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Zu Neujahr reisen Luisa, Emilio und die gemeinsame 14-jährige Tochter Ana zu Emilios Mutter Memé in ihr abgelegenes Landhaus. Dort versammelt die Matriarchin ausserdem ihren Sohn Sergio mit seinen Buben und Tochter Inés mit ihrem Baby um sich. Noch zuhause ist Luisa Ana beim Schlafwandeln begegnet. Was, wie sich später herausstellt, nicht nur als Metapher in der Familie liegt. Heitere Festtage sollen es werden, doch in der sommerlichen Hitze brodelt es innerhalb der Familie: ein möglicher Hausverkauf, Luisas Job,verpasste Absprachen, unbefriedigte Bedürfnisse, Überforderung, Unverständnis, Rebellion. Es sind die kleinen Situationen im Bett, am Tisch, zwischen Tür und Angel, in denen Luisa ihren Rollen als Frau bewusst wird und sie mehr und mehr reflektiert.Überraschend taucht der älteste Sohn Sergios auf, der sofort einen Sonderstatus geniesst. Alejo bringt Geschenke, neckt, scherzt, entlockt sogar der müden Luisa ein Lächeln und weiss genau um seine Wirkung. Von dieser ist die junge Ana gleichermassen fasziniert wie überfordert, wenn sich die Cousins etwa auf lange Streifzüge durchs Unterholz zu einem Waldsee begeben und Ana heimlich den nackten Alejo beobachtet. Je selbstverständlicher sich die Teenager miteinander geben, desto mehr sucht Luisa Anas Nähe, sorgt sich, dass ihr die Tochter entgleitet, will sie vor etwas schützen, was nur sie zu kommen sehen scheint.Die Cousins wollen alle draussen zelten, nur Ana darf nicht: zu gefährlich für eine Schlafwandlerin. Als das Mädchen in der Nacht dann doch nicht in ihrem Bett liegt, beginnt eine aufgeregte Suche im und ums Haus, an der sich gar Memé und die treue Haushälterin beteiligen. Wortlos taucht die 14-Jährige schliesslich aus dem Busch auf, Luisa weicht ihr nicht mehr von der Seite. Wenig später entladen sich die familiären Spannungen durch die Entdeckung Memés, die auch die Schlafwandler vollends aus ihrem Delirium weckt.

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Premiere LOS SONAMBULOS

Der neue Film von Paula Hernandez auf filmingo.ch

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Originaltitel Los sonámbulos
Deutscher Titel Die Schlafwandler
Französischer Titel Les somnabules
Andere Titel Los sonámbulos
RegisseurIn Paula Hernández
Land Argentinien
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Paula Hernández
Montage Rosario Suárez
Musik Pedro Onetto
Kamera Iván Gierasinchuk
Ton Martín Grignaschi
Ausstattung Aili Chen
Länge 107 Min.
Sprache Spanisch/d/f
SchauspielerInnen
Ornella D'Elía
Rafael Federman
Daniel Hendler
Valeria Lois
Marilu Marini
Erica Rivas
Luis Ziembrowski

«Paula Hernandez schafft mit LOS SONAMBULOS das Kunststück, gleich mehrere weibliche Perspektiven zu forcieren, ohne die Männerfiguren zu marginalisieren. Dabei treten die Unsicherheiten aller Figuren zutage, ihr Trotz, ihre Suche. Und der Filmtitel, die Schlafwandler, bekommt eine ganz eigene Bedeutung. Das Gefühl, fast alles in diesem Film schon einmal gesehen zu haben, in anderen Filmen oder im eigenen Leben, verleiht LOS SONAMBULOS eine sonderbare Hartnäckigkeit - für einmal ist genau dieses Déjà-vu keine erzählerische Schwäche, sondern die zentrale Kraft dieses Filmes.» Michael Sennhauser, Radio SRF

«Paula Hernández ist eine grosse Filmemacherin.» F.A.Z. – Frankfurter Allgemeine Zeitung

«Wie treffend, wie präzise Paula Hernández die einzelnen Szenen inszeniert hat. Es kommt einem alles so vertraut vor, dass man manchmal sagen möchte: Ja, so ist es. Das ist der Stoff, aus dem Familiengeschichten sind.» F.A.S. – Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

«Paula Hernández se surpasse avec Los Sonámbulos, son quatrième long métrage, entre huis clos tendu et admirable portrait de femme.» Le Courrier, Mathieu Loewer

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Im Kino

  • Chur: 7. Februar
  • Olten: 17. bis 20. April