Regisseur/in

Elchin Musaoglu

1 Film im Verleih

Elchin Musaoglu wurde 1966 in Baku geboren. Mit 17 Jahren trat er in das „Azerbaijan State Institute of Arts and Culture, faculty of theatre directors“ ein. Nach seinem zweiten Kurs musste er in die für zwei Jahre in die sovjetische Armee in der Ukraine. Als er zurückkam, führte er seine Ausbildung in Aserbaidschan sowie in Moskau weiter. Das letzte Jahr seines Studiums verbrachte er am „Lunacharsky State Institute for Theatre Arts“ in einem Workshop des russischen Theater- und Filmregisseurs Mark Zakharov. Als 1991 in Aserbaidschan, kurz vor dem Fall der Sowjetunion, wie in vielen anderen Regionen Krieg ausbrach, erzählte ihm einer seiner Freunde die Geschichte von Nabat, die dieser selbst beobachtet hatte. Basierend auf dieser Erzählung entstand die Idee für das Drehbuch zu Nabat. Bevor Musaoglu anfing Spielfilme zu drehen, machte er sich durch seine Dokumentarfilme einen Namen.

Filmographie

1990 – "Leyla and Majnun" (55 minutes 16 mm)
1994 – Killer (65 minutes TV)
1995 – P.S. (70 minutes TV)
1996 – “The Third Side of the Record” (35 minutes TV)
1997 – “A Grain of Sand” (49 minutes TV)
1997 – “A Diary of a Traveller” (37 minutes TV)
1998 – The Azerbaijan Carpet (65 minutes TV)
1999 – Magister Dixet (74 minutes TV)
2000 – Niyazi (60 minutes TV)
2001 – “The Sun and the Cloud” (28 minutes TV)
2002 – “The Light of My Eyes” (16 minutes TV)
2003 – “Glass Toys” (12 minutes TV)
2007 – "German-Azerbaijan Friendship Relations" (45 minutes TV)
2008 – The 40th Door (82 minutes 35mm)
2014 – Nabat (105 minutes DCP)

Nabat (Flyer)

Nabat (2014)

Homage an die MütterAusgehend von einer wahren Geschichte, erzählt Elchin Musaoglu in seinem zweiten Spielfilm von der alten Bäuerin Nabat und ihrem kranken Mann, die auf ihrem Hof ausharren, während das nahe Dorf wegen wachsender Kriegsgefahr zur Geisterstadt wird. Nabat spielt in Berg-Karabach, der seit langem umkämpften Grenzregion zwischen Aserbaidschan und Armenien, in der es in den 1990er Jahren zum offenen Krieg kam. Weiter