Film

Return to Dust

Ruijun LiChina – 2022
TRAILER

Der chinesische Bauer Ma bewirtschaftet das Land mit Esel und Pflug. Da er der Letzte in seiner Familie ist, der nicht verheiratet ist, soll er Guiying ehelichen, eine Frau mit schwacher Gesundheit. Die beiden entdecken gemeinsam die Liebe in dieser romantischen Erzählung von grosser Zärtlichkeit und atemberaubender Schönheit, die die Kontraste im heutigen China widerspiegelt.

Ma und Guiying leben auf dem Land und führen ein isoliertes und eher beschwerliches Leben: Der schweigsame Bauer Ma ist das letzte unverheiratete Mitglied seiner Familie; Guiying ist körperlich fragil, unfruchtbar und über das im ländlichen China übliche Heiratsalter weit hinaus. In der zwischen ihnen von den Familien arrangierten Ehe treffen sie als zwei Fremde aufeinander, die Vereinzelung und Demütigungen gewohnt sind.

Die Heirat könnte alles nur noch verschlimmern, doch für Ma und Guiying wird sie im bewegenden und grossartig fotografierten Spielfilm Return to Dust des jungen Regisseurs Li Ruijun zur Chance. Sie entdecken ihre gemeinsame Bestimmung. Sie lernen, Nähe zuzulassen, sich auszusprechen, füreinander zu sorgen und zu lächeln – trotz der harten Feldarbeit, mit der sie ihren Lebensunterhalt bestreiten, und trotz der Herausforderungen, die sie gemeinsam bewältigen müssen. Regisseur Li Ruijun kennt das Leben in der Region und weiss sehr genau, wovon er erzählt. Für die Dreharbeiten ist er in sein eigenes Heimatdorf Gaotai in die nordwestchinesische Provinz Gansu nahe der Wüste Gobi zurückgekehrt, feiert die Schönheiten der Natur und thematisiert Zwangsverstädterung und Entwurzelung. Doch vor allem geht es ihm darum, wie seine arglosen und verletzlichen Figuren die Welt sehen. Ihnen gelten seine Liebe und sein Vertrauen. Ein visuell beeindruckender und zutiefst menschlicher Film, der geprägt ist von unaufdringlicher Zärtlichkeit und der sanften Entdeckung von Liebe.

Weitere Artikel: Erfolg für chinesische Lovestory

RETURN TO DUST gewinnt den Golden Spike in Valladolid

Weiter

Ein Bär für Indonesien

Silberner Bär für NANA

Weiter

Originaltitel Return to Dust
Deutscher Titel Return to Dust
Französischer Titel Le retour des hirondelles
Andere Titel Return to Dust - Yin Ru Chen Yan
RegisseurIn Ruijun Li
Land China
Kinoformate Blu-ray, DCP
Drehbuch Li Ruijun
Montage Li Ruijun
Musik Peyman Yazdanian
Kamera Wang Weihua
Ton Wang Changrui
Ausstattung Li Ruijun, Han Dahai
Kostüme Wu Jingyin
Produktion Hucheng No.7 Films - Zhang Min, Li Yan
Länge 133 Min.
Sprache Chinesisch (Gansu)/d/f
SchauspielerInnen
Wu Renlin Youtie Ma
Hai Qing Guiying Cao
Auszeichnungen

Berlin International Film Festival
Competition

Udine Far East Film Festival
Audience Award - Black Dragon Award

Golden Apricot Yerevan International Film Festival
Competition

Jameson CineFest - Miskolc International Film Festival
Emeric Pressburger Prize
FIPRESCI Prize

«Nicht bloss beeindruckend, sondern sehr nahe jenem Bereich, wo Begriffe wie ‹Meisterwerk› oder ‹filmische Offenbarung› angemessen klingen. – Eine tief berührende Parabel über die Arbeit am eigenen Glück.» 
Die Wochenzeitung WoZ, Dominic Schmid

«La beauté de la lumière et des cadrages subjugue, l’apparente simplicité confère de l’importance aux détails, et dès qu’un peu de tendresse apparaît, elle touche vraiment.»
Le Temps, Norbert Creutz

«Staatschef Xi verspricht Wohlstand durch Urbanisierung, die Armut sei besiegt. Etwas anderes soll man nicht sehen, kann man auch nicht mehr. Zumindest in China nicht. Hier schon. Und wer den bewegenden Film sehen kann, sollte ihn sich anschauen.»
Neue Zürcher Zeitung, Andreas Scheiner

«Le contexte social en toile de fond porte la beauté de la rencontre entre deux humains et un âne.» 
RTS 12h45, Robin Adet

«Regisseur Li Ruijun zeigt wunderschöne Landschaften – auch die Wüste Gobi kommt vor – und das harte Leben der Menschen. - Ein stiller, berührender Film über ein ganz alltägliches Leben.»
Züritipp, Gregor Schenker

«Die beiden Aussenseiter haben sich selbst, sie genügen sich. Sie drücken sich etwa sanft mit Weizenkörnern Blumenmuster auf die Haut. Das ist Romantik bis in den Tod. Das ist schön.»
SRF Kultur, Georges Wyrsch

«Un film absolument magnifique, des personnages superbes, une grande actrice face à un acteur non-professionnel paysan de son état.» 
RTS 12h45, Stéphane Gobbo


«Eine singuläre Liebesgeschichte, die so zärtlich und natürlich wirkt, wie sie schon lange nicht mehr erzählt wurde.» 
Outnow, Teresa Vena

«Wenn die Eheleute beim Jäten Gedanken über die Natur austauschen, erhält der Film etwas Sagenhaftes. Als sei er ein Gedicht über das gute Leben im schlechten. Oder eine Erinnerung an die grossen Einsiedler der chinesischen Literatur.»
Die WochenZeitung, 
Annette Hug

«Das isolierte Paar steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, die kleinen Gesten der Zuneigung haben Gewicht. Die Schönheit der Beziehung kontrastiert die Lebensrealität.»
kath, Natalie Fritz

«Le Retour des hirondelles noue ainsi avec intelligence un propos social et la trajectoire singulière de deux personnages apprenant à s’aimer, en sachant prendre le temps nécessaire au développement de son récit.» 
Ciné-feuilles, Noé Maggetti


«Eine absolut rührende Liebesgeschichte.»
Luzerner Zeitung, Regina Grüter

«Es wird klar, dass hier nicht Paar­harmonie das Thema ist, sondern das sich Un­terordnen und auf sich allein gestellte Durch­schlagen. Ein Romantikverständnis im Tragi­schen.»
P.S. Zeitung, Thierry Frochaux


«Là, on prend le temps, on se pose, c’est du cinéma!» 
RTS La Première Vertigo, Philippe Congiusti


«Return to Dust berührt mit einer zarten Liebesgeschichte und tiefsinnige Deutungen des Lebens. – Li Ruijun lässt uns teilhaben an einem Stück Wirklichkeit, wie es das Kino zu schaffen vermag, daran erinnernd, dass grosse Künstler nie Filme über ein Thema, sondern stets über ihr Leben und ihre Welt kreieren.»
Seniorweb, Hanspeter Stalder

«Le film du Chinois Li Ruijun enchante par son délicat récit d’un couple de paysans dépouillés qui se retrouvent confrontés à l’inéluctable retour à la terre.» 
J:mag, Firouz Pillet

«Ohne moralisierenden Tonfall und mit einem gewissen Sinn für subtile Komik erzählt der Film vom Übergang von der kommunistischen Ordnung in die freie Marktwirtschaft und welche Mittel die Gesellschaft nutzt, um den daraus resultierenden Anpassungsschwierigkeiten zu begegnen. Zudem hat der Regisseur Figuren geschaffen, deren Bescheidenheit einen selbst Demut lehrt.»
Cineman


«In prächtigen Bildern und mit genauem Blick für die landwirtschaftliche Arbeit erzählt Li Ruijun von der langsam wachsenden Liebe in einer arrangierten Ehe: Ein durch seine ruhige Erzählweise bewegende Kraft entwickelndes Liebesdrama, das gleichzeitig mit seiner stillen Hommage an ein einfaches Leben im Einklang mit der Natur als Kritik an der rasenden Modernisierung Chinas gelesen werden kann.»
Filmnetz, Walter Gasperi

«Li Ruijun poursuit l’exploration de sa province d’origine avec tendresse et indignation dans ce nouvelexemple de résistance à la censure.»
Cineman, Eleo Billet

«Es gibt Filme, die wie die chinesische Bau­ern­tra­gö­die Return to Dust auf den ersten Blick unpolitisch wirken, aber im Nachhinein in ihrer abgründigen Düsternis wie ei­ne ästhetische Widerstandsgeste erscheinen.»
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb

«Eine zarte Liebesgeschichte zwischen zwei Aussenseitern.» 
Radio RBB

«Li Ruijun capte à merveille toutes les énergies contraires qui composent la société rurale de la Chine contemporaine pour en faire un réquisitoire fort, beau et violent à la fois.»
Le Bleu du Miroir, Florent Boutet

«Wie die beiden sich lieben lernen, das Land bestellen und ein Haus bauen, wie sie mit ihrem Esel Furche um Furche ackern, Ziegel um Ziegel, Weizengarbe um Weizengarbe aufschichten, das hat eine fast spirituelle Qualität.»
Süddeutsche Zeitung, Sonja Zekri


«Filmemacher Li Ruijun blickt auf seine Protagonisten mit derselben Zärtlichkeit und Liebe, die sie jeweils charakterisieren. – Der Film wirft grossartige Bilder auf die Leinwand, viele von ihnen will man festhalten, weil man genauer hinsehen und sie auf sich wirken lassen will.»
Kino-Zeit, Verena Schmöller


«Return to Dust blickt auf das Landleben im kargen, vom Wirtschaftswunder vergessenen Nordwesten Chinas – und steuert mit viel Geduld auf ein Bild hin, das sitzt.»
critic, Martin Gobbin


«In ebenso einfachen wie wunderschönen Bildern erzählt Return To Dust vom Wandel der chinesischen Gesellschaft, die dem Individuum kaum Raum lässt, besonders wenn es sich um Aussenseiter handelt. Ein schmerzhaft schöner Film ganz ohne das übliche Pathos oder übertriebene Sentimentalität.»
Filmstarts, Michael Meyns

«A later-life love story of the gentlest kind, Li Ruijun’s Return to Dust is an absorbing, beautifully framed drama that makes a virtue — possibly too much a virtue — of simplicity.»
Variety, Jessica Kiang

Affiche_Français (1224 kB)

Dossier_Medien (363 kB)

Dossier_Presse (5117 kB)

Flyer_Deutsch (1126 kB)

Flyer_Français (1127 kB)

Werberatschlag (203 kB)

© COPYRIGHT

Texte sowie sämtliches Bild- und Tonmaterial auf der Homepage der Stiftung trigon-film sind für die Berichterstattung über den jeweiligen Film bzw. zur Bewerbung des entsprechenden Kinostarts bestimmt. Die Materialien stehen unentgeltlich nur für die Berichterstattung über den jeweiligen Film bzw. für dessen Bewerbung zur Verfügung. Jede davon getrennte Nutzung ist im Sinne des Urheberrechts untersagt bezw. muss rechtlich mit trigon-film geklärt werden. Die entgeltliche sowie unentgeltliche Weitergabe an Dritte ist untersagt. Der Copyright Hinweis © trigon-film.org ist obligatorisch. Durch die Nutzung unseres Materials erkennen Sie die Copyright-Bestimmungen an!

Im Kino

  • Baden-Wettingen: jetzt im Orient
  • Basel: jetzt im Atelier
  • Bern: jetzt im Rex
  • Brugg: jetzt im Odeon
  • Chur: jetzt im Kinocenter
  • St. Gallen: jetzt im Kinok
  • Wattwil: jetzt im Passerelle
  • Zürich: jetzt im Arthouse Uto
  • Bern, Kellerkino: ab 1. Dezember
  • Biel, Filmpodium: ab 2. Dezember
  • Brienz, Kinotheater: 2. bis 4. Januar
  • Heiden, Rosenthal: 2., 6. + 17. Dezember
  • Ilanz, Sil Plaz: 14. und 23. Dezember
  • Olten, Lichtspiele: 8. und 15. Dezember
  • Pfäffikon, Rex: 13. und 14. Dezember
  • Rodersdorf: 16. Dezember
  • Solothurn, Uferbau: ab 11. Dezember
  • Spiez, Movieworld: 6. Februar
  • Stein am Rhein: 6. März
  • Wil, Cinewil: 9. Januar