Regisseur/in

Tristan Bauer

2 Filme im Verleih

Tristán Bauer, geboren am 22. Juni 1959 in Mar del Plata, Argentinien, geboren. Er studierte Regie am Centro Experimental, der Filmschule des Staatlichen Filminstituts und war als Kameramann bei zahlreichen argentinischen und anderen lateinamerikanischen Produktionen als Drehbuchautor und Kameramann tätig. Bauer gründete die Dokumentarfilm-Gruppe Cine Testimonio und widmete sich jahrelang intensiv dem Dokumentarfilm in Argentinien und Lateinamerika. «Despues de la tormenta» war sein erster Spielfilm, mit dem er verschiedene Auszeichnungen gewann. Seine Dokumentarfilme thematisieren meist literarische Persönlichkeiten, unter ihnen Julio Cortázar und Jorge Luis Borges, dem er sich in «Los libros y la noche» sorgsam und poesievoll annähert. Für sein Kriegsdrama «Iluminados por el fuego» erhielt Tristán Bauer 2006 den spanischen Goya in der Kategorie «Bester ausländischer Film in spanischer Sprache».

Filmographie

1983 Martin Choque, un telar en San Isidro
1984 Ni tan Blancos ni tan Indios (documentaire)
1986 Bourdelle en la Argentina, Encuentros
1988 Molinos de viento (Nach dem Sturm)
1990 Después de la Tormenta
1992 El Señor K. (documentaire)
1993 El oficio de amar
1994 Cortázar (Himmlisches Uhrwerk, documentaire)
1996 Evita, la tumba sin paz (documentaire)
1999 Los libros y la noche (Borges – Die Bücher und die Nacht)
2005 Iluminados por el fuego (Vom Feuer erleuchtet)
2010 Che - un Hombre Nuevo

Borges - Los libros y la noche (Flyer)

Borges - Los libros y la noche (2000)

Um den hundertsten Geburtstag von Jorge Luis Borges zu feiern, hat Tristán Bauer einen ausgesprochen anregenden Filmessay gestaltet: Gekonnt, respektvoll und poetisch vermischt er Archivdokumente, Gespräche und Fotos zum Leben des Schriftstellers, die Borges' politische Haltung, seine Probleme mit dem Perón Regime und seine internationalen Erfolge widerspiegeln. Weiter

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Después de la tormenta (Flyer)

Después de la tormenta (1990)

Tristan Bauers «Después de la tormenta» (Nach dem Sturm) ist zunächst einmal ein städtischer Film, aussagekräftig für mehrere Länder des Kontinents in der geschilderten Entwicklung wie in den starken Bildern zur Situation. In Bauers Film kommt der Sohn eines entlassenen Fabrikarbeiters hinter Gitter, weil er sich mit Diebereien jenes Geld besorgen wollte, das ihm der arbeitslose Vater nicht geben kann. "Arbeiter sein ist ein Unglück", hat der Vater zu seinem Sohn gesagt. Weiter