Once Upon A Time in Anatolia

Life in a small town is akin to journeying in the middle of the steppes: the sense that "something new and different" will spring up behind every hill, but always unerringly similar, tapering, vanishing or lingering monotonous roads...

Festivals & awards

2011 - Cannes Film Festival
Grand Jury Prize

2011 - Karlovy Vary Film Festival, Czech Republic
NETPAC Award

2011 - Haifa Film Festival, Israel
Best Film (Golden Anchor)

2011 - São Paulo Film Festival, Brazil
Grand Prize of Critics

2011 - Cinemanila, Philippines
Best Director

2011 - Asia Pacific Screen Awards, Australia
Grand Jury Prize
Best Director
Best Cinematography

2011 - Dubai Film Festival, UAE
Special Jury Award
Best Cinematography

2012 - Dublin Int. Film Festival, Ireland
Best Director

2012 - Sofia Film Festival, Bulgaria
Sofia Award

2012 - Durban Int. Film Festival, South Africa
Best Screenplay
Best Cinematography

2012 - Awards Daily Halfway Awards, Hollywood, USA
Best Director
Best Cinematography

2012 - Haifa International Film Festival, Israel
FIPRESCI Award

SIYAD Turkish Critic's Awards
Best Film
Best Director
Best Sript
Best Cinematography
Best Editing
Best Supporting Actor (Ercan Kesal)

2012 - YEFA Yeşilçam Turkish Film Academy Awards
Best Film
Best Director
Best Sript
Best Cinematography
Best Editing
Best Actor (Taner Birsel)
Best Supporting Actor (Fırat Tanış)
Best Sound
Best Sound Design
Best Make-up

2012 - ESKADER 2011 Awards
Best Film

artwork

Credits

Original Title
Once Upon A Time in Anatolia
Title
Once Upon A Time in Anatolia
Directed by
Nuri Bilge Ceylan
Country
Turkey
Year
2011
Screenplay
Ebru Ceylan, Nuri Bilge Ceylan, Ercan Kesal
Film Editing
Bora Göksingöl
Cinematography
Gökhan Tiryaki
Sound
Erkan Altinok, Thomas Robert
Production Design
Çagri Erdogan, Dilek Yapkuöz Ayaztuna
Production
Zeynofilm, Zeynep Özbatur
Formats
35mm, DVD, Blu-ray, DCP
Runtime
157 min.
Language
Türkisch/d/f
Cast
Muhammet Uzuner (Doctor Cemal), Yilmaz Erdogan (Commissar Naci), Taner Birsel (Prosecutor Nusret), Ahmet Mumtaz Taylan (Chauffeur Arab Ali), Firat Tanis (Kenan), Ercan Kesal (Mukhtar)

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Date(s) of screening Screening(s)
Organisation

Press voices

«Avec un sens du plan et une direction d'acteurs stupéfiants, le Turc Nuri Bilge Ceylan (Uzak, Les Trois Singes) livre un polar métaphysique dans la lignée du Dürrenmatt de C'est arrivé en plein jour/La Promesse.» Le Temps, Norbert Creutz

«Nuri Bilge Ceylan, fidèle à son style, travaille sur le temps dans un long film composé de plans-séquences totalement hypnotiques, progressant lentement vers une scène finale hallucinante. Un chef-d'oeuvre primé à Cannes en mai dernier. A cent lieues de tout ce qu'on peut voir en salles actuellement.» Tribune de Genève, Pascal Gavillet

«Nuri Bilge Ceylan ist die Gallionsfigurdes türkischen Films. Once Upon A Time In Anatolia ist sein Meisterwerk. es vereint Qualitäten von Dürrenmatt und Tarkowski. Once Upon A Time in Anatolia ist ein Film, bei dem man das Gefühl bekommt, hautnah dabei zu sein. Er erinnert an Dürrenmatts Roman ‹Das Versprechen›, dessen Fazit ‹und nun, mein Herr, können sie mit dieser Geschichte anfangen, was sie wollen› auch für Ceylans Arzt gelten könnte. Dem Regisseur geht es mehr um die einzelnen Personen als um den Fall. Er bietet mit den langen Einstellungen, den atmosphärischen, nachtfiebrigen Bildern, dem absurden Humor und dem liebevollen Blick auf die Figuren ein einmaliges Kinoerlebnis … einer der besten Filme des Jahres!» NZZ am Sonntag, Christian Jungen

«Ganz langsam verrinnt die Zeit in Once Upon A Time in Anatolia. Es ist eine Meditation über den Sinn des Lebens.» SF Box Office, Bernhard Koellisch

«Lyrische Stimmungsbilder – die Unterhaltungen sind wunderbar musikalisch komponierte Momentaufnahmen von Atmosphäre und Gefühl. die Kamera sucht hier den Ausdruck in Mensch und Natur: im Wind, der durch Bäume pfeift,im verzweifelten Blick, den niemand erhascht. Wenn hohe Filmkunst darin besteht, Emotionen so anzulegen, dass sie einen schwingenden Druck erzeugen, der auf die Bilder übergreift, dann gehört Nuri Bilge Ceylan zu den bedeutendsten Regisseuren des Weltkinos. Denn kaum jemand erschafft eine solch aufregende und fordernde Dramaturgie der Langsamkeit, der Abschweifungen und lyrischen Stimmungsbilder. (…) am Schluss entsteht ein fast mythischer Genrefilm von philosophischer Spannung, ein funkelndes Kunstwerk voller erzählerischer Volten und offener Fragen über unseren Umgang mit Schuld und Schmerz. Wie die hypnotischen, nachtschwarzen Einstellungen, in die sie gefasst sind, hallen sie lange nach. Meisterhaft.» Tages-Anzeiger

«Die Stimmung im Film ist wie aus einem Maigret-Krimi, die Hauptfigur, der Gerichtsmediziner, entwickelt sehr viel Verständnis für die Geschichten, die er langsam erfährt rund um diesen Mord herum, und sehr viel Verständnis für die Leute auch, die darin verwickelt sind. Am Ende bleibt eine Stimmung wie in einem Maigret-Krimi. Man hat das Gefühl, man versteht Menschen besser, die man eigentlich gar nie kennenlernen wollte ursprünglich.» Radio DRS 2, Michael Sennhauser

«Avec «Il était une fois en Anatolie», le réalisateur turc Nuri Bilge Ceylan signe un polar aux antipodes de la frénésie des thrillers à l’américaine, captant en détails infimes le drame qui bout sous la nonchalance.» 20 Minutes, Fred Ferrari


«Zweieinhalb meisterliche Stunden, in denen dieser dunkle türkische Poet uns zeigt, was es heisst, Kino zu machen: Die Schwächen des Menschen erkunden und seine Sehnsüchte, sichtbar machen, was aus der Stille ihrer Seele durchsickert und das, was ihre Obsessionen von den töglichen Sorgen übersetzen, Gefühle vermitteln und die Zeit, die vergeht, fassbar machen. » Le Monde

«Ceylan ist ein echter Maler der grossen Leinwand, verstärkt noch durch die Kunst der Schauspielführung. - Selten hat man das intelligenter und mit schleichender Faszination erzählt gesehen. Am Ende spielt die Auflösung des Falls gar keine grosse Rolle, es zählt das, was er uns sagen kann über die heutige Türkei. Mit seiner Arbeit, die das Genre transzendiert, erreicht Ceylon die Grösse eines Dürrenmatt und dessen «Es geschah am hellichten Tag.» Le Temps