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La Yuma

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89 Min
La Yuma
Florence Jaugey, Nicaragua
Film

La Yuma

Yuma ist jung, fröhlich und lebenshungrig, doch das Milieu, in dem sie aufgewachsen ist, bietet ihr wenig Perspektiven. Nur als erfolgreiche Sportlerin hat sie eine Chance, dem Elendsviertel von Managua zu entkommen. Sie kämpft sich nach oben. Als sie den intellektuellen Ernesto kennenlernt, eröffnet sich ihr eine neue Welt. Kann sie sich auch in diese Klasse kämpfen? Eine kraftvolle Lebens- und eine zarte Liebesgeschichte.


Florence Jaugey verknüpft in ihrem ersten Spielfilm gekonnt Szenen, die aus dem Leben in einem der ärmsten Länder Lateinamerikas gegriffen sind, mit der fiktiven Geschichte um eine junge Frau mit geballter Lebenskraft, die sich ihren Platz in der Gesellschaft erkämpft. Yuma ist Rebellin im Ring und im Leben, sie boxt sich nicht nur in ihre eigene Zukunft, sondern sorgt auch für das Überleben ihrer Geschwister. Wie ein zartes Pflänzchen schlingt sich die aufkeimende Liebe zwischen ihr und dem aus guter Familie stammenden Ernesto – eine Beziehung, die symbolisch die Kluft in der Gesellschaft überbrückt – durch Yumas Alltag. Schafft sie auch diesen Sprung oder droht hier ein Knock-out?


Erzählung und Musik schlagen im Rhythmus der temperamentvollen jungen Frau, die sich von nichts und niemandem von ihrem Weg abbringen lässt, auch dann nicht, als sie von ihrem Umfeld – von ihrer Herkunft – ausgebremst wird. Humorvolle Tupfer setzt Jaugey immer wieder mit den schillernden Figuren, die sie um die Protagonistin versammelt. Das hoffnungsvolle Ende mündet in einer herrlichen Zirkusszene, die zum Träumen einlädt. Näher beim Neorealismus als bei Rocky, ist La Yuma in einem Land mit turbulenter Geschichte verankert, das man kaum mehr wahrnimmt, nachdem es aus den Schlagzeilen verschwunden ist. Es ist dies der erste Spielfilm, der seit zwanzig Jahren in Nicaragua entstehen konnte und die Realisierung des Projekts hat sich über zehn Jahre hingezogen. Den Kampfeswillen hat die Regisseurin also mit ihrer Hauptfigur gemein und man spürt, dass es ihr ein Anliegen ist, einem Land ohne eigene Bilder, ohne eigentliche Filmindustrie, ein visuelles Gesicht zu geben. Mit dem Boxen hat die Autorin einen Sport gewählt, der sinnbildlichen Charakter hat; was sie ausdrückt, hat Gültigkeit an allen Orten dieser Welt – selbst in unserer Wohlstandsgesellschaft.

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Credits

Originaltitel La Yuma
Deutscher Titel La Yuma - Die Rebellin - Der eigene Weg
Französischer Titel La Yuma
Andere Titel La yuma
RegisseurIn Florence Jaugey
Land Nicaragua
Kinoformate 35mm, DVD, Blu-ray
Drehbuch Florence Jaugey
Montage Mario Sandoval
Musik Rodrigo Barberá
Kamera Frank Pineda
Ton Arsenio Cadena, Julio Molina
Produktion Camila Films, Ivania Films. Wanda Visión, Araprod.
Länge 87 Min.
Sprache spanisch/d/f

SchauspielerInnen

Alma Blanco Yuma
Rigoberto Mayorga Culebra
Gabriel Benavides Ernesto
Juan Carlos García La Cubana
Eliézer Traña Yader
María Esther López Scarlett
Guillermo “Polvorita” Martinez Polvorita
Salvador Espinoza Alfonso

Auszeichnungen

- Mention du Jury Opera Prima Festival International del Nuevo Cine latinoamerican. La Havane, Cuba. 2009.
- Meilleure Actrice. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Meilleur Acteur secondaire. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Prix de L’office Catholique pour L’Amérique Latine et les Caraïbes. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Meilleure Actrice. Festival de Guadalajara. Mexique. 2010.
- Meilleur Premier Film. Festival de Guadalajara. Mexique. 2010.
- Meilleure Actrice. Rencontres du Cinéma Sud Américain de Marseille. 2010.
- Meilleure Actrice. Festival de Málaga. Espagne. 2010.
- Prix spécial du Jury. Festival de Málaga. Espagne. 2010.

SELECTIONS:
- Festival Latino de Biarritz, France. (Oct. 2009).
- Festival International de Mannheim-Heidelberg. Allemagne. (Nov. 2009)
- Festival del Nuevo Cine Latinoamericano de la Havane. Cuba (Déc.2009).
- Festival International de Cine de Göteborg. Suède. (Feb. 2010).
- Festival International de Cartagena. Colombie. (Mars 2010).
- Festival International de Miami. USA. (Mars 2010).
- Festival International de Guadalajara. Mexique. (Mars 2010).
- Rencontres du Cinéma Sud Américain de Marseille. (Mars 2010).
- Rencontres du Cinéma Latino Américain de Toulouse. (Mars 2010).
- Festival de Malaga. Espagne. (Avril 2010).
- Lima Int Film Festival. Peru. (August 2010).
- Amsterdam World Cinema. Holand. (August 2010).
- Los Angeles Latino Film Festival. USA. (August 2010).
- Festival des Films du Monde. Montreal. Canada. (September 2010).
- Latin Beat. Walter Read

Pressestimmen

La Yuma lebt zu einem guten Teil von der absoluten Präsenz Alma Blancos. Es ist ein grosses Vergnügen, Blanco alias Yuma dabei zuzuschauen, wie sie stets energisch und zielgerichtet unterwegs ist. ... ein kritischer, zugleich aber ein hoffnungsvoller Film. Neue Zuger Zeitung


Begleitet von einer in ihrer Vielfalt ergänzenden Musik, gelingt es, die Stimmung in einem Land auf Film zu bannen. negativ-film.de


Die lebenshungrige junge Yuma aus einem Armenviertel Managuas boxt leidenschaftlich gern. Sie verschafft sich damit nicht nur den Respekt des Quartiers, sondern auch die Möglichkeit, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Der ehemaligen Dokumentarfilm-Regisseurin Florence Jaugey gelingt mit dem ersten Spielfilm aus Nicaragua seit 20 Jahren das eindrucksvolle Porträt einer jungen Frau, die sich nicht in ihr Schicksal fügt. arttv


Die Hauptdarstellerin Alma Blanco ist eine Entdeckung: Ihre Präsenz ist beeindruckend, ihr Ausdruck der Unbeugsamkeit manchmal beinahe furchteinflössend. Ihre Rolle einer jungen Frau, die sich durch widrige Verhältnisse schlägt, erinnert an diejenige von Hilary Swank in «Million Dollar Baby». Wie die Boxerin in Clint Eastwoods Drama kämpft auch Yuma nicht nur gegen die Perspektivlosigkeit, sondern gegen die Ausbeutung in der eigenen Familie.Kathrin Halter, Tages-Anzeiger


Florence Jaugey hat grossartige Arbeit geleistet, indem sie nicaraguanische Eigenheiten sichtbar macht, die auch von Aussenstehenden verstanden werden. Hecho Magazine

Eine junge Frau aus einem Armenviertel von Managua boxt leidenschaftlich gern.

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Credits

Originaltitel La Yuma
Deutscher Titel La Yuma - Die Rebellin - Der eigene Weg
Französischer Titel La Yuma
Andere Titel La yuma
RegisseurIn Florence Jaugey
Land Nicaragua
Kinoformate 35mm, DVD, Blu-ray
Drehbuch Florence Jaugey
Montage Mario Sandoval
Musik Rodrigo Barberá
Kamera Frank Pineda
Ton Arsenio Cadena, Julio Molina
Produktion Camila Films, Ivania Films. Wanda Visión, Araprod.
Länge 87 Min.
Sprache spanisch/d/f

SchauspielerInnen

Alma Blanco Yuma
Rigoberto Mayorga Culebra
Gabriel Benavides Ernesto
Juan Carlos García La Cubana
Eliézer Traña Yader
María Esther López Scarlett
Guillermo “Polvorita” Martinez Polvorita
Salvador Espinoza Alfonso

Auszeichnungen

- Mention du Jury Opera Prima Festival International del Nuevo Cine latinoamerican. La Havane, Cuba. 2009.
- Meilleure Actrice. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Meilleur Acteur secondaire. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Prix de L’office Catholique pour L’Amérique Latine et les Caraïbes. Festival de Cartagena. Colombie. 2010.
- Meilleure Actrice. Festival de Guadalajara. Mexique. 2010.
- Meilleur Premier Film. Festival de Guadalajara. Mexique. 2010.
- Meilleure Actrice. Rencontres du Cinéma Sud Américain de Marseille. 2010.
- Meilleure Actrice. Festival de Málaga. Espagne. 2010.
- Prix spécial du Jury. Festival de Málaga. Espagne. 2010.

SELECTIONS:
- Festival Latino de Biarritz, France. (Oct. 2009).
- Festival International de Mannheim-Heidelberg. Allemagne. (Nov. 2009)
- Festival del Nuevo Cine Latinoamericano de la Havane. Cuba (Déc.2009).
- Festival International de Cine de Göteborg. Suède. (Feb. 2010).
- Festival International de Cartagena. Colombie. (Mars 2010).
- Festival International de Miami. USA. (Mars 2010).
- Festival International de Guadalajara. Mexique. (Mars 2010).
- Rencontres du Cinéma Sud Américain de Marseille. (Mars 2010).
- Rencontres du Cinéma Latino Américain de Toulouse. (Mars 2010).
- Festival de Malaga. Espagne. (Avril 2010).
- Lima Int Film Festival. Peru. (August 2010).
- Amsterdam World Cinema. Holand. (August 2010).
- Los Angeles Latino Film Festival. USA. (August 2010).
- Festival des Films du Monde. Montreal. Canada. (September 2010).
- Latin Beat. Walter Read

Pressestimmen

La Yuma lebt zu einem guten Teil von der absoluten Präsenz Alma Blancos. Es ist ein grosses Vergnügen, Blanco alias Yuma dabei zuzuschauen, wie sie stets energisch und zielgerichtet unterwegs ist. ... ein kritischer, zugleich aber ein hoffnungsvoller Film. Neue Zuger Zeitung


Begleitet von einer in ihrer Vielfalt ergänzenden Musik, gelingt es, die Stimmung in einem Land auf Film zu bannen. negativ-film.de


Die lebenshungrige junge Yuma aus einem Armenviertel Managuas boxt leidenschaftlich gern. Sie verschafft sich damit nicht nur den Respekt des Quartiers, sondern auch die Möglichkeit, selbst über ihr Leben zu bestimmen. Der ehemaligen Dokumentarfilm-Regisseurin Florence Jaugey gelingt mit dem ersten Spielfilm aus Nicaragua seit 20 Jahren das eindrucksvolle Porträt einer jungen Frau, die sich nicht in ihr Schicksal fügt. arttv


Die Hauptdarstellerin Alma Blanco ist eine Entdeckung: Ihre Präsenz ist beeindruckend, ihr Ausdruck der Unbeugsamkeit manchmal beinahe furchteinflössend. Ihre Rolle einer jungen Frau, die sich durch widrige Verhältnisse schlägt, erinnert an diejenige von Hilary Swank in «Million Dollar Baby». Wie die Boxerin in Clint Eastwoods Drama kämpft auch Yuma nicht nur gegen die Perspektivlosigkeit, sondern gegen die Ausbeutung in der eigenen Familie.Kathrin Halter, Tages-Anzeiger


Florence Jaugey hat grossartige Arbeit geleistet, indem sie nicaraguanische Eigenheiten sichtbar macht, die auch von Aussenstehenden verstanden werden. Hecho Magazine

Eine junge Frau aus einem Armenviertel von Managua boxt leidenschaftlich gern.

(...) Weiter

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La Yuma