Ein Schlüsselfilm Afrikas
Der junge Nianankoro steht an der Schwelle zum Erwachsensein und soll deshalb mit dem Wissen und den Fähigkeiten vertraut gemacht werden, die es ihm ermöglichen, die ihn umgebenden Kräfte zu beherrschen. Sein Vater ist ein mächtiger Magier, der mit allen Mitteln verhindern will, dass ihm sein Sohn ebenbürtig wird. Er wäre sogar bereit, ihn zu töten. Nianankoros Mutter verhindert dies und schickt ihren Sohn auf eine Reise, auf der er jenes Wissen erwerben soll, das es ihm erlauben wird, seinem Vater selbständig gegenüberzutreten.

Yeelen ist ein visionärer Film über den Weg des Erwachsenwerdens, ein Film von einer inneren Schönheit, die sich nicht einfach mit Worten beschreiben lässt, voller Tiefe, Innigkeit und sanftem Humor. Yeelen ist auch einer der wichtigsten und nachhaltigsten Filme des afrikanischen Kinos. Er hatte schon bei seiner ersten Präsentation in den 80er Jahren in Cannes Aufsehen erregt und dem schwarzafrikanischen Filmschaffen zu besserer Wahrnehmung im Norden verholfen. Yeelen begeistert noch heute beim Entdecken wie beim Wiedersehen, noch immer bestechen die Bilder Cissés, taucht man ein in die archaisch anmutende Geschichte, in der es nicht zuletzt um die Wahrnehmung geht und um das Sehen.
Walter Ruggle

Originaltitel Yeelen
Deutscher Titel Yeelen - Das Licht
Französischer Titel La lumière
Andere Titel La luce
RegisseurIn Souleymane Cissé
Land Mali
Kinoformate 35mm, DVD
Drehbuch Souleymane Cissé
Montage Andrée Davanture, Dounamba Coulibali
Musik Michel Portal, Salif Keita
Kamera Jean-Noel Ferragut
Ton Daniel Olivier, Michel Mellier
Ausstattung Kossa Mody Keita
Produktion Les Film Cissé
Länge 106 Min.
Sprache Bambara, Französisch/d/f
SchauspielerInnen
Niamanto Sanogo Soma
Koumba Traore Nianankoro\'s Mother
Balla Moussa Keita Peul King
Issiaka Kane Nianankoro
Aoua Sangare Attu
Ismaila Sarr Djigui
Youssouf Tenin Cissé Attu's Son
Auszeichnungen

Prix du Jury Festival de Cannes 1987
Goldene Rose, Bergamo
Preis der Eutopäischen Gemeinschaft Brüssel

«Kürzlich habe ich .... "Yeelen" des afrikanischen Regisseurs Souleymane Cissé gesehen. Der Film hat mich umgehauen.»

Martin Scorsese



«Ma façon de vivre, c’est de croire en l’avenir; si j’étais fataliste, je ne serais pas cinéaste. Rien ne me poussait à faire du cinéma. C’est moi qui l’ai choisi. Je voulais voir les choses et les faire voir. Quand on a cette curiosité, on ne peut pas être fataliste.»

Souleymane Cissé



«Souleymane Cisse recreates the premodern world of the Bambara culture, where the only hint of the industrial age is the presence of a black-smith.» New York Times

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