Regisseur/in

Patricio Guzmán

Patricio Guzmán ist 1941 in Santiago de Chile geboren. Er studierte zunächst an der Filmhochschule von Madrid mit dem Schwerpunkt Dokumentarfilm. 1973 begann er an der legendären Filmtrilogie „La batalla de Chile“  zu arbeiten, die Salvador Allendes Regierungszeit und deren jähes Ende dokumentiert. 1979 stellte er die Trilogie im Exil fertig. Nach dem Militärputsch im September 1973 wurde Patricio Guzmán verhaftet und gefoltert. Nach seiner Freilassung geht er ins Exil, zunächst nach Kuba, später nach Spanien und Frankreich.

 

  • 1967: Kurzfilm: Electroshow, Preis auf dem Festival Latinamericano de Viña del Mar, Chile
  • 1968: La Tortura y otras formas de diálogo
  • 1969: El Paraíso ortopédico, Preis auf dem Dokumentar- und Kurzfilm-Festival in Bilbao, Spanien
  • 1971: Primer Año, Kritiker-Preis auf dem Mannheimer Filmfestival 1973
  • 1972: La Respuesta de octubre
  • 1975: La Batalla de Chile: La Insurrección de la burguesia
  • 1977: La Batalla de Chile: El golpe de estado
  • 1979: La Batalla de Chile: El poder popular
  • 1983: Rosa de los vientos
  • 1987: El nombre de Dios, Grand Prix auf dem Festivale dei Popoli 1987 in Florenz
  • 1992: La Cruz del Sur, Grand Prix auf dem Festival sur les Docs, 1992 Marseille
  • 1995: Pueblo en vilo (Dorf im Stillstand)
  • 1997: Chile, la memoria obstinada, Grand Prix auf dem Festival von Tel Aviv 1999
  • 1999: La Isla de Robinson Crusoe
  • 2000: Invocación
  • 2001: Le Cas Pinochet, Wettbewerb in Cannes 2002
  • 2002: Madrid
  • 2004: Salvador Allende, Wettbewerb in Cannes 2004, Goya-Preis, 100min.
  • 2005: Fernsehfilm: Mi Julio Verne - Mon Jules Verne
  • 2010: Nostalgia de la Luz (Nastalgia for the Light), (Prix ARTE) europäischer Filmpreis: Bester Dokumentarfilm

 

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El botón de nácar (Flyer)

El botón de nácar

Der Chilene Patricio Guzmán (Nostalgia de la luz) ist ein wunderbarer Erzähler. Sanft führt er uns durch seine Geschichten, die er dem Leben entnimmt und der Geschichte. In Nostalgia de la luz lud er uns ein in die Wüste und ins Universum. Dieses Mal sind es Patagonien und der Ozean. Chile hat 4300 Kilometer Küste, hat Vulkane, Berge und Gletscher. Guzmàn lauscht den Stimmen der Natur und jenen der Ureinwohner Patagoniens. Sein Film ist ein Gedicht. Weiter

Nostalgia de la luz (Flyer)

Nostalgia de la luz

In seinem dokumentarischen Essayfilm geht der Chilene Patricio Guzmán von einem zweifachen Blick in die Vergangenheit aus: Zum einen sind da die Astronomen, die in der Atacama-Wüste in den Himmel blicken und den Ur-sprung des Universums erkunden, zum anderen die Frauen, die im Wüstensand um die Observatorien herum nach sterblichen Überresten ihrer Liebsten suchen, die Opfer der Militärdiktatur geworden sind. Eine Reise ins Licht. ********* Weiter

Salvador Allende (Flyer)

Salvador Allende

Der 11. September 1973 ist ein denkwürdiges Datum: An diesem Tag wurde in Chile durch den US-amerikanischen CIA der demokratisch gewählte Präsident Salvador Allende gestürzt, die Demokratie durch eine der brutalsten Militärdiktaturen des 20. Jahrhunderts ersetzt. Der Chilene Patricio Guzmán hat diese Zeit als junger Filmemacher erlebt und in mehreren Filmen thematisiert. Jetzt nähert er sich in einem sehr persönlichen und einfühlsamen Porträt der Figur Salvador Allendes, der zu den raren integren Persönlichkeiten auf dem politischen Parkett gehörte. Weiter

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