Regisseur/in

Adamo Drabo

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Adama Drabo wurde 1948 in Bamako/Mali geboren. Schon als Kind träumte er vom Film, arbeitete jedoch erst zehn Jahre als Lehrer auf dem Land. In seiner Freizeit malte er und schrieb Theaterstücke. 1979 bestand er die Aufnahmeprüfung am "Centre National de Production Cinématographique" (CNPC) von Mali. Er wurde Regie-Assistent bei den Filmen "Nyamanton" (1986) und "Finzan" (1989) von Cheick Oumar Sissoko. Gleichzeitig drehte er seinen eigenen mittellangen Film "Nieba, la journée d'une paysanne" (1988). Sein erster langer Spielfilm "Ta Dona" (1991) wurde gleich für den Goldenen Löwen von Locarno nominiert. Mit "Taafé Fanga" (1997) gewann er Preise in Cannes, Tokio, Ougadougou und Namur.
Drabo schrieb auch verschiedene Theaterstücke: "Massa" (1972), "Le Trésor del'Askia" (1977), "L'Eau de Dieu tombera" (1982) und "Pouvoir de Pagne - Die Macht der Röcke" (1983), die zur Vorlage für "Taafe Fanga" wurde.

Ta Dona (Flyer)

Ta Dona (1991)

In seinem lebensprallen Filmdebüt verbindet der Malier Adama Drabo gleich mehrere Themen zu einem der spannendsten Filme Schwarzafrikas. Auf der einen Seite steht die Suche eines jungen Mannes nach der vollkommenen Weisheit, die allen dienen soll. Dieser mystische Weg verbindet den Reichtum der traditionellen Kultur mit der Moderne. Im Gegensatz dazu steht die autoritäre Regierung: Ihr repressiver Kampf gegen die Brandrodung erfolgt ohne jeden Respekt vor der Landbevölkerung. Weiter