Regisseur/in

Matias Bize

1 Film im Verleih

Matías Bize hat die Chilenische Filmhochschule absolviert. Nach verschiedenen Kurzfilmen im Laufe der Ausbildung, drehte er mit 23 Jahren seinen ersten Spielfilm «Sábado» (Samstag, 2003). Die in Echtzeit gedrehte Tragikomödie über eine in letzter Minute abgesagte Hochzeit feierte am Filmfestival Mannheim-Heidelberg Premiere und gewann den Rainer Werner Fassbinder Preis. Die Handlung seines zweiten Films «En la cama» (Im Bett, 2005) entwickelt sich mit nur zwei Darstellern in einem Hotelzimmer und einer Nacht. Der Film hatte seine Premiere am Filmfestival Locarno und gewann am Filmfestival Seminci in Valladolid den Hauptpreis. Bize führt seine feinfühligen Betrachtungen des Paarlebens im dritten Spielfilm «Lo bueno de llorar» (Weinen tut gut) fort, in dem er sich mit Ende einer Beziehung auseinandersetzt. Für «La vida de los peces» (Das Leben der Fische) verlieh die spanische Filmakademie Matías Bize den Goya für den besten lateinamerikanischen Spielfilm.
2012 wurde Bize eingeladen, am neuen Berlinale Residency Programm teilzunehmen, um seinen fünften Spielfilm, «La memoria del agua» (Das Gedächtnis des Wassers) zu entwickeln.

Filmographie

 1999: Carla y Max (Kurzfilm)
 2000: La gente está esperando (Kurzfilm)
 2003: Sábado – Das Hochzeitstape
 2005: Juego de verano (Kollektivfilm mit Fernanda Aljaro, Nane González und Andrea Wassaff)
 2005: En la cama (Im Bett)
 2005: Llamando (Kurzfilm)
 2005: Llamando ficción (Kurzfilm)
 2006: Lo bueno de llorar (Weinen tut gut)
 2010: La vida de los peces (Das Leben der Fische)
 2015: La memoria del agua (Das Gedächtnis des Wassers)

La memoria del agua (Flyer)

La memoria del agua (2015)

Amanda und Javier lieben einander und leben glücklich mit ihrem vierjährigen Buben im eigenen Haus, bis ein Unfall, geschehen in einem Moment der Unaufmerksamkeit, ihnen das Kind raubt. Der Film setzt danach an: Wie weiter mit dem Leben, wie weiter in der Liebe? Matías Bize versteht es vorzüglich, aus der Fragilität des Moments das Ganze zu betrachten und Antworten zu suchen auf die Frage: Was ist das überhaupt, die Liebe? Weiter