Regisseur/in

Gianni Amelio

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Gianni Amelio ist in der Provinz Catanzaro in Kalabrien geboren und aufgewachsen. Nach einem Philosophiestudium absolvierte er eine Ausbildung am „Centro Sperimentale di Cinematografia“, arbeitete danach zuerst als Kameramann und Regieassistent. Zu Beginn seiner Karriere führte er bei verschiedenen Fernsehfilmen Regie, machte Dokumentarfilme (etwa Bertolucci secondo il cinema - Das Kino Bertoluccis, 1976) und gestaltete Arbeiten wie La citta del sole (Stadt der Sonne), eine interessante Reflexion über Tommaso Campanella. Mit dem Spielfilm Colpire al cuore (Ins Herz getroffen, 1982), der in Venedig am Festival lief, erntete er viel Kritikerlob. Ein Erfolg, den er mit Porte Aperte (Offene Türen, Bester italienischer Film 1991) fortsetzen konnte, war der Film doch für den Oscar nominiert. Schliesslich schaffte er mit den künstlerisch reifen Werken I l ladro di bambini (Gestohlene Kinder, Bester italienischer Film 1993), Lamerica 1994 (Bester italienischer Film 1995), Così ridevano (So haben wir gelacht, 1998) den definitiven Durchbruch. Letzterer wurde mit dem Goldenen Löwen in Venedig ausgezeichnet. Bei Le chiavi di casa (Die Schlüssel des Hauses, 2004) zeichnete er wieder für Regie und Drehbuch verantwortlich und konnte den Film erneut im Wettbewerb der Lagunenstadt präsentieren, wohin er auch 2006 mit La stella che non c'è (Der fehlende Stern) zurückkehrte. 2011 war er mit Il primo uomo am Filmfestival Toronto eingeladen und gewann den Fipresci-Preis.

Filmographie

2013 INTREPIDO – A LONELY HERO (l’intrepido)

2011 LE PREMIER HOMME (Il primo uomo)

2006 LA STELLA CHE NON C’È (The Missing Star)

2004 LE CHIAVI DI CASA (The Keys to the House)

1998 COSÌ RIDEVANO (The Way We Laughed)

1994 LAMERICA (Lamerica)

1992 IL MERCANTE (cm)

1992 IL LADRO DI BAMBINI (Stolen Children)

1990 PORTE APERTE (Open Doors)

1988 I RAGAZZI DI VIA PANISPERNA (The Boys on Panisperna Street)

1982 COLPIRE AL CUORE (Blow to the Heart)

L'intrepido (Flyer)

L'intrepido (2013)

Antonio Pane (Antonio Albanese) ist ein in sich ruhendes Gemüt, ein rundum zufriedener Mensch, wie man ihn heute selten noch antrifft. Er klagt nicht, er hilft und packt zu. Antonio ist eine Art Libero in einer hektischen und von Krisen gezeichneten Gesellschaft: Er führt, stundenweise auf Bestellung, jede Arbeit aus, vom Bügler bis zum Tramführer. Möchte jemand mal kurz von der Arbeit weg, Antonio übernimmt. Er ist ein wahrhaft Unverzagter. Weiter