Delwende

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This mother-daughter tale focuses on the injustice of some traditional African practices and women’s struggle for equality. A small village in Burkino Faso is devastated by the sudden death of many of its children. Fearing the worst, Diarrha sends his daughter Pougbila to get married in another village despite the objections of his wife Napoko. She learns that their daughter has been raped, possibly by her own husband and therefore she accepts the arranged marriage despite her own reservations. (...) More

Credits

Original Title Delwende
German Title Delwende
French Title Delwende - Lève-toi et marche
Other Titles
Directed by S. Pierre Yameogo
Country Burkina Faso
Available Formats 35mm, DVD
Screenplay S. Pierre Yameogo
Film Editing Jean-Christophe Ané
Soundtrack Wasis Diop
Cinematography Jürg Hassler
Sound Issa Traoré
Décors Joseph Kpobly
Costumes Pierre Rouamba
Production Dunia Productions, Thelma Films, Pierre-Alain Meier
Runtime 90 Min.
Language more, französisch

Actors

Célestin Zongo
Blandine Yameogo
Claire Ilboudu
Abdoulaye Komboudi
Daniel Kaboré

Awards

Un Certain Regard - Prix de l'espoir (2005) Prize of the Ecumenical Jury - Special Mention

Press

Ganz der Aufklärung verpflichtet, stilisiert der Regisseur seine Figuren und setzt sie in ein semidokumentarisches Umfeld. «Delwende» hat er nicht für das westliche, sondern in erster Linie für sein afrikanisches Publikum realisiert. Der Ort des Geschehens bleibt schemenhaft skizziert, kurze Einblicke nur werden in den Alltag des Dorfes gewährt. Im Gegensatz etwa zu den epischen Längen in manchen Filmen von Ousmane Sembène, Idrissa Ouedraogo oder Souleymane Cissé. Pierre Yameogo fühlt sich keiner ästhetischen Tradition verpflichtet, schon gar nicht den statischen Einstellungen seiner afrikanischen Kollegen. Er bevorzugt den beschleunigten Rhythmus der Reportage. Dementsprechend oft wird die Kamera (Jürg Hassler) bewegt. Bewegung als Stilmittel wird zur politischen Metapher. Aus der Hand, auf dem Kran oder in Fahrt folgt die Kamera den Protagonistinnen auf ihrem beschwerlichen Weg in die Stadt. Atmosphärisch besonders dicht ist die Ankunft Pougbilas im abendlichen Ouagadougou gelungen - staubige Pisten, inmitten von Velos, Kleinhändlern, Motorrädern und Eselskarren, ab und zu ein Auto. Die traumatischen Erfahrungen mit gewalttätigen Männern rufen Pougbilas Widerstand gegen die frauenverachtenden Sitten wach. «Lève-toi et marche!» - so der Untertitel von «Delwende» - ruft sie ihrer resignierten Mutter zu und fordert sie auf, ihr ins Dorf zu folgen, damit die Machenschaften des Ehemanns/Vaters aufgeklärt werden können.

Catherine Silberschmidt, Neue Zürcher Zeitung


«Lève-toi et marche», la traduction française du titre, semble être le moteur d'un film, qui sonne comme une détermination à faire évoluer les choses. (...) More

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Delwende DVD

Delwende
CHF 19.00 / EUR 16.00

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Burkina Faso

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Credits

Original Title Delwende
German Title Delwende
French Title Delwende - Lève-toi et marche
Other Titles
Directed by S. Pierre Yameogo
Country Burkina Faso
Available Formats 35mm, DVD
Screenplay S. Pierre Yameogo
Film Editing Jean-Christophe Ané
Soundtrack Wasis Diop
Cinematography Jürg Hassler
Sound Issa Traoré
Décors Joseph Kpobly
Costumes Pierre Rouamba
Production Dunia Productions, Thelma Films, Pierre-Alain Meier
Runtime 90 Min.
Language more, französisch

Actors

Célestin Zongo
Blandine Yameogo
Claire Ilboudu
Abdoulaye Komboudi
Daniel Kaboré

Awards

Un Certain Regard - Prix de l'espoir (2005) Prize of the Ecumenical Jury - Special Mention

Press

Ganz der Aufklärung verpflichtet, stilisiert der Regisseur seine Figuren und setzt sie in ein semidokumentarisches Umfeld. «Delwende» hat er nicht für das westliche, sondern in erster Linie für sein afrikanisches Publikum realisiert. Der Ort des Geschehens bleibt schemenhaft skizziert, kurze Einblicke nur werden in den Alltag des Dorfes gewährt. Im Gegensatz etwa zu den epischen Längen in manchen Filmen von Ousmane Sembène, Idrissa Ouedraogo oder Souleymane Cissé. Pierre Yameogo fühlt sich keiner ästhetischen Tradition verpflichtet, schon gar nicht den statischen Einstellungen seiner afrikanischen Kollegen. Er bevorzugt den beschleunigten Rhythmus der Reportage. Dementsprechend oft wird die Kamera (Jürg Hassler) bewegt. Bewegung als Stilmittel wird zur politischen Metapher. Aus der Hand, auf dem Kran oder in Fahrt folgt die Kamera den Protagonistinnen auf ihrem beschwerlichen Weg in die Stadt. Atmosphärisch besonders dicht ist die Ankunft Pougbilas im abendlichen Ouagadougou gelungen - staubige Pisten, inmitten von Velos, Kleinhändlern, Motorrädern und Eselskarren, ab und zu ein Auto. Die traumatischen Erfahrungen mit gewalttätigen Männern rufen Pougbilas Widerstand gegen die frauenverachtenden Sitten wach. «Lève-toi et marche!» - so der Untertitel von «Delwende» - ruft sie ihrer resignierten Mutter zu und fordert sie auf, ihr ins Dorf zu folgen, damit die Machenschaften des Ehemanns/Vaters aufgeklärt werden können.

Catherine Silberschmidt, Neue Zürcher Zeitung


«Lève-toi et marche», la traduction française du titre, semble être le moteur d'un film, qui sonne comme une détermination à faire évoluer les choses. (...) More

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