Kinoland

Italien

11 trigon-filme
Sortieren nach Jahr Filmtitel Regie
Storia probabile di un angelo: Fernando Birri (Flyer)

Storia probabile di un angelo: Fernando Birri

Paolo Taggi Domenico Lucchini – 2017

Eine Reise in die Welt und das Werk des grossen Meisters des südamerikanischen Kinos, Fernando Birri. Wie Birri sagt, ist es «der letzte Wille seines spirituellen Kinos». Weiter

Una questione privata (Flyer)

Una questione privata

Paolo & Vittorio Taviani – 2017

Giorgio, Milton und Fulvia sind die drei Figuren, von denen uns Paolo und Vittorio Taviani in ihrem letzten gemeinsamen Film erzählen. Vittorio, der ältere der beiden, ist im April 2018 gestorben. Im Geist ihres Meisterwerks «La notte di San Lorenzo» blenden sie noch einmal zurück in die Endphase des Zweiten Weltkriegs. Weiter

L'intrepido (Flyer)

L'intrepido

Gianni Amelio – 2013

Antonio Pane (Antonio Albanese) ist ein in sich ruhendes Gemüt, ein rundum zufriedener Mensch, wie man ihn heute selten noch antrifft. Er klagt nicht, er hilft und packt zu. Antonio ist eine Art Libero in einer hektischen und von Krisen gezeichneten Gesellschaft: Er führt, stundenweise auf Bestellung, jede Arbeit aus, vom Bügler bis zum Tramführer. Möchte jemand mal kurz von der Arbeit weg, Antonio übernimmt. Er ist ein wahrhaft Unverzagter. Weiter

Les hommes du port (Flyer)

Les hommes du port

Alain Tanner – 1994

Gesten einer anderen Welt Im Alter von 22 Jahren reiste Alain Tanner nach Genua und arbeitete für eine Reederei. In einem traumhaft sanften Essay kehrt er nun zurück und denkt über beobachtete Veränderungen im Arbeitsleben und beim Filmen nach. Es ist, als würden sie ein Orchester dirigieren, die Hände der Docker von Genua. Dabei dirigieren sie den Kranführer, der die schweren Container aus- und einlädt. Weiter

Kaos (Flyer)

Kaos

Paolo & Vittorio Taviani – 1984

Mit Tonino Guerra adaptierten Paolo und Vittorio Taviani Novellen des Nobelpreisträgers Luigi Pirandello, die, jede auf ihre Art, um das Thema Heimat kreisen. In lose verbundenen Episoden entwirft Kaos ein manchmal bizarr poetisches, dann wieder melancholisch angehauchtes Panoramabild des italienischen Südens. Weiter

Nostalghia (Flyer)

Nostalghia

Andrei Tarkowski – 1983

Die Heimat in sich tragenAndrei Gortschakow, ein russischer Schriftsteller, reist auf den Spu­ren eines Komponisten aus seiner Heimat durch Italien, um dessen Biografie zu schreiben. Mit sehr viel Feingefühl für innere Stimmungen fern der Heimat zeichnet Andrei Tarkowski, unterstützt vom dramaturgischen Sensi­torium des italienischen Drehbuchpartners Tonino Guerra, die Begegnung der Kulturen und Zeiten. Da wird in unerreichter Dichte spürbar, dass jenes Gefühl. Weiter

La notte di San Lorenzo (Flyer)

La notte di San Lorenzo

Paolo & Vittorio Taviani – 1982

Poesie des Widerstands La notte di San Lorenzo von Paolo und Vittorio Taviani ist jener Film, der vor einem Vierteljahrhundert an einem unvergesslichen Abend mehr als 8'000 Menschen auf der Piazza Grande in Locarno in seinen Bann zog mit seiner filmischen Zauberkraft und der Friedensbotschaft. Heimlich schleicht sich im Sommer 1944 eine Gruppe von BewohnerInnen aus ihrem Heimatdorf San Miniato in der Toskana, um den US-amerikanischen Befreiern entgegenzueilen. Weiter

L'albero degli zoccoli (Flyer)

L'albero degli zoccoli

Ermanno Olmi – 1978

Zwischen dem Herbst 1897 und dem Sommer 1898 leben vier Familien auf einem Landgut in der Nähe von Bergamo in der Bassa Bergamasca zusammen. Unter den Mitgliedern der Gemeinschaft gibt es eine tiefe spirituelle Verbindung, die sie dazu bringt, schöne und tragische Dinge, gewöhnliche Momente und aussergewöhnliche Ereignisse zusammen zu durchleben. Weiter

Padre Padrone (Flyer)

Padre Padrone

Paolo & Vittorio Taviani – 1977

Er gehört zu den Schlüsselfilmen des italienischen Kinos und des europäischen Kinos, er packte in den 1970er Jahren, in denen er in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, das Publikum und regte zu Diskussionen an: Padre padrone, jener Film, der den Gebrüdern Paolo und Vittorio Taviani zum internationalen Durchbruch verhalf und sie zum Vorzeigepaar Italiens machte (zu einer Zeit, in der Berlusconi noch nicht alles ruiniert hatte, was man Filmbranche nennen konnte und Filmkunst). Weiter

C'eravamo tanto amati (Flyer)

C'eravamo tanto amati

Ettore Scola – 1974

Das ist eine der schönsten Liebeserklärungen ans Kino und eine an die Italianità, ans Leben und ans Lieben. Nino Manfredi, Vittorio Gassman, Stefano Satta Flores und Stefania Sandrelli spielen die Hauptrollen in dieser Reise durch Italiens Geschichte des dritten Viertels des 20. Jahrhunderts. Figuren wie Vittorio De Sica, Federico Fellini und Marcello Mastroianni treten als sie selber auf, die beiden letzteren bei den nachgestellten Dreharbeiten zu "La dolce vita" am Trevibrunnen in Rom mit jener unvergesslichen Szene, in der die Anita Ekberg ins Wasser steigt. Weiter

Partner (Flyer)

Partner

Bernardo Bertolucci – 1968

Bernardo Bertolucci, der Autor von Filmen wie «The Last Tango in Paris» und «Der letzte Kaiser», war gerade mal 28 Jahre jung, als er in diesem subversiven 68er-Knaller Dostojewskis ‹Doppelgänger› ins Italien der Studenten-Revolten verlegt. Der vampirhafte Pierre Clémenti spielt da den Rebellen, dessen politisches Bewusstsein erwacht, als ihn ein Doppelgänger zu Chaos und Aufruhr anstachelt. Weiter