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In Petrópolis bei Rio de Janeiro lebt Irene mit Mann Klaus und vier Söhnen. Der älteste, ein talentierter Handballer, wird von einem Profiverein aus Deutschland gescoutet. Irene wusste, dass Kinder flügge werden, aber dieser Abschied kommt früher als erwartet. Stolz mischt sich mit mütterlicher Sorge: Was macht er draussen in der Welt ohne sie? Gustavo Pizzi und Karine Teles wurden von der Geburt ihrer Zwillinge inspiriert, diese anrührende Geschichte über die Liebe zum Kind und das Loslassen zu erzählen.

Für einmal einfach Alltag

Mit Karine Teles steht und fällt dieses kleine Schmuckstück aus Brasilien. Der Filmstar hat nicht nur die Idee gehabt und am Drehbuch mitgeschrieben – sowie das Film-Zwillingspaar im echten Leben zur Welt gebracht –, die Teles verkörpert auch die Hauptrolle der Irene. Und wie! Man kann sagen: Der ganze Film kreist um diese Frau wie die Planeten um die Sonne, und kreisend um ihre Mutter, Schwester und Ehefrau bewegen sich auch die anderen Figuren. Was mich an diesem Film am meisten fasziniert und berührt hat, ist die Nähe zum Alltag, das Unbeschönigende, Ungeschminkte, das aus dem Vollen des Lebens heraus Geschöpfte.

Kino ist ja eigentlich eine Kunst mit Hang zum Überhöhen, was sich oft auch ausbezahlt und Sinn macht. Hier aber erzählt uns ein Paar eine Geschichte, bei der man mitunter das Gefühl hat, die Familie, um die es geht, sei sich gar nicht bewusst, dass da eine Kamera alles aufzeichnet. Und dabei wissen wir doch, dass alles geschrieben und gespielt ist. Die vierfache Mutter Irene muss damit Leben, dass der älteste Sohn eine verlockende Einladung nach Europa bekommen hat und bald abreisen wird. Sie lebt mit einem Träumer von Mann und einer Schwester, die den ihren zu verlassen versucht. Das alles ist mit Liebe für Details erzählt, lebensnah gespielt, voll von komischen und amüsanten Momenten und von Hoffnung. Ein Film, der irgendwie gut tut, vielleicht eben auch deshalb, weil er uns nichts vormacht.

Walter Ruggle

Weitere Artikel: Vorpremieren von LOVELING

Zu Gast: Der Brasilianer Gustavo Pizzi

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Originaltitel Loveling
Deutscher Titel Liebling
Französischer Titel Loveling
Andere Titel Loveling - Benzinho
RegisseurIn Gustavo Pizzi
Land Brasilien
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Gustavo Pizzi, Karine Teles
Montage Lívia Serpa
Kamera Pedro Faerstein
Ton Rafael Alvarez, Pablo Bahamondez, Roberto Espinoza
Ausstattung Dina Salem Levy
Kostüme Diana Leste
Produktion Gustavo Pizzi
Länge 95 Min.
Sprache Portugiesisch/d/f
SchauspielerInnen
Karine Teles Irene
Otávio Müller Klaus
Adriana Esteves Sônia
Konstantinos Sarris Fernando
César Troncoso Alan
Mateus Solano Paçoca
Camilo Pellegrini Ligia
Ariclenes Barroso Sergio
Auszeichnungen

Málaga Spanish Film Festival 2018: 

Golden Biznaga Best Iberoamerican Film, Silver Biznaga Special Critics Award

«Eine Mutter-Kind-Beziehung: Der Brasilianer Gustavo Pizzi schildert im Spielfilm «Loveling» lebensnah und einfühlend die ambivalente Beziehung einer Mutter zu ihrem Sohn. «Loveling» ist ein begeisternder Film auf das Leben, ohne dass dabei die Probleme des Alltags verschwiegen werden. Vielleicht ist Pizzi hier ein realistisches Märchen gelungen, falls das möglich ist.» Hanspeter Stalder, der-andere-film.ch


«Ein liebevoller und unterhaltsamer Einblick mitten in den chaotischen Alltag einer Grossfamilie.» Aargauer Zeitung, Aaku


«Die ausgezeichnete Karine Teles spielt diese Mutter, und ihre Zwillinge verkörpern die Jüngsten der Familie.» Züritipp


«Eine Familie, die man gleich ins Herz schliesst: Solidarisch, strahlend, zusammengehalten durch die Liebe. Gelobt seien die filmischen Geistesblitze des Regisseurs.» Valérie Lobsiger, auxartsetc.ch


«Brasiliens Star Karine Teles glänzt als Mutter mit vollen Händen in einem Melodram, das mit gelebter Wahrheit und alltäglichen Details strahlt.» Variety


«Karine Teles Karine brings ferocious warmth and humor to the lead role.» The Hollywood Reporter

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