Regisseur/in

Robert Kolinsky

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Robert Kolinsky (geboren 1970 in Solothurn) studierte Klavier an den Musik-Akademien in Basel und Prag und schloss mit dem Solisten-Diplom ab. Neben Weiterbildungen bei György Kurtag und Witold Lutoslawski absolvierte er ein Hammerklavier-Studium an der Schola Cantorum Basiliensis sowie einen Dirigentenmeisterkurs in Domain-Forget in Kanada bei Otto-Werner Müller (Juilliard School, Curtis Institute).

Robert Kolinsky gab Klavier-Recitals und trat als Solist mit Orchestern auf, z.B. unter Vladimir Ashkenazy und Gustavo Dudamel, sowie an Duo-Abenden, u.a. mit Josef Suk, Dimitri Ashkenazy,

Veronika Hagen oder Antonio Meneses. Er konzertierte an internationalen Festivals wie z.B. am Festival "Les Museiques" unter Gidon Kremer und am Menuhin-Festival in Gstaad. Für das Schweizer Radio SRF Kultur nahm er mehrere Klavierkonzerte und Kammermusikwerke von Bach bis Henze auf. In Zusammenarbeit mit EuroArts produzierte das Schweizer Fernsehen einen Kammermusikfilm mit Heinz Holliger, dem Keller Quartett und Robert Kolinsky.

Robert Kolinsky ist Intendant der Martinu Festtage in Basel. Der tschechische Komponist Bohuslav Martinu (1890 Policka - 1959 Liestal) lebte und arbeitete von 1956 bis zu seinem Lebensende in der Schweiz. Die Festtage stehen unter dem Patronat der ehemaligen US-Aussenministerin Madeleine Albright, des Dirigenten Mariss Jansons und des Bundesrats Alain Berset.

Als Autor und Regisseur hat er den Porträtfilm To Make a Comedy is no Fun - Jiri Menzel über den Regisseur und Oscarpreisträger Jiri Menzel realisiert.

To Make A Comedy Is No Fun (Flyer)

To Make A Comedy Is No Fun (2016)

Jiří Menzel gehört zu den talentiertesten Komödienregisseuren des Kinos. In seiner persönlichen Annäherung «To Make a Comedy is no Fun» beschreibt der Schweizer Musiker Robert Kolinsky das Werk Menzels und erzählt erstmals die Geschichte dieses aussergewöhnlichen Filmemachers, Theaterregisseurs und Menschen. 1968, gerade mal 28-jährig, holte sich der Tscheche mit der Komödie Scharf Beobachtete Züge den Oscar für den besten nicht englischsprachigen Film. Weiter

Im Kino:

  • Bern, Rex: 16. und 23. Dezember
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