Film

There is no Evil

Mohammad RasoulofIran – 2020
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Heshmat, Pouya, Javad et Bahram, quatre hommes, dans quatre histoires, qui ont dû faire un choix qui engagea leur existence entière et celle de leurs proches. Quatre histoires où Mohammad Rasoulof persévère dans sa démarche qui scrute la morale dans la démocratie autoritaire qui régit l’Iran son pays et dont les autorités lui dénient le droit de pratiquer son métier.

Heshmat est un homme paisible, père aimant et mari attentionné. Sa vie est rythmée par les tâches domestiques le jour et sa profession la nuit, qui lui permet de jouir d’un certain confort, lui et sa famille qui, elle, semble ignorer la tâche qu’il accomplit. Pouya entame son service militaire, qu’il accomplit comme gardien de prison, lorsqu’il est confronté à un dilemme qu’il devra trancher au cours d’une nuit dramatique. Javad, au service militaire lui aussi, a obtenu une permission de trois jours pour rejoindre sa fiancée qu’il veut demander officiellement en mariage. Ses projets seront bouleversés par le décès d’un ami cher dans la famille de Nana, son aimée, et leur relation en sera profondément altérée. Enfin, Bahram accueille sa nièce Darya qui vit depuis sa petite enfance en Allemagne. Il voudrait lui révéler un secret qu’il cache depuis trop longtemps, où Darya est impliquée.

On le met à la porte, il rentre par la fenêtre. Rasoulof a été interdit de tournage après la sortie de son dernier film, A Man of Integrity (Un homme intègre). Qu’à cela ne tienne! C’est avec la forme du court métrage que ce réalisateur intègre revient. Elle lui permet de contourner les interdictions, car ces films courts sont moins surveillés. Il se chargera des scènes d’intérieur lui-même, supervisant les extérieures tournées par ses assistants. Et cela donne There is no Evil (Le diable n’existe pas) qui obtint l’Ours d’or à la Berlinale 2020. Une étude de caractères passionnante et précise qui convoque d’une certaine façon tous les genres de cinéma – mélodrame, action, peinture sociale. Une étude sociologique où on ne serait pas étonné de voir apparaître, au détour d’une séquence, un Henri Laborit iranien commentant, arguments scientifiques à l’appui, tous ces comportements. En tout cas, un beau pied-de-nez à la censure et à la morale officielle.

Martial Knaebel

BONUS:

Berlinale Interview with Mohammad Rasoulof

Articles sur le film: Le vainqueur de la Berlinale en prison?

L'ingratitude, récompense des mollahs

Suite

Ours d'Or à Berlin

Mohammad Rasoulof est primé pour son excellent film THERE IS NO EVIL

Suite

Titre original There is no Evil
Titre allemand Doch das Böse gibt es nicht
Titre français Le diable n'existe pas
Autres titres There Is No Evil - Sheytan vojud nadarad
Réalisation Mohammad Rasoulof
Pays Iran
Formats Blu-ray, DCP
Scénario Mohammad Rasoulof
Montage Mohammadreza Muini, Meysam Muini
Musique Amir Molookpour
Image Ashkan Ashkani
Son Hasan Shabankareh, Philipp Kemptner, Hasan Mahdavi
Equipment Saeed Asadi
Costumes Afsaneh Sarfejo
Production Mohammad Rasoulof, Kaveh Farnam, Farzad Pak
Durée 150 Min.
Langue Farsi/d/f
Acteurs
Ehsan Mirhosseini Heshmat
Shaghayegh Shourian Razieh
Kaveh Ahangar Pouya
Alireza Zareparast Hasan
Salar Khamseh Salar
Darya Moghbeli Tahmineh
Mahtab Servati Nana
Mohammad Valizadegan Javad
Mohammad Seddighimehr Bahram
Jila Shahi Zaman
Baran Rasoulof Darya
Distinctions

Berlinale 2020:

Goldener Bär - Bester Film

Gilde-Preis der AG Kino-Gilde

Preis der ökumenischen Jury

 

 

«Obwohl er im Iran gar nicht drehen dürfte, gelingt Rasoulof ein bildgewaltiger Film mit vier aufwühlenden, tragischen, mitreissenden Geschichten – die völlig überraschend auch Liebesgeschichten mit starken Frauen sind. Denn in der Liebe, so zeigt Rasoulof, hat das Böse tatsächlich keinen Platz.» SRF Kultur, Georges Wyrsch

«Meisterhaft. Klug konstruierte Geschichten mit wahrhaftigem Kern.» Aargauer Zeitung, Regina Grüter


«Mohammad Rasoulof ist ein guter Geschichtenerzähler, er variiert das Tempo, hält unvermittelte Wendungen bereit und ist nah dran an den Figuren.» NZZ, Andreas Scheiner


«Beeindruckend komplex, aber doch immer glasklar.» Tages-Anzeiger/Züritipp, Pascal Blum

«Mohammad Rasoulof richtet einen dringlichen Appell an alle, sich ihres Handelns in seiner letzten Konsequenz vor Augen zu führen.» P. S. Zeitung, Thierry Frochaux

«Tolles, intensives iranisches Drama.» Annabelle, Matthias Heybrock


«Ein stilles Meisterwerk über die Banalität des Bösen.» maximumcinema, Alan Mattli


«Als widerständiges Kino gegen eine unmenschliche Praxis verdient Rasoulofs Werk Respekt. Vor allem auch, weil es wirklich erschüttert.» Frame

«Dieser Film ist definitiv sehenswert und wird einen noch eine Weile begleiten.» outnow, Christoph Schelb

«Erschüttert schon nach der unerwarteten Wendung der ersten Episode zutiefst.» Medientipp, Sarah Stutte


«Treibt die Stärken des iranischen Kinos auf die Spitze.» Der Spiegel

«Ein kraftvolles, feinfühlig inszeniertes und subtil verknüpftes Meisterwerk.» Filmdienst

«Eine Meditation über Moral, Schuld und Zivilcourage.» Tagesspiegel

«Ein Film, der nicht loslässt, noch lange nachhallt und zu abwechslungsreichen Diskussionen Anlass gibt.» Filmzirkel, Achim Haettich

«Rasoulofs Film besitzt neben seiner erzählerischen auch eine moralische Qualität: Er hat eine unbedingte Liebe zu allen seinen Figuren, den Opfern wie den Tätern, dem Henker ebenso wie dem Deserteur, die in jedem Augenblick spürbar ist, und dieses Moment von Humanität gibt der Geschichte auch an jenen Stellen Kontur, die in anderen Filmen als blosse Abschweifung erscheinen würden.» Frankfurter Allgemeine Zeitung, Andreas Kilb

«Ein Monument der Dissidenz - Wie so oft in der speziellen, indirekten Erzählkultur des iranischen Films betritt dieser ungeheuerlich kraftvolle Film zugleich noch eine übergeordnete allgemeinere Ebene: Rassulof, der in seinem Heimatland verurteilte Filmemacher, hat ein Meisterwerk über den zivilen Ungehorsam in einer Diktatur gedreht. Noch nie ist einer seiner Filme im eigenen Land gelaufen, vor diesem hier muss sich das Regime besonders fürchten.» Frankfurter Rundschau, Daniel Kothenschulte


«Ein Werk, das in Szene gesetzt ist mit dem sicheren Gespür des visuellen Künstlers für die Wirkung starker, klarer Bilder – die der starken, klaren, dabei doch komplexen Aussage des Films die luxuriöse Ebene ästhetischer Perfektion hinzufügen. Tatsächlich, ein Meisterwerk.» Alexandra Seitz


«Der Film erfüllt was wir im Kino lieben: Kraftvoll, emotional und zutiefst menschlich erzählt uns der Film Geschichten, die uns zeigen, was einen Menschen ausmachen und sensibilisiert uns, unser Leben in dieser Welt zu reflektieren. Politisch und ethisch weitet der Film den Blick in eine uns fremde Welt.» Jury Gilde Filmpreis der KinobetreiberInnen

«Brecht auf Iranisch: der starke Wettbewerbs-Beitrag „There Is No Evil“ von Mohammad Rasoulof. In diesem Film haben sich viele in die innere Emigration zurückgezogen, auf propere Bauernhöfe am Kaspischen Meer. Oder sie züchten Bienen in kargen, goldgelben Landschaften. Aber gerade dort, wo sich Fuchs und Wolf gute Nacht sagen, verbindet Rasoulof seine Geschichte mit Exil, Gegenwart und Zukunft. Ein überzeugendes Statement.» TagesZeitung TAZ

«Ein Monument der Dissidenz. Rasoulof zeigt, dass es einen Abscheu vor der Anmaßung der Diktatur, über Tod und Leben zu entscheiden, gibt, und dass Menschen das Risiko eingehen, sich zu verweigern. Auffällig ist dabei, dass man bei Rasoulof nie einen wirklichen Repräsentanten der Obrigkeit zu Gesicht bekommt. Im Grunde spielt sich alles in den Köpfen der einzelnen ab.» Perlentaucher

«THERE IS NO EVIL zeigt eindrucksvoll die Stimmung in einem autoritär regierten Land, in dem es gärt unter der Bevölkerung, die ihren Alltag nur unter grössten finanziellen Anstrengungen bewältigen kann und in der offenbar die Bereitschaft wächst, den Unmut auf die Strasse zu tragen.» epd film

«Es sind Variationen über das Thema der Freiheit des Einzelnen innerhalb eines Staates, der die Rechte des Individuums hinter die des Staates stellt. Macht sich schuldig, wer dagegen keinen Widerstand leistet? Wie lebt man damit, auf Befehl einen Menschen getötet zu haben? Der Regisseur, der diese rechtsphilosophischen Fragen stellt, kennt sie nicht aus Hegel-Vorlesungen. Im Sommer 2019 wurde Rasoulof zu einem Jahr Haft verurteilt, bisher ist er frei, kann aber das Land nicht verlassen, seit ihm nach der Rückkehr aus Cannes, 2017, sein Pass am Flughafen abgenommen wurde.» Berliner Zeitung

«Ein brillanter Film über Gehorsam und Verweigerung.» Indiewire

«
Berlinale Film Probes the Limits of Free Will.» New York Times

«A powerful moral case against the country's death penalty.» Variety




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