Regisseur/in

Karen Schachnasarow - Shakhnazarov

2 Filme im Verleih

Karen Schachnasarow wurde 1952 in Russland geboren und arbeitet als Regisseur, Drehbuchautor, Produzent und Schriftsteller. 1975 schloss er sein Studium im Fachbereich Filmregie am All-Union State Institute of Cinematography (VGIK) ab, wo er sich auf Film- und Fernsehregie spezialisiert hatte. Seit 1998 ist er Generaldirektor und Vorstandsvorsitzender des Mosfilm Cinema Concern. Das grösste Filmstudio Russlands überlebte unter seiner Führung nicht nur eine schwierige Periode während der 90er Jahre, es wuchs auch zum grössten Einzelkonzern im Filmbereich in Europa heran. Das Studio ist global tätig und produziert heute einen grossen Anteil am russischen Film für Kino und Fernsehen.

Schachnasarows Filme wurden an vielen der wichtigsten internationalen Filmfestivals gezeigt, wo er mit ihnen über 20 Preise in verschiedenen Kategorien gewann. Seine Filme Ward No. 6 und White Tiger wurden von Russland für den besten fremdsprachigen Film ins Oscar-Rennen geschickt.

Filmographie

2017 Anna Karenina
2012 White Tiger
2009 Ward No. 6
2008 Vanished Empire
2004 The Rider Named Death
2002 The Star
1998 Day of the Full Moon
1995 American Daughter
1993 Dreams
1988 Zero City
1979 Kind Men

Anna Karenina (Vronsky's Story) (Flyer)

Anna Karenina (Vronsky's Story) (2017)

Leo Tolstois grandioser Roman um Anna Karenina und deren schleichenden Ausschluss aus der vermeintlich noblen Gesellschaft wurde schon oft verfilmt, aber wir bekamen in der Regel die westlichen Versionen zu sehen. Jetzt bietet sich die Gelegenheit, Tolstois Figuren für einmal in Russisch reden zu hören. Darüber hinaus hat der Filmemacher den Blickwinkel von Annas Liebhaber Wronski gewählt, der mitten im russisch-japanischen Krieg 1904 Annas erwachsenem Sohn von seiner unsterblichen Liebe erzählt. Weiter

Gorod Zero (Flyer)

Gorod Zero (1989)

Karen Schachnasarow, der Regisseur von ANNA KARENINA, gehörte in den 1980er Jahren zu den jungen Talenten im Kino des Umbruchs in der ehemaligen Sowjetunion und zu den schönsten Beispielen aus jenen Jahren zählt die Komödie GOROD ZERO (Die Stadt Zero), die auf erfrischende Art die Absurditäten des sowjetischen Alltags zuende dachte und klar machte, dass der Weg, der damals Perestroika genannt wurde, ein langer sein muss. Der Fim zeigte das Leben als absurdes Museum. Weiter