Der 60-jährige Jacobo, Inhaber einer Sockenfabrik in Montevideo, lebt seit dem Tod seiner Mutter alleine. Sein einziger Besitz ist die heruntergekommene Fabrik. Marta ist für ihn viel mehr als nur eine qualifizierte Angestellte, sie ist praktisch seine rechte Hand: Versucht sie doch regelmässig, Probleme vor Jacobo fern zu halten. Über die Jahre hinweg ist zwischen den beiden eine gewisse Abhängigkeit entstanden. Als sich sein jüngerer Bruder Herman meldet, er würde zur Grabsteinsetzung für die verstorbene Mutter aus Brasilien anreisen, gibt Jacobo Marta als seine Ehefrau aus. Er tut dies, um mit seinem jüngeren Bruder gleichzuziehen. Denn Herman ist erfolgreich, leitet in Brasilien eine gut gehende Strumpffabrik und hat Frau und Kinder. Marta sieht Jacobos Bitte sich als seine Ehefrau auszugeben als Beweis dafür, dass sie mehr ist, als nur seine Angestellte. Herman, der wegen der Pflege der kranken Mutter seinem Bruder gegenüber ein schlechtes Gewissen hat, lädt Jacobo und Marta zu einem Ausflug ans Meer ein. Dabei verändert sich die Beziehung zwischen den dreien.

Originaltitel Whisky
Deutscher Titel Whisky
Französischer Titel Whisky
Andere Titel
RegisseurIn Pablo Stoll & Juan Pablo Rebella
Land Uruguay
Kinoformate 35mm, DVD
Drehbuch Pablo Stoll & Juan-Pablo Rebella
Montage Fernando Epstein
Musik Pequeña Orquesta Reincidentes
Kamera Bárbara Álvarez
Ton Catriel Vildosola, Daniel Yafalián
Ausstattung Gonzalo Delgado Galiana
Produktion Fernando Epstein
Länge 98 Min.
Sprache Spanisch/d/f
SchauspielerInnen
Andrés Pazos Jacobo
Mirella Pascual Marta
Jorge Bolani Herman
Daniel Hendler Junger Ehemann
Ana Katz Junge Ehefrau
Auszeichnungen

Oscars 2005:
Uruguays offizieller Vorschlag für die Oscar-Nominierung als bester ausländischer Film //

Cannes 2004:
Prix du Regard Original und Preis der internationalen Filmkritik (FIPRESCI) //

Havanna Filmfestival 2004:
Premio Coral fiction, Premio Glauber Rocha (Besondere Erwähnung), Premio Universidad de La Habana //

Thessaloniki International Film Festival 2004:
Preise für das beste Drehbuch und die beste Hauptdarstellerin //

Tokyo International Film Festival 2004:
Tokyo Grand Prix für den besten Film, Best Actress Award für die Hauptdarstellerin //

Lima Latin American Film Festival 2004:
Preise für das beste Drehbuch und die beste Hauptdarstellerin //

Huelva Latin American Film Festival 2004:
Preis für den besten Film //

Sundance-NHK International Filmmakers Award for Latin America für das beste Drehbuch.

Whisky - ein Meisterwerk.

Basler Zeitung

 



Der Film gehört mit zum Originellsten, was uns in letzter Zeit aus Lateinamerika erreicht hat.



NZZ Ticket

 



Die Uruguayer Juan Pablo Rebella und Pablo Stoll beweisen mit ihrer zweiten gemeinsamen Regiearbeit visuellen Stilwillen und Gespür für die leise Komik unspektakulärer Situationen. Dabei sind ihre Protagonisten so extrem wortkarg, dass sie einem Aki-Kaurismäki-Film entstammen können. Trotzdem (oder deswegen) verfolgt man ihre Ver- und Entwicklungen amüsiert und hingerissen.



Züritipp



Mit «Whisky» ist ein wohltuend stiller Film entstanden, der vieles bis zum Schluss unausgesprochen lässt - und den Zuschauer mit einem Funken Hoffnung zurücklässt.



Cineman  





Man schaut und ist berührt und mit dem Leben versöhnt.



Sonntagszeitung





Dass die jungen Regisseure (beide sind 1974 geboren) dem vermeintlich tristen Thema soviel hintergründigen Humor abgewinnen, liegt nicht zuletzt am wunderbaren Darstellertrio, das einem auch nach Filmende noch lange im Kopf herumgeistert.



Zisch Luzern





Ein kleiner, äusserst liebenswürdiger Film: «Whisky» beschreibt einen uruguayischen Alltag, der etwas durcheinander gerät. Whisky» ist eine Mischung aus raffiniertem Erzähl-Kino mit Wendungen und einer Milieu-Studie,



20 minutaen







Ein kleines Wunder voller Schonungslosigkeit und Menschlichkeit, in welchem diskrete Regieführung und Einfallsreichtum miteinander wetteifern. Eine der schönsten Überraschungen zum Jahresende.



Le Point





Der Film von Rebella und Stoll ist von einer unwiderstehlichen burlesken Melancholie durchdrungen.



Le Nouvel Observateur

 



Mit einer superben Indifferenz weisen Rebella und Stoll sämtliche Versuchungen des Vaudeville zurück, um eine ganz andere Art von Komik aufleben zu lassen, eine des Respekts gegenüber den Personen, oft emotional bewegend, die immer wieder für Momente das Absurde berührt.



Le Monde



«Whisky propulse l'Uruguay sur la carte du cinéma mondial. (...) Sur les traces de Mike Leigh, de Jim Jarmusch et d'Aki Kaurismäki (on pense aussi au joli "Historias minimas" de l'Argentin Carlos Sorin), il se situe à ce point nodal où existentialisme, tendresse et humour noir se rejoignent, écartant comme par miracle le spectre de l'ennui. A peine trente ans tous deux, Juan Pablo Rebella et Pablo Stoll signent là un deuxième long métrage impressionnant de maîtrise.»

Le Temps



«Discrétion et humour foudroyant, extraordinaire humanité des personnages, Whisky navigue entre le rire et l'émotion diffuse. Un film qui pourrait être le cousin sud-américain de la famille Kaurismäki.»

Le Monde



«Pablo Stoll et Juan Pablo Rebella, le binôme montant du cinéma uruguayen, sont les champions du je ne sais quoi et du presque rien.»

Figaroscope



«Une usine de chaussettes, un patron fatigué, une employée allumée. Un irradiant ovni uruguayen.»

Télérama



Après « 25 Watts », Juan Pablo Rebella et Pablo Stoll transposent leur humour décalé et leur sens de l?absurde dans l?univers mutique et routinier du patron d?une manufacture de chaussettes de la banlieue de Montevideo. Désemparé par la visite de son frère, qu?il n?a pas vu depuis des années, Jacobo demande à son assistante de se faire passer pour son épouse le temps du séjour de son frère. Intrigue minimaliste, jeux sur la durée et la répétition, sens du détail comique, le cinéma de Rebella et Stoll déploie un burlesque mélancolique irrésistible.

Le Nouvel Observateur

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