Klamek Ji Bo Beko flyer

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Klamek Ji Bo Beko

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Die Kurden sind ein nomadisierendes Volk, wobei sie unter Nomadisieren gerne etwas anderes verstehen würden als ein Leben ohne eigene Heimat. Der bekannte und beliebte kurdisch-türkische Sänger und Regisseur Nizamettin Ariç bringt uns in seinem Spielfilm «Ein Lied für Beko» auf ungemein einfühlsame Art seine ursprüng-liche Heimat näher, ein Kurdistan, das vor allem aus Schlagzeilen von Menschen auf der Flucht bekannt ist. Beko lebt im türkischen Teil Kurdistans. Versehentlich wird er von Spezialtruppen festgenommen, schafft aber die Flucht. Es gelingt ihm, den Euphrat zu durchqueren und die Türkei zu verlassen.

Im syrischen Kurdistan beginnt er seine Suche nach dem Bruder Cemal, von dem er weiss, dass er in den kurdischen Teil des Irak gelangen wollte. Doch er findet ihn nicht, und so bleibt er auf Anraten von Partisanen zunächst in einem Berglager kurdischer Nomaden und Kinder, die da elternlos leben. «Ein Lied für Beko» ist der erste in kurdischer Sprache gedrehte Film. Er wurde unter illegalen Bedingungen an der armenischen Grenze zur Türkei gedreht. Der Film ist von einer überzeugenden Schlichtheit und Aufrichtigkeit, getragen von der Würde des Ausdrucks. Nicht umsonst hat er überall, wo er gezeigt wurde, die Herzen des Publikums erobert. Schweizer Kinopremiere.

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