Frais et  intéressant, sans prétention. Il nous narre la situation de gens dans des vallées, complètement abandonnés par le régime et à la merci de la corruption et des mafias qui s'étendent un peu partout."
RSR/Synopsis

"'L'autre dimension cinématographique': décidément le distributeur trigon-film mérite bien sont étiquette. Avec LE VOLEUR DE LUMIERE, du talentueux cinéaste kirghize Aktan Arym Kubat, il porte à la connaissance du spectateur occidental la vie dans la steppe du Kirghizstan."
Auxartsetc

"Film captivant grâce au personnage interprété avec humour et intelligence par le metteur en scène lui-même et aux splendides prises de vue mais aussi fascinant par son épaisseur sociopolitique."
Pasaj

"Emouvant de simplicité."
Cineman

"Ourlé d'un humour tendre et poétique, ce film révèle une grande richesse qui contraste avec la modestie de ses moyens."
La Croix

"Une comédie sympathique qui épingle les effets (pervers) de la modernité en Asie centrale, où le système D est la norme et où les édiles ont des airs de mafieux."
L'Humanité



«Leichtfüssig-erwärmende Unterhaltung vor ernstem Hintergrund aus Kirgisistan: Ein Elektriker bringt Licht ins Dunkel.»
MovieGuide

«Wie man die Menschen einbettet in die bestechende schöne Landschaft und dennoch die Last der Geschichte abwägt, führt der kirgisische Regisseur Aktan Arym Kubat in Svet-Ake vor. Der Film atmet einen inszenatorischen Einfallsreichtum, in dem die filmische Freiheit auch immer die andere meint.»
Neue Zürcher Zeitung

«Svet-Ake verbindet Komödie, Drama, Sozialkritik unf Ethnografie. Dazwischen gibt es viel Raum für Fragen, manchmal vielleicht mehr, als der engagierte und schön fotografierte Film aufwerfen wollte.»
Hannes Nüsseler

«The Light Thief ist ein langsamer Film mit spärlichen Dialogen und atemberaubenden Landschaftsaufnahmen. Es ist nicht nur ein Film über den zwiespältigen politischen Umbruch in Kirgisistan, wie er sich in jüngster Zeit auf Neue wiederholt: es ist ebenso ein Film über die Zwiespältigkeit in den Menschen selbst.»
Amnesty-Magazin, Lukas Lütscher

«Regisseur und Hauptdarsteller Kubat setzt Strom und Licht klug als Metaphern für Freiheit ein, mit der umzugehen Kirgisen erst lernen müssen. Ihm ist eine Comédie humaine gelunben, die sich mit lakonischem Bildwitz über Probleme seiner Heimat auf dem Weg von der Tradition in die moderne Zivilisation mokiert.»
NZZ am Sonntag, Christian Jungen

«Die parabelhafte, schlichte Geschichte über Vetternwirtschaft und Spekulation in der ehemaligen Sowjetrepublik lebt von ihrem melancholisch grundierten Humor.»
Tages-Anzeiger

«The Light Thief verbreitet das Licht der Liebe, der Treue, des Lebens und vor allem: des Lachens.»
Moviedatabase

«Svet-Ake ist kein spektakulärer Film, lässt einen aber gerade dadruch Empathie für die Figuren und ihre Welt entwickeln.»
WochenZeitung, Niklaus Schäfer

«Regisseur Aktam Arym Kubat, der auch die Hauptrolle spielt, gelingt der Tanz auf dem Seil, eine Geschichte mit viel Lokalkolorit universal zu erzählen.»
Reformierte Presse, Christine Stark

«Als eine Art Steppenversion von Robin Hood und Don Quixote lässt er einen Stromzähler auch mal rückwärts laufen und verwandelt so die sonst unbezahlbare Stromrechnung in eine überraschende Gutschrift. Nebenbei träumt er davon, aus Wind Energie zu gewinnen.» Reformierter Mediendienst


«Aktan Arym Kubat fängt das klare Licht im windigen Tal ein und die Sonne in Svet-akes Gesicht, und fast nebenher erzählt er von den globalen Umwälzungen, von Migration und vom Ausverkauf eines Landes.» Viennale

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