Mory, a cowherd who rides a motorcycle mounted with a cow's skull, and Anta, a university student, have met in Dakar, Senegal's capital. Alienated and disaffected with Senegal and Africa, they long to go to Paris and work up different con schemes to raise the money. Mory steals clothing and money from a wealthy gay man who had brought him home, and he and Anta book passage on a ship to France. One of the most important, engaged and fascinating movies from Africa - selected for the documenta 2007.

Original Title Touki Bouki
German Title Touki Bouki
French Title Touki Bouki
Other Titles
Directed by Djibril Diop Mambéty
Country Senegal
Available Formats 35mm, DVD, DCP
Screenplay Dijbril Diop Mambéty
Film Editing Siro Asteni
Soundtrack Joséphine Baker, Mado Robin, Aminata Fall
Cinematography Pap Samba Sow, Georges Bracher
Sound El Hadji Mbow
Runtime 89 Min.
Language Wolof, Französisch/d/f oder i
Actors
Magaye Niang Mory
Mareme Niang Anta
Aminata Fall Tante Oumy
Ousseynou Diop Charlie
Josephine Baker Stimme - voix

„Touki Bouki“ von Djibril Diop Mambéty handelt aus der Perspektive des Senegal von Paris und entwirft mit seinen Farben, seinen Brüchen, seinen kühnen Protagonisten eine afrikanische „Neue Welle“, die das französische Subventionskino danach gründlich entschärft hat.“ Frankfurter Allgemeine Zeitung


Ein Film, über den bei seiner Uraufführung viel Tinte vergossen wurde. Thema und Machart entsprachen nicht dem üblichen senegalesischen Filmschaffen, das sich damals vor allem mit der Konfrontation der Kulturen, mit Modernität und Tradition, Sozialkritik und Landflucht befasste. Djibril Diop bringt die Elemente einer braven, wenn nicht gar konventionellen Syntax völlig durcheinander. Der Film zeichnet sich insbesondere durch seinen fröhlichen, selbstsicheren, respektlosen, erfindungsreichen und ungenierten Stil aus. [...] In Touki-Bouki ist alles allegorisch, geprägt von Symbolen mit afrikanischen, doch kaum wahrgenommenen, da unbekannten Bezügen. Touki- Bouki ist der Wunsch auszubrechen, aber auch die Angst vor Veränderungen und schliesslich die Bewegung in der Unbeweglichkeit, der Tagtraum.» Paulin Soumanou Vieyra, in Le Cinéma au Sénégal, L'Harmattan, 1983


Nicht so sehr durch seine vielbeachtete formale Eigenwilligkeit besticht dieser Film, sondern vielmehr durch seine politische und soziale Weitsicht. Auf seiner Reise in eine bessere Zukunft, die er in Paris zu finden glaubt und die am Hafen von Dakar endet, erkennt Mory, daß die Annahme einer fremden Identität nie zu einer eigenen führen kann. Mit der Besinnung auf seine eigenen Wurzeln leitet er einen Selbstfindungsprozess ein. Djibril Diop Mambety nimmt damit eine Erkenntnis vorweg, die später für die Eigenständigkeit vieler afrikanischer Menschen und Nationen zentrale Bedeutung erhält. Zoom

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