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| Yoshii zieht mit seiner Frau und den beiden Söhnen Ryoichi und Keiji in einen Vorort von Tokyo. In der Nähe wohnt auch der Abteilungsleiter der Firma, in der er arbeitet. Als sein Chef eines Tages die Familie Yoshii und alle Nachbarkinder zu einer Filmvorführung zu sich nach Hause einlädt, freuen sich Ryoichi und Keiji, als sie ihren Vater auf der Leinwand entdecken. Doch als dieser dann, um seinem Chef gefällig zu sein, allerlei Grimassen zu schneiden beginnt und sich damit in den Augen seiner Söhne vor allen anderen lächerlich macht, bricht für die beiden Brüder eine Welt zusammen. „In diesem Film vereinigte Ozu nahezu perfekt die zahlreichen Elemente, die seinen Stil prägten, mit seiner persönlichen Sicht der Dinge. Vom Genre her ein ‘shomin-geki’, zeigt der Film sehr deutlich die Rigidität der japanischen Gesellschaft. Er handelt von einer Kleinfamilie, deren Angehörige Ozu mehr interessieren als die Familie als solche, und von Kindern, die in aller Unschuld die Falschheit der Erwachsenen-Gesellschaft offenlegen. Er macht aber auch deutlich, dass dieser Zustand von Unschuld auf Dauer nicht zu bewahren ist.“ Donald Richie | ||