La tierra y la sombra (Flyer)

La tierra y la sombra

Alfonso ist ein alter Bauer, der nach Hause zurückkehrt, um sich um seinen schwerkranken Sohn zu kümmern. Er entdeckt sein altes Haus wieder, wo die Frau, die einmal seine Ehepartnerin war, noch immer lebt mit seiner Schwiegertochter und dem Enkelsohn. Die Landschaft, die ihn erwartet, gleich einem Ödland. Weite Zuckerrohrplantagen umgeben das Haus und produzieren immerwährende Aschenwolken. 17 Jahre, nachdem er seine Familie verlassen hat, versucht Alfonso wieder dazuzugehören und seine Familie zu retten. Weiter

Tous les jours la nuit - Mineros en Bolivia (Flyer)

Tous les jours la nuit - Mineros en Bolivia

Während vieler Jahre fotografierte der Schweizer Fotograf Jean-Claude Wicky die Welt der bolivianischen Bergarbeiter, als er sah, wie stark sie auf seine Bilder reagierten, beschloss er, den Film Alle Tage ist Nacht zu drehen. Schwarz-Weiss-Fotos wechseln darin mit Filmsequenzen ab, in denen die Kumpel über ihren harten Alltag sprechen, aber auch ihren Stolz, ihre Würde, ihre Kultur und ihre lebendige Tradition sichtbar machen. Weiter

Katanga Business (Flyer)

Katanga Business

Nach «Mobutu, roi du Zaire» arbeitet Thierry Michel weiter in seinem filmischen Studium der Situation in Afrika. In diesem Film erkundet er die Region Katanga in der Demokratischen Republik Kongo. Immense Vorkommen von Bodenschätzen ziehen da Interessenten aller Schattierungen an und lassen den einen oder anderen an eine rosige Zukunft glauben. Im Film erleben wir sowohl politische Auseinandersetzungen als auch die Präsenz Chinas, wie sie auf dem afrikanischen Kontinent verbreitet ist. Weiter

Dignidad de los nadies, La (Flyer)

Dignidad de los nadies, La

Von der Würde der Menschen Nachdem sich der argentinische Altmeister Fernando Solanas in MEMORIA DEL SAQUEO mit den neoliberalen Strukturen auseinandergesetzt hat, die in seiner Heimat die Wirtschaft ausverkauft und zerstört haben, widmet er sich in seinem neusten Dokument den betroffenen Menschen und zeigt Formen des Widerstands: Arbeiter öffnen geschlossene Firmen, Bauern verhindern Zwangsversteigerungen, Arbeitslose setzen die Regierung unter Druck. Ein starkes, ein bewegendes Stück Kino, das voll ins Leben eintaucht, dort, wo die Kameras sonst kaum hinkommen. Weiter

Lagaan (Flyer)

Lagaan

Kino zum Dahinschmelzen Es war einmal im kleinen Dorf Champaner inmitten Indiens gegen Ende des 19. Jahrhunderts, zu der Zeit also, da die britischen Kolonialherren noch das Sagen hatten. So märchenhaft müsste wohl die Erzählung einer der verrücktesten Geschichten beginnen, die je auf der Leinwand zu sehen waren. Die Dorfbewohner sollen ihren Zehnten, den Lagaan, abgeben und können das nicht, weil die Ernte ausgefallen war. Weiter

Marat, tueur à gages (Flyer)

Marat, tueur à gages

Neureich im neuen Reich Nur kurz dreht sich Marat auf der Fahrt vom Hospital nach Hause zum Rücksitz um, um dort einen Blick auf sein neugeborenes Kind im Schoss seiner Mutter zu werfen. Der kurze Augenblick von Unaufmerksamkeit verändert sein Leben für immer. Marat ist Chauffeur von Professor Karakulowitch Kassymow, dem Forschungsleiter am Institut für Mathematik in Almaty, der Hauptstadt von Kasachstan. Beim an sich harmlosen Aufprallunfall, den er aus Unachtsamkeit verursacht, beschädigt Marat den Mercedes eines Neureichen. Und das sollte verhängnisvolle Folgen haben. Weiter

Swaham (Flyer)

Swaham

Shaji N. KarunIndien – 1994

Im Gegensatz zu den immer zahlreicher werdenden Formalisten im Kino zeichnen sich asiatische Autoren noch durch einen klaren Realitätsbezug aus, freilich auch noch durch den Glauben daran, dass "ein Künstler nicht stumm bleiben darf gegenüber jenen, die vergessen wurden in einem unfreundlichen System", wie der Inder Shaji Karun das formuliert. Der hochbegabte Kameramann aus dem Südstaat Kerala hatte 1988 mit seinem Erstling "Piravi" weltweit grosses Aufsehen erregt und unter anderm am Festival von Locarno einen der Hauptpreise gewonnen. Weiter

Después de la tormenta (Flyer)

Después de la tormenta

Filme aus Lateinamerika müssten eigentlich auch bei uns ein grosses Publikum finden, wenn man bedenkt, wie viele in den letzten Jahren den Kontinent oder einzelne Länder darauf bereist haben. "Despues de la tormenta" vom Argentinier Tristan Bauer könnte gemachte Erfahrungen vertiefen und erweitern, den Blick auf die lateinamerikanische Gegenwart über seine eigenen Geschichten und Erzählformen schärfen. Weiter

Barroco (Flyer)

Barroco

Paul LeducMexico – 1989

Ein reines Sinnenspiel hat der Mexikaner Paul Leduc gestaltet - das bleibt der wohl wichtigste Film zum 500. Entdeckungsjahr Amerikas. "Ich erhebe nicht den Anspruch, Filme für alle zu machen", sagt Paul Leduc. Damit hebt er sich schon mal positiv von der Masse ab. Als "Barroco" in Cannes präsentiert wurde, war der Film eine echte Wohltat, weil er gerade dort durch sein eigenes Profil aus einem Angebot herausstach, in dem so vieles sich gleicht. Leduc arbeitet, abgesehen von einem ins Off entrückten Einstiegssatz, ohne gesprochene Worte. Weiter

Flower Island - Ilha das flores (Flyer)

Flower Island - Ilha das flores

Im Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel) lässt uns der Brasilianer Jorge Furtado lachen, bevor uns das Lachen im Hals stecken bleibt. Drei Sätze bilden den Einstieg in den Kurzfilm "Ilha das flores" (Blumeninsel). Da heisst es zunächst im Vorspann: "Das ist kein Spielfilm". Dann, nicht minder sachlich: "Es gibt einen Ort namens Blumeninsel." Und als ob der Sachlichkeit noch nicht genug wäre, mit einem zusätzlichen Schuss Dimension: "Es gibt keinen Gott." Klar: Bei so viel Sachlichkeit ist vom ersten Moment an Ironie mit im Spiel. Weiter

Halodhia choraye baodhan khai (Flyer)

Halodhia choraye baodhan khai

Jahnu BaruaIndien – 1987

Einfühlsam erzählt der indische Filmemacher Jahnu Barua in seinem Spielfilm "Die gelben Vögel" die Geschichte des armen Bauern Rakheshwar Bora, dessen Reisfeld ihn und seine Familie versorgt. Weil Boras Vater die Tilgung der Pfandschuld und das Landstück nicht vom Landbesitzer Sonathan Sharma quittieren liess, beansprucht dieser immer noch das Besitzrecht auf das Reisfeld. Weiter

Jom (Flyer)

Jom

Der zweite und letzte Langspielfilm des 1987 verstorbenen senegalesischen Kameramanns und Filmemachers Ababakar Samb Makharam setzt in der Gegenwart an, und betrachtet zuerst in einigen Szenen die Stimmung in einem Viertel, wo Frauen mit ihren Männern alles andere als zufrieden sind. Sie weisen sie zurecht und pochen darauf, dass sie mit ihren verwerflichen Handlungen ihre Würde nicht so leicht aufs Spiel setzen sollen. Weiter

Deus e o diabo na terra do sol (Flyer)

Deus e o diabo na terra do sol

Manuel flieht mit seiner Frau Rosa in den Sertão, nachdem er seinen Oberst attackiert hat. Sie begegnen dem mystischen Sebastião, der einen baldigen Umsturz voraussagt. Der Prophet und seine Gläubigen werden von Antonio das Mortes, dem Helfeshelfer der Grossgrundbesitzer, umgebracht. Manuel und Rosa sind die einzigen Überlebenden und treffen den Rest einer Banditenbande. Ihr Anführer Corisco will den Sertão in Brand stecken. Weiter

Subarnarekha (Flyer)

Subarnarekha

Ritwik GhatakIndien – 1962

Die Teilung Bengalens im Jahr 1948 bildet den Hintergrund des Films "Subarnarekha" von Ritwik Ghatak. Millionen von Menschen haben damals durch die Flucht ihren Halt verloren, Familien sind auseinander gebrochen, der Verzweiflung der Erwachsenen steht die von Schuld und Korruption noch unversehrte Sehnsucht der Kinder gegenüber. Dem Filmemacher Ghatak gelingt es, seinen dichterischen Visionen eine universelle Dimension zu geben: Die Vertriebenen verschmelzen mit all jenen Flüchtlingen, die damals und heute vor dem Leben zurückwichen. Weiter

Komal gandhar (Flyer)

Komal gandhar

Ritwik GhatakIndien – 1961

Thematisch greift dieses Werk eine der konstanten Ängste von Ritwik Ghatak auf: Jene der Zerstörung der Träume, die uns gestärkt hat, für die wir gekämpft haben. Allen voran der Traum vom Aufbau einer Einheit, in der sich die objektiven Bedingungen zusammentun, um der sozialen Struktur eine Form zu geben. Der Film bildet zusammen mit "Meghe dhaka tara" und "Subarnarekkha" Ghataks Flüchtlingstrilogie. Weiter

The Seven Samurai - Shichinin no samurai (Flyer)

The Seven Samurai - Shichinin no samurai

Akira KUROSAWAJapan – 1954

In neuer Kopie und zum ersten Mal integral im Kino präsentieren wir diesen grossartigen Klassiker von Akira Kurosawa. Der Film ist in einem kleinen Dorf angesiedelt, das jeden Herbst von Banditen überfallen wird. In der Not entschliessen sich die Bauern, professionelle Schwertkämpfer anzuheuern. Weiter

Im Kino

  • Zürich: ab 4. Juli